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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Taiwan - Bomben


Pyromike
02.01.2001, 22:34
Hallo Pyros,

Taiwan-Bomben - Japanersatz oder mehr??
Mich würde interessieren wie Ihr zu diesen Bomben steht, was Eurer Meinung nach diese Bomben speziell auszeichnet, bzw. wer gute Händler / Hersteller sind.

Preis - Leistungsverhältnis?
Durchschnittliche Effektdauer, Effektqualität (Farben, Leuchtintensität) im Verhältnis zu chinesischen Produkten?

Feurige Grüße
Michael

Pyromike
06.01.2001, 17:09
Des gibts ja wohl nicht, dass keiner Taiwan schießt??

Niemand was dazu zu sagen??
Hey Kumulus... dachte schon Du schreibst hier Romane :)

Feurige Grüße
Michael

Hörmann
09.01.2001, 09:20
[quote]Pyromike wrote:
Des gibts ja wohl nicht, dass keiner Taiwan schießt??

Niemand was dazu zu sagen??
Hey Kumulus... dachte schon Du schreibst hier Romane :)

Hallo allerseits,

also Romane werde ich nicht schreiben..:-)

Meiner Meinung nach werden Taiwan-Bomben in Zukunft immer wichtiger, wenn die Abstände vergrößert werden. Wie soll man sonst für eine gute Abwechslung und "beeindruckende" Effekte sorgen ?
Die Qualität der Ware, die ich gesehen habe hat mich überzeugt,allerdings ist natürlich der Preis entsprechend hoch. Der direkte Vergleich zu Japanbomben fehlt mir und auch díe Menge der bisher von mir geschossenen Taiwan-Bomben hält sich in Grenzen.

Soweit eine kurze Stellungnahme, die bei mehr Erfahrung ergänzt wird.

Viele Grüße,

Jörg

Pyromike
09.01.2001, 17:41
Kumulus wrote:
Die Qualität der Ware, die ich gesehen habe hat mich überzeugt,allerdings ist natürlich der Preis entsprechend hoch. Der direkte Vergleich zu Japanbomben fehlt mir und auch díe Menge der bisher von mir geschossenen Taiwan-Bomben hält sich in Grenzen.


Welche preisliche Relation zu herkömmlichen Effekten kann man so durchschnittlich hernehmen?

Ich habe Taiwan-Bomben zu Hauf beim Feuerwerk in Liechtenstein am Nationalfeiertag bewundern dürfen. Ich muss schon sagen, einfach traumhaft - Gamboge Chrysanthemen (Pyro, du jast eh noch das Video von mir!).

Also für spezielle Höhepunkte sicher zu empfehlen. Weiß jetzt allerdings auch nicht wo noch der Unterschied zu Japanbomben liegt. Vielleicht auch nur im Ruf??

Feurige Grüße
Michael

Chris
10.01.2001, 17:10
Leider sind Original Taiwan-Bomben in Deutschland nur noch selten als Restposten erhältlich.
Der größte taiwanesische Hersteller San-Tai hat sich ja vor zwei Jahren mit einem großen Knall verabschiedet. Die gute Qualität der alten San-Tai Sachen ist bislang noch nicht erreicht worden. San Tai läßt jetzt, wie fast alle größeren Hersteller, in China fertigen, teilweise sogar in Malaysia. Restposten haben noch Lünig und Weco.

