BVPK Cat2 - Details zu den Sicherheitsabständen und Durchsetzung

Dieses Thema im Forum "BVPK: Mitteilungen & Fragen" wurde erstellt von Adnan Meschuggi, 7. Jan. 2009.

  1. sorry aber diese sicherheitsabstände sind ganz einfach mal nicht umsetzbar!
    fast niemand in deutschland kann bei einer bat 30-50 meter sicherheitsabstand einhalten! wie soll das gehn????? soll sich jetzt jeder ein eigenes feld, acker, sportplatz suchen um an silvester ein bischen feuerwerk zu schießen???
    völlig unmöglich! trotzdem wird nahezu niemand in deutschland deswegen darauf verzichten sein feuerwerk in der stadt anzuzünden - darauf würde ich sogar wetten!

    sollten diese regeln an silvester scharf kontrolliert werden (was ich nicht glaube) ist das der tot des silvesterfeuerwerks für den normalverbraucher!
     
  2. Oh Adnan, dächten doch mehr so vernünftig :rolleyes:

    Aber: auch ich muss doch Sicherheitsabstände von über 100m für Raketen anzweifeln. Auf einem richtig schönen Abbrenner, jawohl. Auch, weil die Menschen, die sich dort ein Feuerwerk ansehen wollen, damit rechnen, dass der Verantwortliche "schon aufpasst".

    Aber an Silvester ist es meiner Meinung nach einfach die bessere Alternative, auf den gesunden Menschenverstand zu setzen: in der Innenstadt fliegen die Raketen flach über'n Boden, Batterien stehen Kopf usw.
    Hält dieser "Kriegszustand" länger an oder kommt es zu Sachbeschädigungen oder gar Verletzungen - klarer Fall für die Polizei!

    Aber: bitte nicht bereitwillig und in bester "Hilfssheriff-Manier" alles fotografisch festhalten, um hinterher für eine möglichst hohe Strafe sorgen zu können. Vielmehr vorher darüber nachdenken: Muss ich da jetzt unbedingt durch? Oder kann ich auch einfach außenherum gehen und sich die Idioten beruhigen lassen?

    Ich will nicht dazu aufrufen, sich dem Unrecht zu beugen - bloß nicht! Aber unbürokratische Lösungen, wie sie so viele verlangen, brächten uns oft weiter und entlasteten unse Polizisten.
     
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  3. Was dazu führen würde, dass selbst unsere 20g-Kleinraketen nicht mehr in einer geschlossenen Wohnbebauung eingesetzt werden dürften.
    Ich kenne keine "30er-Zone" oder "Spielstraße", wo das dann noch machbar wäre.
    Ergo: Das Ende der Raketen, denn wo findet sich üblicherweise ein Garten als Abschußplatz, aus dem man im Umkreis von 50 metern den Aufenthalt von Personen ausschließen kann ?
    Wie gesagt: Ich hätte solche Forderungen nicht aus einem Feuerwerk-Forum (oder von bekennenden Freunden dt. Raketenherstellern) erwartet.
    ... und ich bin schon etwas entsetzt und frage mich ernsthaft, auf welchem Bewertungsmaßstab solche Aussagen fußen:
    Wo (*aufreg*) passieren denn die schlimmen Unfälle ?
    Guckt mal in benachbarte Ausland :
    Da werden 75grämmer Raks mitten in Städten verwendet und keine Menschen erschlagen oder totgespießt :D
    Wo (*nochmal aufreg*) passieren (Raketen-) Unfälle, bei denen kein Schei* gebaut wurde ?
    Handstarts, unsachgemäße Grilandolen, "Aufmotzen" von Raketen, Horizontalstarts, Schneehaufenstarts.

    Bei bestimmungsgemäßer Verwendung von hunderttausenden (wenn's reicht) von Raketen - jedes Jahr in D - kommt es zu einer handvoll Unfällen, bei denen umgefallene Startflaschen (bzw. ungeeingete Start"rampen") und (zumindest leicht) fahrlässig geöffnete Fenster eine Rolle spielen.
    Das ist mit Aufklärung (Flasche im Kasten, Rakständer, Fenster zu) und notfalls einem Feuerwerksverbot in besonders brandgefährdeten Bereichen auf eine vernachlässigbare Wahrscheinlichkeit zu drücken.

    Gegen unsachgemäße Verwendung als Unfallgrund hilft kein Sicherheitsabstand, denn wenn sich jemand nicht um die Verwendungshinweise/ Auflagen kümmert, dann auch nicht um die Abstände.

    Ach :dontthinkso: bitte erklär' es (mir): welche Abstände ?
    Jene, die in der (vorQS-Zeit erstellten) SprengVwV stehen ? ;) ... und von überforderten Sachbearbeitern herangezogen werden :( (die die Überschritt nicht lesen: Kl. III und IV)
    Kat. 2-Raketen sind gemacht, dass sie ins Publikum fallen dürfen :blintzel: ... man hat sie explizit darauf gestestet, es existieren für jeden einzelnen Krümel spezielle Rückfallkriterien. Siehe hier.
    Dass man Kleinraketenreste nicht absichtlich ins Publikum schießt, ist der Professionalität geschuldet, aber eben nicht einer "Gefahr für Leib und Leben oder Sachgütern von bedeutendem Wert".

    Warten wir es ab :) ... welche unserer Meinungen oder Einschätzungen den Realitäten (tatsächlich zukünftig angegebenen Abständen) entsprechen :blintzel:
    Bisher existieren keinerlei Sicherheitsabstände für Kl.II und die Unfälle entstehen durch unsachgemäßen Umgang, gaaanz selten auch durch Fehlfunktionen.
    Ich tue mich halt sehr schwer damit, dass (meiner Meinung nach) völlig übertriebene Abstandsforderungen aufgestellt werden, die eine breite Consumerverwendung (wie sie seit Jahr und Tag und international üblich ist) faktisch ausschließen.
    Insbesondere, wenn doch unzweifelhaft keine Tatsachen in Form von Unfallursachen vorliegen, sondern fiktive Überlegungen dahinterstehen, was passieren könnte.


