BVPK Cat2 - Details zu den Sicherheitsabständen und Durchsetzung

Dieses Thema im Forum "BVPK: Mitteilungen & Fragen" wurde erstellt von Adnan Meschuggi, 7. Jan. 2009.

  1. In dem Moment, in dem der Alkohol eine Beeinträchtigung verursacht, ist es mit der Pyrotechnik vorbei. So besser Boule?
    Es ist für den Normalsterblichen schwer, richtig abzuschätzen, wann der Alkohol beginnt Einfluß zu zeigen - daher bleibe ich für mich dabei: Kein Alkoholkonsum vor dem Feuerwerk. Das Bier zum Mittagessen bei nächtlichem schießen - sehe ich (beim normalen Menschen) kein Problem. Das Bier vorm Aufbauen? Ist mMn schon zu viel.
     
  2. Ick hab mir nur mal wieder ueber det weiss un schwarz jeaergert, brauste mir nich recht zu mache.
     
  3. nun, Alkohol und Feuerwerk sind ein NoGo, wie man neudeutsch zu sagen pflegt.
    Ob jetzt einer Mittags ein Bier zischt oder nicht (Betonng liegt auf EIN Bier (kein Kasten)) dürfte nicht das KO-Kriterium sein

    ABER:
    Wer beim Umgang mit Feuerwerk oder beim Aufbau des Feuerwerks Alkohol konsumiert hat ist m.E. nach extrem fahrlässig.

    Ich selbst kenne die nicht vorhersehbare Wirkung der gleichen Menge Alkohol von mir selbst.
    An einem Tag trinkt man ein Glas Rotwein und spürt eine Wirkung. Am anderen trinkt man eine ganze Flasche und merkt nichts (obwohl der Promille-Gehalt natürlich wesentlich höher ist)

    Was ich damit sagen will, Alkohol wirkt sich nicht immer so auf den Organismus auf, wie man es denkt. Grundsätzliches Alkoholverbot macht Sinn, da eben die - aus dem Strassenverkehr bekannten Grenzwerte - nur dazu dienen würden den "Abbrenner-Säufern" Grund zum Alk-Kippen geben würden.

    Ob nun einer mittags das besagte Bierchen zischt und sich danach fit fühlt (und promillemässig damit abends um 2200 Uhr auch nichts mehr davon da ist) ist damit nicht gemeint.

    Für mich gilt auch im Strassenverkehr immer 0,0 Promille, egal ob ich 1/8 Rotwein trinken könnte oder nicht. Und für Feuerwerk gilt dies gleich 10x verstärkt.

    Momentan muss das jeder selbst wissen, im Fall das was passiert UND man nachgewiesen bekommt ein Biechen auf dem Abbrenner gezischt zu haben kriegt man allerdings richtig Ärger. Und so nötig haben wir den Alkohol doch nicht, daß wir nicht am Tag unseres Feuerwerks (zumeist der 31.12) nicht darauf verzichten können?
    Wenn der Verzicht auf das eine Bier ein Problem ist, spricht man im medizinischem Sinne übrigens schon von Alkoholismus. Das nur mal zum nachdenken
     
    Kwunderbar gefällt das.
  4. Und jetzt gehen wir von der Alkoholdiskussion wieder weg. Ich denke wir sind uns einig, dass der Konsum von Alkohol zu einem Feuerwerk ein Unding ist - genauso wie (um das mal ganz unmedizinisch/inkorrekt zu formulieren, ich bitte Boule vorab um Entschuldigung) das Aufbau/Zünden unter Alkoholeinfluss.
    Nachzuweisen ob der Betreffende tatsächlich unter Alkoholeinfluss stand, ist im Schadensfall eine Frage der Gerichtsmedizin - die werden es schon richtig machen und vernünftige Grenzwerte anlegen ;) Klar dürfte aber auch sein, dass Versicherungen bei "über Normal-Null" liegendem Alkoholgehalt im Blut (Normalnull schließt das Bier zum Mittagessen oder den gärenden Orangensaft ein) erstmal Ärger machen wird. Der Staatsanwalt wird sich seinen Teil sicherlich auch denken ("Wäre der Unfall passiert, wenn der Betreffende keinen Alkohol getrunken hat?").
     
    Boule, Adnan Meschuggi und Kwunderbar gefällt das.
  5. Eben.