Wir hatten vor ein paar Jahren mal originale Japanbomben (Kanto) über eine Sammelbestellung bezogen, der Preis war schon sehr heftig, die Qualität war aber sehr gut. Nur sind die Buketts der 300er kleiner als etwa Chinabomben, dafür voller und die Verwandlungen sauberer. Hanabis der großen Meister, Aoki, Kashawasake usw. oder Großkaliber ab 24" gibt es leider nur als prepaid Full-Container-Load mit extremen Lieferzeiten (die 600er, die wir 98`bestellt haben, sind immer noch nicht da...) unter extremen Verhandlungsbedingungen: 20l-Sake-an-einem-Abend-Saufen, samt Karaoke mit den Hanabishi.. Außerdem mußt Du schon Referenzen haben und einen persönlichen Kontakt über Jahre aufbauen, bevor Du da ernst genommen wirst . Eine sehr gute Empfehlung sind Mantsuna-Bomben (Japan), die stellen sich nicht so an mit Export. Auch Marutamaya ist OK. Aber an die Festival-Selection von z.B. Aoki kommen die nicht mal halbwegs ran. Auch preislich: 24" Chrysantheme mit Verwandlungen und Aufstieg, 15000 USD export price, netto versteht sich... In Japan wird sowas locker bezahlt, da gibt es Feuerwerke mit mehreren Millionen USD Etat (dauern halt eben etwas länger wie bei uns).
Dann kostet der 20 Fuß Container schon allein etwa 15.000.- Fracht (Japan-Deutschland ist teurer als China-Deutschland), wenn man da noch die Preise (Dollar - Yen beachten) der Bomben dazurechnet (ohne Ausstoßladung, kostet extra...) berücksichtigt, macht es keinen Sinn mehr, aus Japan was zu bestellen.
Außerdem schießen die ihre Großkaliber (ab 24" bis 36") nur selbst, d.h. man muß noch einen Kollegen aus Japan einfliegen, der seine Bombe dann zündet (kostet nochmal ab 5000.-). Dazu kommt, daß eine 600er ein nur etwa 25% größeres Bukett hat, als eine 300er, der Unterschied nicht so gewaltig ist.
Also für das Erlebnis, eine 24" schießen zu dürfen, mußt Du mindestens 50.000.- hinblättern... und so toll sehen die dann doch nicht aus.

Chris

Pyromike
10.01.2001, 17:34
Chris wrote:
Wir hatten vor ein paar Jahren mal originale Japanbomben (Kanto) über eine Sammelbestellung bezogen, der Preis war schon sehr heftig, die Qualität war aber sehr gut. Nur sind die Buketts der 300er kleiner als etwa Chinabomben, dafür voller und die Verwandlungen sauberer.
Hätt' ich nicht gedacht. Wahrscheinlich brauchts bei den chinesischen Effekten auch die größere Zerlegung um über sonstige Schwächen hinwegzutäuschen. Es soll ja gewisse Billigware auf dem Markt geben, die bekannt ist für besonders scharfe Zerlegung.

...unter extremen Verhandlungsbedingungen: 20l-Sake-an-einem-Abend-Saufen, samt Karaoke mit den Hanabishi..

Ja und dazu immer freundlich grinsen, oder?? :D

Ich glaube auch, dass es Zeit wird für ein paar europäische Hanabishis!!! Ich kann zwar den Kult und diese schon fast rituell anmutende Zeremonienfeier von Feuerwerk verstehen und das japanische Feuerwerk hat sicherlich seinen eigenen Reiz, aber mich wundert es, dass es bis jetzt kein europäischer Betrieb geschafft hat, solch erstklassige Ware zu produzieren. Mit der Preispolitik kann das ja wohl nicht zusammenhängen, wenn ich mir die stolzen Preise der japanischen Effekte ansehe. Ich weiß zwar das italienische und spanische Hersteller bereits sehr gutes Material erzeugen, aber irgendwie scheint der Mythos "Japan" nicht zu knacken zu sein.

Feurige Grüße
Michael

Dirk
10.01.2001, 19:39
Chris wrote:
(die 600er, die wir 98`bestellt haben, sind immer noch nicht da...)

Sag uns Bescheid, wenn die Dinger da sind. Noch wichtiger, sag uns wo du die Dinger schiessen wirst :-)).