    LG
    Thomas
     
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  4. #154 Binitec, 1. Dez. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dez. 2009
    Lieber Adnan, ich hoffe so erwachsen und sittlich gereift wie du, werde ich nie werden. Irgendwie erinnern mich deine Worte an einen Protagonisten der Fernsehserie "Ein Herz und eine Seele". Die Probleme dieser Gesellschaft sind nicht mit einem Polizisten an jeder Straßenecke zu beseitigen, den Versuch hatten wir in Deutschland schon zweimal und er ist beide male kläglich gescheitert. Die sich breit machende Rücksichtslosigkeit in unserer Gesellschaft liegt nicht darin begründet eine Zigarettenkippe auf die Straße zu werfen oder seinen Hund das Geschäft in einem Gebüsch verrichten zu lassen. Als Rücksichslos empfinde ich es eher seine Mitmenschen wegen Nichtigkeiten, bei irgendwelchen Behörden anzuschwärzen.

    Ob mein Nachbar schwarz Arbeiten geht, seine Zigarettenkippe auf die Straße schmeißt, den Müll nicht ordentlich trennt, keine GEZ bezahlt, seinen Hund, der keine Steuermarke hat, in Büsche machen lässt, heimlich Cannabispflanzen in seiner Wohnung anbaut oder eben seine Batterie in 10m statt in 20m Sicherheitsabstand abfeuert kann mir doch vollkommen egal sein. Ich finde es absolut Rücksichtslos seine Mitmenschen wegen solcher Nichtigkeiten in Schwierigkeiten zu bringen. Sorry, aber soviel kleinbürgerliches Spießertum bringt mich zur Weißglut. Die gleichen Leute die sich darüber empören und ihre Mitmenschen heimlich denunzieren, sind die gleichen die wegschauen wenn in der S-Bahn jemand bedroht und ausgeraubt wird, da ziehen die dann den Schwanz ein. Da ist halt nichts mit heimlich Fotos schießen und an die Behörden schicken, da muss man halt mal Zivilcourage zeigen und dazwischengehen.

    Das ganze gleitet zwar gerade ein wenig ins OT ab, aber du würdest dieser Dame hier auch sofort zustimmen, wahrscheinlich hast du sie auch ins Amt gewählt, kann das sein ?

    [youtube="Falschparker sind Verbrecher !"]wcVRlzP6SQA[/youtube]
     
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  5. Das ist die Crux der Sache - der ewige Kampf zwischen Theorie und Praxis.

    Verletzungsgefahren werden "sicherheitshalber" überhöht ("also was jetzt, 10 oder 15 Meter Sicherheitsabstand? Ach nee, machen wir lieber 50 draus!"), aus theoretischen Berechnungen und darauf basierenden Verordnungen wird noch mehr Theorie konstruiert, weil man den Gesetzen zu willig vertraut, dann kommen noch ein paar realitätsferne Fachleute dazu, die schon seit Jahrzehnten keinen Feuerwerkskörper mehr gezündet haben, und fertig ist die graue Masse, gebildet aus der Angst vor Klagen und Versicherungskosten, ein wenig guten Ratschlägen und viel Könnte, Hätte und Möglicherweise.

    Da heißts dann immer, man wäre um die Sicherheit Dritter besorgt, dabei gehts doch letzten Endes nur um den Geldbeutel und Rechthaberei.

    Es stimmt zwar, daß Gleichgültigkeit und Rücksichtslosigkeit ein Problem unserer Gesellschaft sind, aber genauso sind das Leute, die sich hinter Regeln und Gesetzen verstecken, also quasi Andere für sich denken lassen und glauben, mit dem peinlich genauen Einhalten dieser Regeln wären sie auf der sicheren (und eben bequemen) Seite. Sicher ist es irgendwo angenehm, sich fernsteuern zu lassen, aber das trägt auch nicht gerade zum Gelingen gesellschaftlichen Werdens bei.
     

  6. Die Argumentation ist unlogisch
    Fakt ist, daß Feuerwerk aus gutem Grund einen Sicherheitsabstand besitzt - oder glaubst Du, dies sei Schikane?
    Wenn Dir ne TDV auf Schlag am Boden zerlegt während Du 2m entfernt stehst wünsch ich Deinem plastischen Chirurgen viel Spass.

    Und wenn es Feuerwerksartikel mit stärkerer Ladung gibt bzw. die bisherige nicht adequate Sicherheitsabstände aufweist dann darf man die eben nicht schiessen. Fertig.

    Oder sagst Du "ich hab zwar keine Kohle, geh aber trotzdem ins teuerste Restaurant?

    Akzeptiere doch einfach, daß es Regeln gibt die einen guten Grund haben. Ob nun Raketen wirklich 200m Sicherheitsbereich brauchen? In Kl-II sicher nicht, als Sicherheitsfan bin ich für 50m, aber 25 täten es wohl auch. Darum geht es aber nicht.
    Es geht darum daß Otto Normalo eben NICHT Batteriefeuerwerk in unmittelbarer Nähe von Menschen abbrennt. Und wenn da "20m Sicherheitsabstand" draufsteht der verpflichtend ist, passt Otto Normalo 10x besser auf als bisher. Und die "Freaks" - hier meine ich die Idioten, nicht die Fans - hält man nicht ab, kann sie aber entsprechend besser bestrafen/aus dem Verkehr ziehen

    Fans von Feuerwerk halten sowieso angemessenen Sicherheitsabstand ein, egal ob es drauf steht oder nicht. Zumindest von den möglichen Zuschauern. Niemand verlangt von Dir als abbrennende Person, daß Du 50m Abstand einhälst, wäre auch schwierig bei 4-8sec Verzögerung.