    Habe ich ja "weiter vorn" auch schon erwähnt.

    Dieser Eindruck "erhärtet" sich bei mir ebenfalls... :shocked:
     
  6. Das ist in dieser Diskussion ein völlig falscher Eindruck. Sorry, aber hier haben eventuelle klare Meinungen nichts mit Schein/Nicht-Schein zu tun.
    Eure "böse Scheinis"-Aussage war damit etwa so sinnvoll, wie wenn ein Scheini sagen würde "Hier drängt sich der Eindruck auf, dass alle Nicht-Scheinis vorm schießen saufen wollen"... Ebenso falsch.
     
  7. natürlich...
    wenn wir gerade mal neben dem Thema sind :p
    so ne schwere Bronchitis macht einem eindeutig klar, daß die Gesundheit das A und O ist.
    Wollte Sonntags raus... ich mach die Tür auf, hol Luft und nix geht... kalte Luft=>halbes tothusten

    Was hat das ganze mit dem Thema zu tun? Nicht viel, ausser daß man natürlich auch gesund sein sollte beim abbrennen von Feuerwerk :D:


    ernsthaft. Sebastian hat es ja deutlich gemacht. Bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema (der Exkurs Alkohol wurde ja geklärt :) )

    Hat da wer ne neue Idee?
     
  8. Das ist richtig. Allerdings muss man bedenken, dass für den Großteil der Bevölkerung Silvester die größte Party des Jahres ist, wo feiern (auch mit Alkohol) genauso dazugehört wie das Feuerwerk. Ich kann mir vorstellen das viele der "Normalbürger", die vor die Wahl gestellt werden Feuerwerk oder Alkohol (natürlich in Maßen) sich gegen das Feuerwerk entscheiden würden. Was das für die Silvesterzündlerei bedeuten würde möchte ich mir lieber nicht vorstellen.
     
  9. Nun. Sicherlich werden viele Leute gerne (viel) trinken und schiessen. Das geht halt nicht. Und ob der Traditonszünder eben dann etwa weniger viele Leute um sich hat die Feuerwerk abbrennen ist zu verschmerzen.

    Aber die Diskussion darüber ist halt wenig zielführend. Daher beende ich sie mal von meiner Seite
     
  10. @Abstandsdiskussion

    Meiner Meinung nach sollten Abstände in Cat2 eine Empfehlung sein.

    Die hier diskutierten Abstände sind groß und es ist auch ein ehrenwertes Motiv größtmögliche Sicherheit zu schaffen.

    Was meiner Meinung nach in der Diskussion verloren ging ist der Gedanke wieviel Sicherheit wirklich notwendig ist.

    Die Wahrscheinlichkeit, daß ich durch einen Silvesterfeuerwerksunfall sterbe ist wohl geringer als von einem Blitz erschlagen zu werden.
    Das ist meiner Meinung nach ein sehr geringes Risiko.

    Ein gutes Gesetz ist ein Mittelweg zwischen Sicherheit und Freiheit.

    Wenn totale Sicherheit das Ziel ist muß man unausgebildeten Silvesterzündlern das Feuerwerk wegnehmen und Pyrotechnikern bei großen Veranstaltungen zusehen.
    Die Leute die sowas vorhaben sollten aber auch den Mut haben das ohne um den heißen Brei herumzureden mitzuteilen.
     
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  11. So ganz erschliesst sich mir Deine Aussage nicht

    Wenn ein Feuerwerkskörper einen Sicherheitsabstand erfordert - bspw. sind auf sehr starken Kl-IV-Blitzböllern 30m angegeben dann sind diese einzuhalten

    Du kannst ja sagen, mir reichen 4m für meine persönliche Freiheit - oder Du möchtest gerne (entschuldigung für das Thema Alk) auch noch mit 4,7 Promille Blut imAlkohol autofahren
    Du kannst es tun - ist aber verboten.

    Und wenn wir in Cat2 Sicherheitsempfehlungen bekommen kannst Du die Batterie X auch aus 1m Entfernung zünden.
    Nur eben wird Dir keine Versicherung den dadurch entstehenden Schaden bezahlen

    Der Vorteil von verpflichtenden Sicherheitsabständen auch in Kl-II ist es, daß ich meinem Nachbarn nötigenfalls die Polizei auf den Hals hetzen kann wenn er weiterhin unverantwortlich und gefährlich abbrennt.