Chris
10.01.2001, 19:40
Ich glaube auch, dass es Zeit wird für ein paar europäische Hanabishis!!! Ich kann zwar den Kult und diese schon fast rituell anmutende Zeremonienfeier von Feuerwerk verstehen und das japanische Feuerwerk hat sicherlich seinen eigenen Reiz, aber mich wundert es, dass es bis jetzt kein europäischer Betrieb geschafft hat, solch erstklassige Ware zu produzieren.(quote)

Doch, es gibt schon einige Hersteller, die hier mithalten können, bzw. besser sind.
Nur sind die nicht eben billiger...

Denn der Aufwand, den die Japaner betreiben ist unglaublich:
Bei z.B. Farbwechselsternen wird jede Komponente wirklich als Stern getestet (auch im Chromatographen), jeder Satz peinlichst genau gemischt, Chemikalien in höchster Reinheit teilweise selbst hergestellt und die Patterns nach geheimen, jahrhundertealten Vorlagen gefertigt und Stern für Stern per Hand miteinander verklebt. Bei Aoki z.B. gibt es nur den alten Meister selbst, der diese Technik nun an seinen Sohn weitergegeben hat.
Du darfst nicht vergessen, die Bomben werden ja nicht verkauft. Die japanischen Hanabikünstler (z.B. Aoki) werden in Japan als lebende Gottheit verehrt (ähnlich den Komosubi-Sumo). Ich habe mich da mal mit Shimizu (ein japanischer Chemiker, fast 100 Jahre alt...) darüber unterhalten und es ist wirklich mit unseren westlichen Einstellungen nicht begreifbar, welchen tiefen, religiösen Respekt die Bevölkerung denen entgegenbringt.
So gesehen entsprechen die Preise ja nicht einer bestimmten Kalkulation, sondern sind im Zusammenhang mit der japanischen Tradition zu verstehen. Wenn Du solche Ware als Europäer haben möchtest, mußt Du eben geduldig sein und viel dafür bezahlen. Auch der Laborleiter unseres Herstellerwerkes gab nach ein paar Monaten frustiert auf, als die Kosten für die Farbwechselsterne in Japanqualität jenseits des Machbaren lagen - und der hat beste Kontakte nach Japan.
Die Exportqualität der japanischen Hersteller liegt allerdings nur etwas über der bester Chinaqualität (die übrigens hier auch kaum angeboten wird), die Festival- oder Competition-Selection, also das, was man unter Japanqualität versteht, ist allerdings von solcher Perfektion, wie es eben nur eine Feuerwerkskultur, wie die Japanische fertigbekommt. Das Japanfeuerwerk in Düsseldorf war da nur zweite Wahl...

Chris

Chris
10.01.2001, 20:13
Dirk wrote:
Chris wrote:
(die 600er, die wir 98`bestellt haben, sind immer noch nicht da...)

Sag uns Bescheid, wenn die Dinger da sind. Noch wichtiger, sag uns wo du die Dinger schiessen wirst :-)).


Ja, das ist auch so eine Sache...
Die hatten wir mit noch ein paar europäischen Feuerwerks-Firmen für Millennium bestellt. Über unseren japanischen Kooperationspartner sollten angeblich u.a. Aoki-Bomben 16" und Kanto-Bomben 24" bis Juli 1999 geliefert werden. Damit sich der Transport lohnt, wurden noch normale Kaliber und chinesische Cakeboxen (sic!) dazu geordert. Natürlich per Vorkasse bezahlt.
Was Juli 1999 geliefert wurde, waren die normalen Kaliber. Keine 16", keine 24".
Fertig waren die erst im Juni 2000, nur war da Millennium vorbei und das Interesse an Großkaliber-Ware nicht mehr sonderlich groß.
Eigentlich sollten wir ja letztes Jahr in Yokohama eine Show machen und da hätten wir die prima mit zurücknehmen können, leider hat's nicht geklappt und für den Rücktransport hätten die Veranstalter eh' kein Gefahrgutcontainer mehr bezahlt. Somit haben die Japaner die Teile behalten (haben angeblich nur eine Haltbarkeit von wenigen Monaten) und zu ihren eigenen Festivals im August geschossen (zum Ärger unserer Kunden) und wir warten jetzt auf die nächste Fertigung für uns in 2-3 Jahren. Wann halt Zeit ist.
So ist das eben mit japanischer Tradition. Vielleicht gibt's ja Zinsen in Form von 150ern ?