    Es gibt aber kein Recht auf "ich will in der Stadt unter Verstoss gegen jedwede Sicherheit Feuerwerk abbrennen".
     
  7. Nun - wie ich geschrieben hatte - natürlich bin ich einer, der sich den Personen mit unsachgemässem Verhalten persönlich stellt und zur Ordnung "aufruft" (im Sinne der Sicherheit). Bin ein grosser, übergewichtiger und breiter Typ, der sehr eindrucksvoll aussehen kann (ist zwar mehr Schein als Sein, unter ner Jacke sieht man das aber nicht). Nur - was tun wenn da die Gesundheit von Menschen aufs Spiel gesetzt wird? Solange da keine rechtlich verbindlichen Sicherheitsabstände auf den PtGs vermerkt sind kann man nix tun. Ist es der Nachbar am Wohnort und der ist uneinsichtig und riskiert die Gesundheit von Menschen wäre ich in der Tat bereit das ganze zu dokumentieren für die Polizei. Wenn der andere auf die Gefahrenhinweise nicht eingeht ist es sogar meine Pflicht dies zu tun. Es geht eben NICHT ums Hilfssheriff-Vorgehen.

    Und das "Kriegsgebiet Stadt", wenn dem so ist und es "überall" so ist, dann sollte es ein generelles Stadt-Abbrandverbot geben. Ich akzeptiere nicht, daß Unbeteiligte unverhältnismäßigen Gefahren ausgesetzt werden. Auch als "ahnungsloser Kl-II-Zündler" galt für mich immer das eiserne Gebot, daß ich NIEMALS Menschen gefährde. Wenn dies heute anders ist sollte man Leuten die dies anders sehen den Umgang mit PtG verbieten. Da fahre ich Null-Toleranz.

    Natürlich - wenn ne Gruppe Deppen Feuerwerk mißbraucht, dann renn ich nicht hin und stell mich in die Gefahrenzone. Nur - wir reden gerade von Silvesternacht, auf der Strasse vorm Haus. Entweder die Deppen sind dann weg oder sie kriegen ne Anzeige. Oder glaubst Du, ich riskiere an meinem Wohnort, daß meine Kinder gefährdet werden? Da haben die Deppen genau zwei Möglichkeiten. Unterlassung jedweden Feuerwerks oder aber schwere nachhaltige Negativfolgen. Niemand gefährdet meine Kinder. Und ja, auch an Silvester gelten die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland. Und die Polizei kommt definitiv bei "versuchtem Mord". Ist alles eine Frage wie man es der Polizei verklickert damit sie kommt. Wie gesagt - null Toleranz mit Deppen die Feuerwerk mißbrauchen. Das ist kein Spielzeug für Gehirnamputierte. Man kann Spass haben ohne andere zu gefährden. Gelingt dies einem nicht kriegt er kein Feuerwerk.
     
  8. Asoziales Verhalten und stolz drauf? Oh weia :eek:
    Der Reihe nach
    Der Nachbar der schwarz arbeitet schädigt Dich - sofern Du weisst was der Begriff "Arbeiten" bedeutet.
    Der Hund der ins Gebüsch kackt gefährdet durch die Fäkalien die Gesundheit von Kindern - ist Dir egal = asozial
    Der Hund der keine Steuermarke hat bedeutet entgangene Steuereinnahmen = weniger Geld für andere (wichtige) Dinge, wie bspw. Sozialhilfe oder Bildung => Deine Meinung = asozial
    Das Anpflanzen von Canabis-Pflanzen = Straftat => Deine Meinung = asozial, weil gegen das Gesetz verstossen welches die MEHRHEIT der Bürger gut findet
    Zigarettenkippen auf der Strasse bedeutet Gefahr für Kinder (die gerne mal was aufheben und in den Mund stecken), zudem ist es Müll. Warum nicht gleich alles auf die Strasse kippen? (ach ich sehe, Du kommst aus Frankfurt. Na, das erklärt zumindest diesen Teil der Asozialität) = asozial
    Feuerwerk innerhalb eines definierten Sicherheitsabstandes zünden und damit direkt Unbeteiligte gefährden => asozial
    Das sind also alles Nichtigkeiten? Wie sieht es mit Mord, Vergewaltigung, Körperverletzung, Diebstahl usw. aus? Auch alles "Nichtigkeiten"? Wer bist Du, daß DU entscheidest was richtig und was falsch ist? Der liebe Gott sicher nicht.
    Es ist ganz einfach. Wir haben hier Gesetze, darunter auch solche die den Umgang mit Pyrotechnik regeln. bei diesen gibt es Forderungen nach "mehr NEM" aber eben auch solche nach "geregelte Abstände". Die Gründe für die gesetzlich geregelten Abstände sind einfach formuliert und beinhalten die Sicherheit. Deine Argumente sind asozial-kriminell und von einer Rücksichtslosigkeit geprägt die deutlich zeigt daß Du besser garkein Feuerwerk bekommen solltest. Wegen fehlender sittlicher und moralischer Reife. Von Deinen Aussagen her bist Du ca. 12 Jahre alt. Höchstens

    Die Leute die wegschauen sind übrigens ebenso die Kiffer, die Kippenwegwerfer, die Hundeindieecke*******enlasser usw. Denunziation ist was anderes als Rücksichtnahme. Ich kenne Dich nicht und will Dich auch nicht kennenlernen. Dich kotzt an, weil ich Dich an die gesetzlichen Regeln erinnere. Du lebst aber in dieser Welt mit diesen Regeln. Das mit dem Anschwärzen - wenn Du die Regeln befolgst - die ja alle sinnvoll sind - passiert Dir nix. Wenn Du aber schwarz arbeitend Deinen Hund in die Hecke kacken lässt und dabei Kippen wegwirfst dann bist Du eben wegen Schwarzarbeit/Kippenwegwerfen/Hundekackenlassen dran. Völlig zu recht.