    Daher sollte eben Feuerwerk nur nüchtern und unter Auflage von bestimmten sicherheitsabständen abgebrannt werden dürfen
     

  12. Sorry Adnan, aber bei so nem Satz geht mir echt der Hut hoch. Diese "ich zeig dich an Mentalität" in Deutschland ist einfach zum ... ne ich sags jetzt nicht. Und sowas noch als Vorteil zu sehen, ich fass es nicht... Ich weiß ja nicht obs dir was bringt, wenn du mit Anzeigen um dich wirfst, aber ich persönlich finde das richtig schwach.
    Wäre es nicht sinnvoller wenn du als Pyrotechniker das Gespräch mit besagtem Nachbarn suchen würdest und ihm, mit deinem Fachwissen, zu erklären versuchst das er da grad Mist baut?

    Das Anzeigen von irgendwelchen Leuten wird immer mehr zum Volkssport... armes Deutschland...
     
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  13. hm, was hast Du an "nötigenfalls" nicht verstanden?

    Natürlich werde ich einen Nachbarn, der keinerlei Sicherheitsabstände einhält und die Gesundheit von Mitmenschen gefährdet erst einmal hinweisen auf das Gefahrenpotential, dann davor warnen und am Ende eindringlich warnen

    Nur - was dann? Genau dafür sind verpflichtende Sicherheitsabstände sinnvoll.
    In dem Moment wo einer sich und Dritte massiv gefährdet kann ich die Polizei rufen und dafür Sorge tragen daß derjenige, der sich und Dritte gefährdet aus dem Verkehr gezogen wird
    Das kann ich auch jetzt schon - nur jetzt muss ich denjenigen wirklich wegen "versuchter gefährlicher Körperverletzung" anzeigen. Mit Abstandsvorgaben kann ich ihn darauf hinweisen daß er z.B. 20m Abstand einhalten MUSS, anderenfalls zeige ich ihn an. Beweisfoto ist ja schnell geschossen

    Kurz: Die Drohkulisse ist da und 9 von 10 "Uneinsichtigen" werden bei Sorge um den eigenen Geldbeutel aufhören

    Mag ja sein daß Du es uncool findest wenn Personen gefährdet werden und man das verhindert. Ich sehe es eben so, daß man genau solchen Leuten das Handwerk legen muss. Angetrunkene, die Raketen auf die Strasse legen oder in Menschengruppen einfach ne Batterie zünden. Das ist eben kein Spass sondern sehr gefährlich

    Mit dem Sicherheitshinweis und der Abstandsverpflichtung hat man dann auch sofort genügend Leute die das ebenso sehen - also Unterstützung. Und wenn diese Verpflichtung Otto Normalo in 1 Promille der Fälle davon abhält am falschen Ort sein Feuerwerk abzubrennen (die wenigsten Leute sind böswillig, nur sehr ahnungslos) dann hilft es auch

    Sicherheit geht vor
     
  14. Mir gings einzig und allein um den "Einen" Satz.

    Sonst seh ich das mit den Sicherheitsabständen und Alkohol genau so wie du, Sicherheit geht vor, ganz klar!

    Ich finde es bestimmt nicht uncool wenn Personen gefährdet werden. Wer mit mir schonmal Silvester verbracht hat, kann ein Lied davon singen, wie ich bei sowas reagieren kann.

    Fragt sich was teurer kommt, ne Anzeige wegen versuchter gef. KV, oder ne Anzeige wegen keinem/zu geringem Sicherheitsabstand. Dann kann man den Beschuldigten ja wählen lassen, oder vllt. sogar doppelt dran griegen... Das wären dann sogar 2 Kerben im Zählbrett und nicht nur eine.


    Das "nötigenfalls" habe ich nach meiner Foren-Erfahrung hier ausgelegt. Wer so ab und zu mal diverse Themen hier beobachtet kennt mittlerweile die Pappenheimer, die "Anzeige" als Künstlername eingetragen haben, bzw. fast als Erster danach schreien.
     
  15. 1.4G find ich O.K,bei Batterien hätte ich gerne cal 35mm und die Bombenrohre mit
    50mm wie es halt jetzt ist.
    Sonst alles O.K.
    Sicherheitsabstände bis 50m seitlich und 150m in Schussrichtung bei Raketen sind für mich O.K.
     