Chris

Pyromike
10.01.2001, 20:23
Chris wrote:
Die Exportqualität der japanischen Hersteller liegt allerdings nur etwas über der bester Chinaqualität (die übrigens hier auch kaum angeboten wird), die Festival- oder Competition-Selection, also das, was man unter Japanqualität versteht, ist allerdings von solcher Perfektion, wie es eben nur eine Feuerwerkskultur, wie die Japanische fertigbekommt. Das Japanfeuerwerk in Düsseldorf war da nur zweite Wahl...

Chris


Was halten denn die Japaner vom europäischen Feuerwerk? Kann mir gut vorstellen, dass die manchmal Lachkrämpfe bekommen würden.

Hätte die Feuerwerkskunst auch so einen hohen Stellenwert bei uns in Europa so würde sich auch das Problem mit den Billiganbietern (wobei wir wieder mal beim Thema sind), in Luft auflösen. KEIN Feuerwerker würde sich mehr trauen eine schlechte Leistung abzuliefern, sein Ruf wäre für alle Zeit dahin!!!

Feurige Grüße
Michael

Pyrodance
11.01.2001, 10:48
Pyromike wrote:

Was halten denn die Japaner vom europäischen Feuerwerk? Kann mir gut vorstellen, dass die manchmal Lachkrämpfe bekommen würden.

Hätte die Feuerwerkskunst auch so einen hohen Stellenwert bei uns in Europa so würde sich auch das Problem mit den Billiganbietern (wobei wir wieder mal beim Thema sind), in Luft auflösen. KEIN Feuerwerker würde sich mehr trauen eine schlechte Leistung abzuliefern, sein Ruf wäre für alle Zeit dahin!!!

Feurige Grüße
Michael


Was die Japaner über unsere Feuerwerke sagen, kann man so genau nicht sagen. Einerseits finden sie die Größe bzw. unsere Budgets ziemlich lachhaft, andererseits weiß ich aus eigener Erfahrung, daß sie uns Deutsche irgendwo wieder bewundern, wie man aus so geringer finanzieller Masse noch was ansehbares Zaubern kann. Ich denke, und dies bekam ich auf diversen Reisen immer wieder zu hören, unser Hauptproblem in Deutschland ist die Grundeinstellung zum Feuerwerk.
Egal in welchen qualitativen Höhen und Ansprüchen man schwebt ( den ich meine, versteht es schon), Geh doch mal zu einem Veranstalter und biete ein Feuerwerk für 200.000 DM an. Das Gelächter wird man bis auf die Strasse hören können. Wir haben in Deutschland keine oder wenig Fürsprecher für Feuerwerke. Also hält sich auch die Industrie mit Sponsoring größtenteils zurück. Es könnte ja jemand das verprassen von Geldern anprangern ( Brot statt Böllern).
In den asiatischen Staaten, vor allem Japan, ist es wie Chris schon erwähnte, fast eine religiöse Handlung und da ist jeder mit Geldern dabei.....
In den USA wird Feuerwerk als Kunstform angesehen und die großen Sponsoren reissen sich regelrecht ums Finanzieren von Feuerwerken.

Wenn wir in Deutschland irgendwann einmal größere Summen für Feuerwerke durchsetzen können, wird auch hier die Qualität entsprechend steigen.

Wobei ich allerdings aus eigener Erfahrung anmerken muss, dass die Materialorgien in den USA nicht unbedingt meinen Vorstellungen eines guten Feuerwerkes entsprechen.