    Ich wünsche mir, daß Du nen schweren Unfall hast und ich halte an. Dann halte ich Dir ne Rede wie egal mir Dein Elend ist und daß ich gerade keine Lust habe nen Rettungswagen zu holen, weil Dein Elend ist mir doch egal.
    (Nein, natürlich nicht. Ich bin im Gegensatz zu Dir eben nicht asozial)

    Leute wie Du sind das Problem dieser Gesellschaft. Rücksichtslos, egoistisch und asozial

    nee, danke
     
  9. Nun - wir haben halt unterschiedliche Ansichten.
    Immerhin bleibt es sachlich :)
    Die Raketen der Klasse-II werden bisher ohne jedwede Sicherheitsabstände abgebrannt - das ist richtig.
    Es geht doch aber um einen anderen Punkt als den von Dir beschriebenen
    Wer brennt überwiegend Feuerwerk ab? Die "bintec´s" dieser Welt oder Otto Normalo? Ich sage, Otto Normalo.
    Und der achtet auf die Vorgaben. Wenn da steht "Sicherheitsabstand 20m" dann wird er darauf achten diesen Abstand einzuhalten. Wenn ihm dies nicht gelingt wird er jedoch BESONDERS vorsichtig sein wenn es dann "nur" 10m sind. 10m bei Bombenraketen halte ich für zu gering - Hintergrund dieser meiner Aussage ist, daß eben bei einer Fehlfunktion (Zerlegung in Startflasche) keine Verletzungen für Dritte entstehen dürfen.

    Natrülich würden Menschen teilweise auf Feuerwerk verzichten - aber das wäre dann auch gut so.
    Ich bin im übrigen ein Raktenfan - soweit richtig. Hole mir demnächst bei Pulverfischer hunderte Raketen der Kl-II. Für die nächsten Jahre.

    Was die Sicherheit einer "stärkeren" 30mm-Box angeht, 8m sind definitiv zu wenig. Da darfst Du einem Pyrotechniker durchaus mal vertrauen. Ohne hier irgendwelche Scheine rausholen zu wollen. Es geht ja nicht darum welcher Gefahr DU Dich aussetzt - wenn da einer in 0m Entfernung zündet - warum nicht?
    Es geht um unbeteiligte Dritte. Du kannst nicht erwarten daß an Silvester wegen DEINES Feuerwerks, sagen wir 10 100x30mm-Batterien die Bevökerung sich grosser gesundheiticher Gefahren aussetzt, weil DU nicht in der Lage bist an einem Platz zu schiessen wo Du die gesetzlichen Regeln einhalten kannst
    Vergleichbar mit dem Autofahren hiesse dies nämlich
    "zwar wäre hier ne Spielstrasse mit Tempo 6km/h, aber weil ich nen 250PS-Schlitten habe will ich, daß man hier mit 100 durchfahren kann und wer was anderes behauptet ist ein schikanöser Spinner" (okay, etwas übersteigert - doch genau diese Argumentation wird hier gefahren)

    Nochmals: Wer ein Feuerwerk abbrennen will muss sich VORHER überlegen, WO er es abbrennt. Geben die Sicherheitsbedinungen nichts her darf ich an der Stelle X nicht abbrennen sondern muss Stelle Y suchen und finden. Ist dies nicht möglich darf ich nicht abbrennen.

    Welche exakten Sicherheitsabstände nun die "richtigen" sind, bleibt hier aussen vor. Ich habe meine Wünsche geäussert - lieber mehr als weniger. Wichtig ist nur, daß bei nem Rohrreisser (der öfters vorkommt) unbeteiligte Dritte nicht gefährdet werden (ich rede jetzt nicht vom Knall sondern von Brandverletzungen bzw. Splittern)
    Die Abstände müssen danach ausgerichtet werden
    15m auf ner TDV halte ich für nen guten Anfang. Persönlich wäre ich für 30m, eben mit der Sicherheit begründet. Wenn Du 5m toll findest dann erklär bitte warum (oder welcher Abstand aus Deiner Sicht angemessen erscheint)
    KEIN Abstand vorgeben ist definitiv zu gefährlich - egal ob das heute so ist oder nicht. Das ist wie beim rauchen - man kann qualmen, aber es ist gut daß auf der Schachtel steht "rauchen führt zu Krebs" oder "rauchen tötet". Leider werden Raucher nicht erst einmal mit ihrem gesamten Vermögen für die durchs rauchen ausgelösten Gesundheitskosten herangezogen - ist aber ein anderes Thema und OT.

    Die Sicherheitsabstände verplflichtend machen dient dazu, daß Otto Normalo mehr Abstand einhält. Und idiotische Nachbarn kann man damit auch in die Schranken weisen - ohne Polizei aber auch nötigenfalls MIT Polizei. Wer wegschaut wenn die Gesundheit von Menschen auf dem Spiel steht macht sich ebenfalls strafbar.

    Was ist daran so schwer zu erkennen?
     