  16. Ich bin auf jeden Fall froh, daß meine Nachbarn, die an Mitternacht immer zusehen, über 100m entfernt sind.
    Wenn die Leute bei mir umherrennen würden, würde ich mit dem meisten Zeug aufhören.
     
  17. Also das mit denn 15 Meter Abstand bei Böllern unserer Stärke finde ich schon ganz schön überzogen die jetzige Regelung hätte auch gelangt:rolleyes::cry:.
     
  18. Abgesehen davon dass keiner was von 15m für Böller sagt: Ich vermute, dass werden dann österreichische Zustände, weils eh keiner kontrollieren kann. Und da die 8m in Kat II noch unterschritten werden dürfen, mal gucken. Selbst die TdV hat ja jetzt schon 20m aufgedruckt.
     
  19. Hast du schon einmal versucht Neujahr eine Polizeistreife zurufen wegen ein paar Idioten die besoffen ihr Feuerwerk zünden? Bei uns Sinnlos die haben genug zu tun mit echten Notrufen!
     
  20. Also wenn ich mir die "für gut befundenen" Abstandsvorschläge einiger Teilnehmer hier anschaue, dann bin ich recht froh, dass die Mitglieder der einschlägigen Fachausschüsse diesen Megathead nicht mitlesen (müssen). :D
    Da ist von 50 metern für 30mm-Cakes, von 15m für (einen, in Deutschland derzeit völlig üblichen) Böller und dreistelligen Meterangeben bei Raketen die Rede.
    :rolleyes:
    Was wäre, wenn stattdessen folgende Zahlen:
    8 meter
    für
    • 20 g Raketen: Effektdurchmesser ( = 8m)
    • 6g SP Böller mit <120 dB(A)
    • 30mm Rohre
    ganz einfach alles wären ?
    ( ... was für Cat. 2 eine Rolle aus Sicht des Endverwenders spielt)
    :blintzel:

    Gerade jene Raketenhysterie verschlägt mir die Sprache:
    Nahezu alle EU-Nachbarstaaten lassen bisher 50 oder 75 g zu - wo sind die zerborstenen Köpfe, die durchbohrten Dachziegeln, die an der Straße festgetackerten Sattelschlepper :doing:
    Irgendwelche überholten Werte, geboren aus haftungsphobischen bundesdeutschen Amtsstuben bezogen auf Raketen mit unbegrentzer NEM und ohne jede QS jetzt mal "vorsichtshalber" und als "ist eben so" als unwidersprochenen Maßstab anzunehmen:
    Das hätte ich einem ergrauten Amtsschimmel zugetraut - aber nicht den Usern eines Feuerwerkforums. :(

    Aufgedruckte (Mindest-) Abstände sind doch ein Traum:
    • anstatt vom Worst-Case einer ganzen Gruppe von Gegenständen auszugehen wird jeder Artikel individuell nach seinem (Gefährdungs-) Potential eingeordnet.
      Besser geht doch nicht:
      Anstatt "aufsteigenden Gegenständen" z.B. IMMER 15 m aufzudrucken, die möglicherweise einer Rakete mit hartem Zerleger angemessen wären, kann der Steigwirbel mit einem Schüttauswurf die 8m bekommen.
    • Für die umsichtigen Anwender ( =uns :) ) hat es auch einen Vorteil:
      Anstatt Rätselraten, ob man es verantworten kann, diesen oder jenen Gegenstand ... und was ein Richter möglicherweise in Betracht zieht, wenn das Kind erstmal im Brunnen liegt ...
      Hey ! Man hat 'ne Zahl in Metern - kann man nachmessen und (falls man keine gegenteiligen Erfahrungen mit Artikel XY gemacht hat) *schwupp* ist das Gewissen ruhig.
      Keiner (naja: kaum einer ;) ) nörgelt an der Existenz von Tachos in Kraftfahrzeugen herum ... :angel:

    Wirklich durchsetzen wird die Abstände erstmal gar keiner - solange nix passiert.
    Wurde ein bedeutender Schaden verursacht, weil der aufgedruckte Mindestabstand
    • vom Verwender unterschritten wurde => grob fahrlässiges Verhalten; das wird teuer ...
    • dem Artikel "im Feldtest" nicht angemessen war => Zulassung futsch.
    "Alles beim Alten" bleibt es wie bisher, wenn
    fortwährend bedeutende Schäden verursacht werden, weil ein ausreichender Teil der Anwender sich (gleichgültig, warum*) nicht an die Regeln hält => strengere Limits für alle.