Gruß Thomas

Pyro
11.01.2001, 11:29
Ähem,

soweit dazu - jetzt aber bitte nicht wieder in das alte Thema "Billiganbieter, zu geringe Budgets" verfallen - hier gehts um Taiwan/Japan-Bomben ;)

Ok?!
Danke, Gruß und Schuß

Markus

Peony
11.01.2001, 11:36
Nur zur Info... ein amerikanischer Bekannter hat mir per ICQ mitgeteilt, das noch in diesem Jahr ein Hanabishi (wer wusste er nicht ) einen Kaliber-Weltrekord aufstellten will.
Er erzählte mir, daß in der Wüste von Nevada eine !!! 60" !!! Bombe gezündet werden soll. Angeblich wären 2 Versuche schon fehlgeschlagen, und die Ausstoßladung hat die Bomben bereits im Rohr zerlegt.

Gibts sowas tatsächlich in dieser Größe ?

Gruß Peony

[Editted by Peony on 11.01.01 12:37]

Pyromike
11.01.2001, 12:30
Peony wrote:
Nur zur Info... ein amerikanischer Bekannter hat mir per ICQ mitgeteilt, das noch in diesem Jahr ein Hanabishi (wer wusste er nicht ) einen Kaliber-Weltrekord aufstellten will.
Er erzählte mir, daß in der Wüste von Nevada eine !!! 60" !!! Bombe gezündet werden soll. Angeblich wären 2 Versuche schon fehlgeschlagen, und die Ausstoßladung hat die Bomben bereits im Rohr zerlegt.

Gibts sowas tatsächlich in dieser Größe ?

Gruß Peony

Ich weiß nur, dass ein Amrikaner das mal mit einer 325kg schweren 40" Bombe probiert hat, die dann einen deftigen Krater hinterlassen hat. Aber meines Wissens sind die japanischen Perfektionisten in der Lage 40" zu schießen. 60" - na ja, wie schwer ist denn das Teil??
Würde da keine Ausstoßladung vorschlagen, sondern Trägerraketen, die sich ab einer gewissen Höhe trennen, wär doch ein selten guter Effekt, oder?? :D

Feurige Grüße
Michael

[Editted by Pyromike on 11.01.01 13:31]

Chris
11.01.2001, 18:50
Es ist kein Witz:
Einige sehr große Kaliber haben Raketenantrieb. Meines Wissens ist das Größte Kaliber etwa 120cm. Die 150cm-Bombe wird nicht von einem Japaner geschossen, sondern von Davon Dickenson, einem amerikanischem Pyro-Junkie zur PGI-Conference. Allerdings plant er dies schon seit 2 Jahren.

Japener versus Europäer:
Die Tatsache, das viele Japaner europäische Effekte einsetzen spricht für sich!
Da sich unsere Feuerwerke doch sehr von deren unterscheiden, ist schon ein gewisser Respekt vorhanden.

Etats:
Es gibt auch bei uns Feuerwerke für 200.000.- und mehr. Und in Japan sehr wohl auch Feuerwerke für 10.000.- und weniger... Der Markt ist dort wesentlich härter als bei uns!!

Chris

Pyromike
11.01.2001, 19:10
Chris wrote:
Es ist kein Witz:
Einige sehr große Kaliber haben Raketenantrieb.
...und einen Telefonmast als Leitstab?? :)
Das würde mich jetzt interessieren, wie sie das fertig bringen, die Stabilität und den Anfangsschub mit Raketen zu erreichen!

Hast Du vielleicht mal' ein Bild von so einer Bombe, welches man hier einbauen könnte?

Was ist eigentlich das größte europäische Kaliber (Zylinder- u. Kugelbombe), das jemals gebaut wurde. Weiß das jemand? Wenn ja bitte auch um Effektbeschreibung.