  10. Nun, ich zünde sehr oft Feuerwerkskörper - setze mich aber für grössere Sicherheitsabstände ein. Und nun? ich will mir und anderen den Spass nicht verderben - aber Sicherheit ist das A und O. Wenn bisher die Masse der Leute eben ohne Abstände durchgekommen ist bedeutet dies ja nicht daß dem weiterhin so bleibt.
    Abstände dienen der Sicherheit - ich hoffe wir sind uns da einig - und zwar von Dritten. Wenn Du Dir ne TDV an die Backe kleben willst - mach es. Deine Gesundheit. Aber wenn Du in einer Menschenmenge zündest dann musst Du zu anderen Menschen einen angemessenen Abstand einhalten. Wie genau der aussieht? Das kann die BAM besser herausfinden. Aber notwendig ist dieser. Nicht damit Du gequält wirst sondern um die Sicherheit für Dritte zu gewährleisten

    Wer versteckt sich denn hinter Regeln und Gesetzen? Ich nicht. Bequemlichkeit hat im übrigen auch Vorteile - zudem, bequem ist es wegzuschauen. Fernsteuern lässt man sich nicht dadurch, daß man andere vor Gefahren warnt bzw. bei Uneinsichtigkeit Gefahren für Dritte akzeptiert.
    Wer steht denn dann draussen in Konfrontation mit dem Nachbarn? Du nicht, weil Du - analog zu Deiner Aussage - wegschaust und bequem bist. Ich bin dann der, der hingeht und klarmacht, daß dies zu gefährlich ist (und das Risiko eingehe daß der andere mir "aufs Maul haut"). Da von Bequemlichkeit oder Fernsteuerung zu sprechen ist glatter Hohn.
    Und gesellschaftliches Miteinander benötigt Regeln - anderenfalls haben wir Anarchie. Und diese Regeln gibt es (Thema: Hundekot, Müll auf der Strasse, Drogenanbau, Schwarzarbeit usw.). Hier wird doch argumentiert, daß dies alles richtig sei und ebenso sei es richtig, daß man Leuten die mit Feuerwerk unsachgemäß hantieren und die Gesundheit von Menschen gefährden nicht nur nicht davon abhalten solle sondern auch noch unterstützen. ISt dies Deine Sichtweise? Machen lassen, wegschauen und ignorieren? Wo ist da der gesellschaftliche Konsens?

    Das nur dazu.

    Zum Thema Sicherheitsabstände. Zündest Du Batteriefeuerwerk oder Böller innerhalb einer Menschenmenge? (das wäre derzeit nicht verboten) Wo Kinder mit Eltern stehen? Vielleicht neben nem Kinderwagen? Glaube nicht daß Du so asozial bist

    Und die Regeln bezüglich vernünftiger und gebotener Abstände sagen doch nur, daß man aus Sicherheitsgründen diese einhalten soll. Und 99% der Otto-Normalos werden es dann auch tun. Oder sollte ich - analog zum asozialen Verhalten eines bintec Blitzbomben cal.100 in 5m Entfernung von Dir zünden? Dich "ins Licht" stellen - also da wo die Lunge platzt? Wo ist da der Unterschied? Sind doch nur "*******abstandsregeln", alles Schikane des Schweinesystems? Und? Willst Du das? So ne 210er Stutata am Boden, hui und der Platz ist leergefegt - nagut, die Kadaver der unschuldigen Leute die es dabei miterledigt hat sind unangenehm, aber in der Stadt räumt ja die Müllabfuhr auf.
    Wo ziehst Du die Grenze? Da wo Dir es passt? Warum nicht da wo ich Spass habe (nein, habe ich nciht - es geht darum daß Regeln und Gesetze NOTWENDIG sind damit sowas nicht passiert)
    Wer bist Du, daß Du entscheidest was richtig und falsch ist? Warum nicht ich? Oder ein Feuerwerkhasser, der gleich alles verbietet? Wäre übrigens die einfachste Lösung. Kein Feuerwerk = optimaler Sicherheitsabstand. Ist das Dein Ziel?

    Nochmal, es geht nur darum, angemessene Abstände zu definieren und gesetzlich zu verankern. So wie ne Tempo30-Zone. Wenn Dir die nicht passt fahr nicht durch. Tust Du es doch mit 80 hat das Konsequenzen - nämlich laufen und Punkte und Geldbuße. Zu recht. Oder nicht?
    Menschen brauchen Regeln an die sie sich halten können/müssen. Eine Gesellschaft braucht Regeln. Die müssen mir oder Dir nicht gefallen - aber so wie es ne Regel gibt daß kein Glykohl in den Wein kommen darf sollte es eine Regel geben die angemessene Sicherheitsabstände für Cat2 gesetzlich vorschreibt.

    Das ist zumindest meine Meinung. Anderenfalls haben wir Anarchie. Natürlich sind manche Regeln (200m Abstand zu Kl-II-Raketen in einem Großfeuerwerk) bedingt logisch - doch das ist in einer komplexen Gesellschaft so.

    Wie gesagt, nur ein Denkanstoss. Nicht immer und überall böse Spassverderber sehen die einem die Leidenschaft vermiesen wollen

    Grüsse
    Adnan m.
     
  11. Das der Adnan nix merkt und seit seiner Befähigung in den Gottstatus befördert wurde sieht man hier sehr schön.....selbst die Aussage in der Klammer hilft da nix.
    Wer sowas von sich gibt und selbst totale Sicherheit und Gesetzestreue predigt, dem traue ich zu das er sich am wenigstens dran hält....
    Dir wünsche ich keinen Unfall, aber mal ne Kontrolle, die dir alles auf den cm genau ausmessen, vielleicht weist dann was Toleranz heist.
     
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  12. Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Der Bengel hat hier doch echt Narrenfreiheit... :yuuuerg:Dieser feine Herr darf doch hier sowieso vom Stapel reißen was er möchte und Leute persönlich angreifen ohne, dass etwas passiert... :bad:

    Ach nee, passiert ja alles "hinter den Kulissen"... :hide:
     
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  13. ...und der verbesserten Effektwahrnehmung! :)

    Absolut.