    *ob zu doof, zu rebellisch, zu besoffen, zu pubertär, zu kriminell, zu verantwortungslos oder einfach ignorant - alles völlig schnuppe: die Reaktion des Staates wird sie selbe sein. (Wie bei den Böllern, aufsteigenden Kl.I-Artikeln, den Knallpatronen, den SSW oder den Heulern)


    LG
    Thomas
     
  21. Ich denke auch man sollte mal langsam machen. Wenn jemand an Silvester tatsächlich z.B. mit einer Batterie auf Menschen, Autos etc. schießt, dann ist das schon jetzt, zu recht, eine Straftat. Aber warum ich meinen Nachbarn Anzeigen sollte wenn er statt 20m Sicherheitsabstand, nur 10m einhält, ist mir nicht ganz klar. Außerdem haben im Umkreisstehende Personen die Möglichkeit sich zu entfernen wenn es ihnen zu Nah ist. Also verpflichtende Sicherheitsabstände bei normalem Silvesterfeuerwerk sind absoluter Nonsens. Wie schon gesagt, wer groben Unfug mit Feuerwerkskörpern betreibt, der kann auch heute schon zur Rechenschaft gezogen werden. Ansonsten muss ich wirklich sagen das mich die zunehmende Law & Order Mentalität in Deutschland wirklich ank****. An jeder Ecke muss ein Ordnungsamt Hilfssheriff stehen der jede weggeworfene Zigarettenkippe, jeden ins Gebüsch gesetzten Hundehaufen protokolliert und mit Bußgeldern belegt, ganz zu schweigen von Müllsheriffs die die Gelbe Tonne durchwühlen, damit da auch ja keiner was reinschmeißt was da nicht reingehört, sorry aber früher gabs sowas nicht und ich würde mal behaupten die Menschen sind damit besser gefahren als heute. Beweisfotos zu schießen, wie der Nachbar seine Batterie in 10m entfernung zu Zuschauern zündet und dann bei der Polizei petzen zu gehen ist echt das letzte.
     
    MunMuckl gefällt das.
  22. Hm, Du solltest halt nicht interpretieren sondern lesen... dann klappt es auch mit dem was der andere gemeint hat ;)

    Musst Du nicht glauben, ist aber trotzdem so.

    Wichtig ist mir, daß die Leute den Sicherheitsaspekt ernst nehmen. Dabei kümmert mich nicht, ob einer nun 17 oder 25m Abstand einhält (oder doch nur 12), sondern daß er weiss daß es gefährlich ist, daß man aufpassen muss und dass man Abstand hält. Wenn nur weniger Abstand als vorgesehen da ist muss man dann abwägen ob man riskanter lebt (tu ich z.B. nicht - nicht nur wegen dem Schein) - dafür aber besonders aufmerksam ist - oder ob man woanders hingeht.

    Das mit den "kerben" ist eher ein Rückschluss auf Deine Denke - ich sehe es so, daß eine Anzeige wegen mangelhaftem Sicherheitsabstand schneller erfolgreich ist. Und es soll ja eben NICHTS passieren. Die Anzeige wegen Körperverletzung geht nur, wenn einer gerade mal nem anderen das Auge rausgeschossen hat.

    Und daher ist es dann eben nötigenfalls sinnvoller sojemanden schnell aus dem Verkehr zu ziehen mittels einer erfolgreich umgesetzten Anzeige wegen fehlendem Sicherheitsabstand. Zumindes wenn der uneinsichtige Feuerwerker auch noch angetrunken ist. Ohne Material keine Gefährdung Dritter.
     
  23. Seltsame Logik
    Nur weil es an manchem Ort zu lange dauert bis die Polizei kommt heisst das doch nicht daß man was dagegen tun muss.
    Im übrigen geht es mir um Ortsansässige - nicht um besoffen gröhlend umherziehende Gestalten. Gegen die kann man wirklich wenig bis nichts machen

    Es geht um die 99% Otto-Normalos, die es nicht besser wissen, aber zu stur sind auf vernünftig-höfliche Hinweise zu reagieren. Die kann man dazu bringen es anders zu machen wenn man ihnen die Konsequenzen aufzeigt. Polizei muss dann ja nicht anrücken, 9 von 10 werden dann vernünftig.