Feurige Grüße
Michael

Chris
15.01.2001, 20:04
Das Thema Großkaliber mit Raketenantrieb wurde von Kuwuhura Takishita auf dem letzten Symposium of Fireworks vorgestellt. Es ist durchaus üblich in Japan und wird z.B. von der Fa. Kubota bei deren rund 280 Kg schweren 845mm-Bomben verwendet. Fotos und Berechnungen findest Du in dem Buch "Rocket Combustion" von Nikkan Kogyo Shinbunsha. Die Raketenhülse ist etwa 1m lang, wiegt 30Kg und hat 25cm Durchmesser. Sie besteht aus zwei Teilen. Die Steighöhe liegt zwischen 569 und 650m. Diese Bomben sind allerdings nicht mehr rund, sondern eiförmig.

Die mir bekannten größten in Europa serienmäßig hergestellten Kaliber sind 550mm für Kugelbomben und 400mm (ca. 1800mm lang) bei Zylinderbomben.
Meist sind diese Großkaliber-Kugelbomben jedoch keine Warimonos sondern mit einfachen Sternen versehen.
Mehr über Großkaliber-Kugelbomben erfährst Du auf der Homepage von Davon Dickenson, die URL habe ich leider nicht mehr.
Großkaliber-Zylinderbomben bauen in erster Linie die Malteser (sechs Verwandlungen beim Aufstieg, sechs beim "Abstieg" - Bottom-Shot!!! ). Fotos findest Du auf der Site von Rob Driessen (European Pyrotechnic Arts Newsletter) epan.nl oder so.

Chris

Pyromike
15.01.2001, 23:04
Danke für die Info!

Hab' nach den Links gesucht. Aber sie leider nicht gefunden.
Vielleicht weiß unser Oberguru und Chefmoderator, wo sich diese Seiten befinden. Wäre glaube ich für alle interssant diese Riesendinger zu sehen.

Feurige Grüße
Michael

Pyro
16.01.2001, 09:01
Pyromike hoffte: Vielleicht weiß unser Oberguru und Chefmoderator, wo sich diese Seiten befinden. Wäre glaube ich für alle interssant diese Riesendinger zu sehen.Hallo Pyros,

leider nein - selbst auf der www.pyropage.com von Tom Dimock (eine der umfangreichsten Pyro-Link-Sammlungen überhaupt), kann man mit den Angaben nichts finden. Mir ist auch nicht bekannt, daß Rob D. eine eigene Homepage hat - ich glaube er ist nur an ein oder zwei kurzen Infoseiten beteiligt...
Also wer fündig wird, trage bitte die entsprechenden Links in die FEUERWERK Datenbank ein und wer Lust hat, bitte gleich alle Links von www.pyropage.com ;)

Gruß und Schuß
Markus

P.s.: Chris, zündwerk fehlt noch in der Datenbank - kein Interesse?

Dirk
16.01.2001, 11:59
Pyromike wrote:
Danke für die Info!

Hab' nach den Links gesucht. Aber sie leider nicht gefunden.
Vielleicht weiß unser Oberguru und Chefmoderator, wo sich diese Seiten befinden. Wäre glaube ich für alle interssant diese Riesendinger zu sehen.

Feurige Grüße
Michael



Es gibt (leider) keinen Link zu Epan. Wir hatten mal geplant, das einige Epan Seiten bei mir auf dem Kalender abgestellt werden sollten. Ist bis jetzt leider nichts draus geworden. Aber fragt doch mal selber bei Ihm nach. Seine E-Mail Adresse lautet : driessen@cuci.nl. Auf meiner Seite gibt es unter News noch ein paar Hinweise zum Epan. Vielleicht hat Rob noch ein paar Exemplare, die er versenden kann.


Gruß
Dirk

P.S. Manchmal hat es auch Vorteilen, wenn man keine zeit hat seine Page upzudaten :-)

Chris
17.01.2001, 19:31
Die URL für die 36" Bombe von Devon ist www.pyrock.com

Chris