    Oh nein, ich bin da das genaue Gegenteil von bequem, denn ich würde auf alle Fälle ein Gespräch mit meinem Nachbarn suchen, um ihm ein paar Tips zu geben. Dazu brauche ich aber weder Polizei noch Gesetze, sondern gesunden Menschenverstand, ein bißchen Erfahrung im Feuerwerksbereich und vielleicht auch ein Händchen dafür, solche Leute richtig anzusprechen.

    Dies beinhaltet weit mehr Unbequemlichkeiten, als der Griff zum Telefon, um bei der Polizei anzurufen, aber die nehme ich auf mich, weil mir ein gesundes soziales Umfeld wichtig ist. Da gehört halt auch mal halbwegs konstruktive Auseinandersetzungen dazu, denen man sich m. E. nicht durch Vorschicken der Ordnungsmacht entziehen sollte.

    Meine Devise ist Leben und Leben lassen, soviel erstmal zu den Grundlagen.

    Sicher braucht eine große Gemeinschaft Regeln, das ist unbestritten. Ich frage mich nur, wieso du argumentatorisch jetzt so'n Faß aufmachst, wo es doch nur um Sicherheitsabstände für Kleinfeuerwerk geht?! Wir rufen hier nicht zur Anarchie auf (die meisten Leute wissen sowieso nicht, was Anarchie wirklich bedeutet und besetzen den Begriff leider immer nur negativ), sondern argumentieren gegen übertriebene Abstandsregelungen z. B. für Cat 2-Raketen und Batts, die dem Consumerfeuerwerk-Charakter und der entspr. techn. Auslegung dieser Artikel eben nicht entsprechen. Vielleicht theoretisch, aber eben nicht in der Praxis.

    Auch der Normalzündler legt seine Batts nicht auf die Seite und läßt die Bombetten in Menschenansammlungen feuern oder bricht die Stäbe seiner Raketen ab und schmeißt die Dinger in Vorgärten, das tun nur Idioten, für die das Feuerwerk aber nicht gemacht ist, die mißbrauchen es und tun sich und uns damit wahrlich keinen Gefallen. Dagegen muß man auch vorgehen, aber nicht über den Umweg, uns Kleinzündler ständig als unfähige Trottel hinzustellen. Ich finde, daß du ein zu negatives Bild vom durchschnittlichen Kleinzündler hast. Keine Ahnung, worauf dies aufbaut, vielleicht liest du zuviel BILD-Zeitung... ;) In der Regel wissen aber auch Laien bzw. Gelegenheitsfeuerwerker, die an Silvester ihre Raketen und Batts zünden, daß es aua macht, wenn man mit den Dingern Blödsinn anstellt bzw. sie falsch verwendet, und verhalten sich entsprechend. So blöd, wie du manchmal tust, sind die Leute eben nicht.

    Isch bin ned asossial, Alda, und wenns' nich' glaubsd, kriechs' du Schlach an Hals, Alda! :p;)

    Nee also mal ernsthaft, sowas würde ich nie tun. Mir war das schon immer klar, habe dazu weder eine Gebrauchsanweisung auf den Artikel gebraucht, noch einen Gesetzesonkel, der mir erzählt, daß man Feuerwerkskörper nicht in der Nähe von Menschenansammlungen zündet. Dazu brauchts eigentlich nur ein wenig Grips im Kürbis, und unser Bemühen sollte deswegen dahin gehen, dies den Leuten zu vermitteln. Hört sich einfach an, ist aber in der Praxis natürlich etwas schwieriger, als wie Lehrer Lämpel mit erhobenem Zeigefinger aufzukreuzen.

    Tss, wieso immer gleich so extrem? Wir reden immer noch über Kleinfeuerwerk, woran sich dieser Disput ja entzündet hat, nicht über 100er Blitzbomben.

    Ich ziehe die Grenze da, wo die grundsätzliche Sinnigkeit von Regeln durch Theorie und Hasenfüßigkeit ad absurdum geführt wird. Dafür nehme ich manchmal große Mühen auf mich, um mich in ein bestimmtes Thema einzuarbeiten und Erfahrungen zu gewinnen, die ich für meine Entscheidungsfindung nutzen kann.

    Ein simples Praxisbeispiel: Wenn ich an der Fußgängerampel an einer belebten Straße stehe und/oder sich neben mir Kinder befinden, warte ich brav bis zur Grünphase und überquere dann die Straße. Stehe ich aber nachts um halb Drei an der Fußgängerampel einer Nebenstraße, die über die ganze Länge einsehbar ist, stelle ich mich sicher nicht wie Hans Doofkopp hin und warte auf Grün.

    Anders gesagt: Regeln sind da, um gutes Zusammenleben zu ermöglichen und müssen im Großen und Ganzen auch beachtet werden, sie müssen sich aber an der Praxis messen lassen, nicht am staubigen Gesetzestext.

    Und auch dir möchte ich noch dies mit auf den Weg geben: Nicht immer und überall böse Anarchisten sehen, die ständig übelsinnend auf Leib und Leben der Menschen aus sind, gelle! :)
     
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  14. Falsch. Ich fand schon mehrere Urteile, bei deren Begründung der Richter/ die Richterin (?) auf sowas wie den "gesunden Menschenverstand" abgestellt hat.
    Ohne jede "Regel, die angemessene Sicherheitsabstände für Cat2 gesetzlich vorschreibt."
    Imo sind diese konkreten Abstände ein Hilfsmittel, wie der Richter im Falle eines Falles entscheiden würde (auch und gerade, falls ein Gelegenheitszündler gar keine Ahnung hat) - und nicht um eine versuchte (schwere) Körperverletzung herbeizukonstruieren, welche die innere Sicherheit und das gesellschaftliche Zusammenleben in Frage stellt.
    ... oder eben internationale Silvestertraditionen auszuhebeln, ohne dass mangende Abstände in der millionenfach ausgetesteten Praxis als ursächlich für die (unzweifelhaft) entstehenden Unfälle wären.