    Das nennt sich Abschreckungsszenario :)
     

  24. Nun, die Mitglieder der Fachausschüsse kennen halt die Abstandsregeln... und in Cat4 sind für 30mm-Cakes eben 50m Abstand bei 50m Steighöhe sinnvoll. Muss man nicht verstehen, ist aber so
    Warum sollte eine Batterie der Cat2, die das gleiche Kaliber, gleichen Effektsatz und gleiche Aufstiegshöhe wie die heute in Klasse-IV befindliche Batterie nicht auch die gleichen Sicherheitsabstände haben?
    Wird das Gefahrenpotential durch die Neueinstellung in Cat2 weniger? Halbiert?
    Erklär mir bitte, wieso ein - für Klasse-IV als notwendig erachteter Sicherheitsabstand in Cat2 nicht mehr notwendig sein sollte.

    Das mit den 15m Abstand bei Knallkörpern hat damit zu tun, dass man damit wieder stärkere Chinaböller bekommen könnte - eine Splitterwirkung, die man bei 8m durchaus haben kann wird bei 15m unterbunden
    Ergebnis: stärkerer Wumms
    Fände ich persönlich klasse

    Raketen: Auch hier gilt - ein Pyrotechniker, der Kl-II-Raketen abbrennt muss auch die oben genannten Abstände einhalten. Das ist natürlich etwas übertrieben. Es fordert auch niemand, daß Cat2-Raketen diese Abstände einhalten müssen. Aber zwischen 200m und nix gibt es ja Spielräume- 50m fände ich gut, die Raketen können durchaus als Querschläger agieren und 30m weit quer fliegen

    30mm-Cakes und 8m Abstand zeigen im übrigen eher von fehlendem Verständnis bezüglich der Gefährdung durch Feuerwerkskörpern, tut mir leid das sagen zu müssen.
     
  25. Na, wenn es das letzte ist, einem uneinsichtigen Nachbarn der Personen gefährdet, auf eindringliche Warnhinweise nicht reagiert und damit eine Gefahr darstellt aus dem Verkehr ziehen zu wollen dann haben wir eben unterschiedliche Wertesysteme. Meines ist das der Demokratie Bundesrepublik Deutschland. Du solltest vielleicht mit Deiner in Länder gehen wo es keine Gesetze und Regeln gibt.

    Es geht um die Gefährdung von Menschen - ist das so schwer zu kapieren? Und nicht darum, versteckt aus dem Fenster ein Foto zu knipsen sondern darum, jemanden der zu dumm, besoffen oder asozial ist um sein gefährliches Tun zu unterlassen nachweislich dafür haft- und belangbar zu machen. Es ist grober Unfug, wenn einer Sicherheitsabstände derart unterschreitet, daß es eine Gefahr für Dritte wird. Nein - ist es nicht, es ist fahrlässige Körperverletzung.

    Was den Rest betrifft
    Wer nen Hund hat, muss die *******e wegmachen - ins Gebück kacken ist nicht. Wer Kinder hat die sich wegen eines Hundebesitzers der das Ausscheidungsprodukt von fifi im Hirn hat ne Erkrankung reinziehen versteht das
    Kippen auf den Boden? Qualm woanders - es ist eben Müll. Müll auf der Strasse ist verboten. Anderenfalls kipp ich Dir die benutzten Windeln meiner Kinder (Jahresvorrat) im Hochsommer in den Garten - haha, lach doch dadrüber.

    Leute wie Du sind tatsächlich das Problem in dieser Gesellschaft
    Die haben keinen Anstand oder Respekt, leben nach dem "mir doch egal - hauptsache bequem"-Prinzip und Rücksichtnahme kennen die nicht.

    Wenn Du rauchst suchst Du Dir nen Aschenbecher - nötigenfalls machst Du die Kippe aus und nimmst Deinen Müll mit. Und wenn Fifi muss nimmst Du Deine Beutelchen mit - bist Du dazu nicht in der lage darfst Du keinen Hund haben

    ist doch ganz einfach - wenn Du sittlich gereift und erwachsen geworden bist verstehst Du das auch
     
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