    LG
    Thomas
     
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  15. Ich verstehe die gesamte Diskussion hier nicht: Es wird um Abstaende gepokert die weder wissenschaftlich belegt noch praktisch durchsetzbar sind.

    Der pragmatische Ansatz waere: kein Teil des Effektes darf einen Unbeteiligten erreichen. Abstand waere dann maximale waagerechte Flugweite + Effektdurchmesser. Realistisch gesehen bei Bats 40-50 Meter, bei Raketen etwas mehr.
    Sind verbindliche Abstaende von 50m von anderen Personen an Silvester einzuhalten? Na ja, wenn man ein geplantes Feuerwerk in einem kleineren Dorf auf einem grossen Platz schiesst, dann ja. Schon die durchschnittliche Kleinstadt wird aber aufgrund der Bebauung diese Regel ad absurdum fuehren.

    Ein wissenschaftlich korrekter Ansatz waere nun, die Gefaehrlichkeit eines jeden Feuerwerkskoerpers zu ermitteln und dementsprechend Abstaende vorzugeben. 15m fuer einen deutschn Boeller - hallo? Ich will den noch hoeren! Wer schon einmal eine 30mm Bombette abbekommen hat, weiss wie viel Wucht dahintersteckt - so schlimm ist es naemlich gar nicht. Das Unangenehme ist erst die Zerlegung im Fussbereich und wenn man sich inmitten der Effekte wiederfindet. Andererseits sind auch die meisten Leuchtsterne nicht wirklich gefaerlich, solange sie nicht in der Kleidung verfangen...
    Eine wirklich wissenschaftlich begruendete Regelung fuer die Harmlosigkeit von Silvesterfeuerwerk zu finden wird schwer sein. Sicherlich werden wir das nicht durch Stammtischparolen und Vergleiche mit einer 100er TiSalut BoBo ergruenden koennen und eine Verletzungswahrscheinlichkeit festzulegen, die akzeptabel ist, wird sich wohl hier auch kaum einer trauen. Realistisch gesagt ist aber bei unserem derzeitigen Feuerwerk die Wahrscheinlichkeit auf dem Nachhauseweg durch einen betrunkenen Autofahrer zu Schaden zu kommen deutlich hoeher als das Risiko durch das Feuerwerk selbst.

    Eine Grundlage erwarte ich aber von Kl.2 Feuerwerk. Es ist fuer den Endverbraucher bestimmt und sollte auch ohne grosse Vorkenntnisse verwendet werden koennen. Irrsinnige Mindestabstandsregelungen fuehren dazu, das Feuerwerk von einem Grossteil der Bevoelkerung an Silvester nicht mehr abgebrannt werden kann. Nachdem dann in den Staedten kein Feuerwerk mehr moeglich ist, nehmen die ueblichen Supermarktketten die Artikel aus dem Programm, die Preise steigen, das Angebot wird kleiner und mit der Zeit wird sich unser Hobby Feuerwerk wohl in Rauch aufloesen.

    Meine persoenliche Meinung: Empfehlt doch Sicherheitsabstaende in der Kl.2. Der Normalzuendler kann so grob einschaetzen, ob sein Feuerwerk im 100m2 Hinterhof noch sicher abzubrennen ist und wer mehr Erfahrung hat kann diese Empfehlungen unterschreiten ohne gleich die naechste Anzeige von Oma Trude zu bekommen. (und ja, man kann Bats in 8m Entfernung von Zuschauern sicher abbrennen. Das Zauberwort heisst Prallblech).
    Wenn wir irgendwann einmal die Klasse 3 mit einem mini-Kurs bekommen sollten, so kann man sich je nach Auslegung der Effekte dann Gedanken ueber verbindliche Mindestabstaende machen. Solange Kl. 2 mit der "Harmlosigkeitspruefung" der BAM aber laeuft und die 1.4G Einstufung mit den Beschraenkungen fuer jeden einzelnen Schuss bestehen bleibt sehe ich keinen Grund fuer verbindliche Mindestabstaende von 50+ m.

    Eines sollte jedem klar sein: Kommen die verbindlichen Mindestabstaende in der Kl.2, so ist das traditionelle Silvester in Deutschland vorbei. Wieder einmal ein Punkt, an dem man durch die Bevormundung des Buergers die individuelle Verantwortung ersetzt.
     
  16. #166 Binitec, 2. Dez. 2009
    Zuletzt bearbeitet: 3. Dez. 2009

    So, nur um das mal klarzustellen, ich habe keinen Hund, habe in meinem Leben nie Schwarz gearbeitet und nie gekifft, das einzige was man mir zur Last legen das ich Raucher bin und wenn sich keine Gelegenheit bietet meine brennende Zigarette, z.B. an einem Mülleimer mit integriertem Aschenbecher zu entsorgen, ja dann fliegt die Zigarette auch schonmal auf die Straße, ein Stückchen Baumwolle und Papier mit einem Tabakrest drin, das ganze ist innerhalb von einer Woche verrotet, 99% aller Raucher machen es genauso, alle asozial ? Übrigens habe ich nicht gesagt das man niemandem helfen soll der einen Unfall hatte, von Straftaten gegen Leib und Leben mal ganz abgesehen. Aber es gibt eben Dinge die werden von bestimmten Behörden verfolgt, zu Recht oder nicht, darüber kann man diskutieren, das heißt aber nicht das ich aktiv nachhelfen muss, wenn ich z.B. rauskriege das mein Nachbar schwarz Arbeiten geht. Wenn er erwischt wird -> sein Pech, aber ich werde einen Teufel tun und ihn verpfeiffen. Übrigens wenn ich so kleinkariert wäre wie du, wäre ich jetzt schon auf dem Weg zur nächsten Polizeidienststelle um dich wegen Beleidigung anzuzeigen. Ich muss mich nicht dafür, mein Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch zu nehmen, als asozial und kriminell bezeichnen lassen. Aber es ist einfach nicht mein Niveau jemanden wegen einer solcher NICHTIGKEIT in Schwierigkeiten zu bringen, schon garnicht jemanden der offensichtlich kleine Kinder hat. Ich wünsche dir übrigens KEINEN Unfall denn mir wurde schon als kleines Kind beigebracht das man sowas nicht macht. Villeicht solltest du dir einfach mal an die eigene Nase fassen, denn offensichtlich merkst du nicht wie selbstherrlich und herablassend dein Tonfall gegenüber anderen Teilnehmern in diesem Forum ist.

    Darauf dich persönlich kennenzulernen kann ich übrigens auch sehr gut verzichten, ich glaube in dem 6000 Einwohner Kuhkaff in dem du wohnst, bist du sehr gut aufgehoben. Da könnt ihr euch alle gegenseitig bespitzeln und euch, bei möglichen Gesetzesverstößen, die Dorfpolizei auf den Hals hetzen, ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß dabei. Nur solltest du dich wirklich von Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern fernhalten, mit der liberalen Lebenseinstellung der dort lebenden Menschen würdest du nicht zurechtkommen bzw. du würdest wahrscheinlich nurnoch damit beschäftigt sein die 110 anzurufen um die ganzen "Asozialen" die bei Rot über die Ampel gehen, ihren Müll nicht trennen, Zigarettenkippen auf die Straße werfen und und und... zur Raison zu bringen.

    So und um nochmal auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Ich persönlich halte ca. 15-20m Abstand zu einer feuernden Batterie, ich klappe den Standfuß aus und stelle sie auf einen festen, betonierten Untergrund. Wenn die Batterie dann noch umkippen sollte (was mir noch nie passiert ist) dann bin ich in 15m Entfernung eventuell sicherer als in 50m entfernung. In 15m entfernung saust die brennende Bombette villeicht an mir vorbei und detoniert einige Meter hinter mir, in 50m wird sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach direkt vor meinem Gesicht zerlegen (je nach Steighöhe). Festgeschriebene Sicherheitsabstände von 50m+ würden nicht anderes bedeuten, als Feuerwerk (das in Deutschland ohnehin schon den strengsten Regeln in Europa unterliegt) ganz aus geschlossenen Ortschaften zu verbannen. Außer dir, will das glaube ich keiner. Aber warum daran denken das andere villeicht auch ihren Spaß zu Silvester haben wollen, man selbst hat ja einen Schein und kann noch viel dickere Kaliber auf irgendwelchen weiträumig abgesperrten Abbrennern schießen. Warum auf die interessen seiner Mitmenschen rücksicht nehmen wenn man selbst Pyrotechniker ist, nicht ? Es würde mich übrigens nicht wundern, wenn du deine heißgeliebten Squalo Flashböller in deinem Vorgarten zündest. Das ist meistens so bei Leuten die sich moralisch derart über andere stellen, Wasser predigen, Wein saufen. Du hast doch auch nur deinen Schein gemacht um solche "Goodies" in die Finger zu kriegen.
     
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  17. Recht hast Du - wie so oft.

    Es ist nicht automatisch gestattet was nicht explizit verboten ist.

    Egal ob das kapiert wird oder nicht. Das übergeordnete Menschenrecht der körperlichen Unversehrtheit eines jeden Menschen greift in so einem Fall.

    Richter benutzen in solchen Fällen gerne Formulierungen wie:

    ..... dem Beklagten musste klar sein das seine Handlungen eine beträchtliche Gefährdung für seine Mitmenschen dar stellten......

    Niemand wird sich in so einem Fall drauf herausreden können das Sicherheitsabstände ja nicht angegeben seien.

    Aber wenn Begriffe wie "asozial" schon so wahllos und missbräuchlich verwendet werden, wie sollen dann komplexere Zusammenhänge begriffen werden.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Asozial


    suchs dir aus Adnan.
     

  18. 1. ich habe nie behauptet das ich bats in 2 meter entfernung zu menschen zünde!

    2. Nein ich akzeptier nicht jede Regel, weil es einfach Regeln gibt die schwachsinnig sind!

    3. der otto normal verbraucher zündet eh solange er einigermaßen klar im kopf ist in der Menschenmenge kein Feuerwerk!

    4. Nein die "Asykinder" und "ich leg ne rakete waagerecht auf den boden leute" kannst du damit nicht besser bestrafen, denn in dem fall das was passiert greift "sachbeschädigung" oder "körperverletzung" da fällt dann ein "nicht einhalten des sicherheitsabstands" auch nicht mehr ins gewicht!
    im gegenteil wird es durch solch ein gesetz dazu kommen das an silvester nachbarn hinter dem fenster stehen und abstände von Zündlern auf Film bannen um den bösen nachbarn anzuzeigen!

    5. Durch solch eine Regelung wird feuerwerk in allen deutschen Städten quasi unmöglich! Das ist Fakt! es gibt für mich im Umkreis von mehreren Kilometern keinen Platz auf dem ich 50 meter sicherheitsabstand an Silverster einhalten kann! Und das is in fast jeder Stadt so!

    6. Das bei uns in der Straße an Silvester völlig normale zusammenstehn und feuerwerk zünden (ca. 20 meter abstand zu zuschauern) wäre auf einmal Strafbar! selbst wenn man 50 meter einhalten würde wäre jeglicher spaß völlig dahin da man das feuerwerk als zündender komplett ohne seine freunde anschauen müsste! oder glaubst du jemand hat lust nach jeder bat 50 meter zu den zuschauern zu sprinten??? sicher nicht!

    ich bin ja nicht gegen sicherheitsabstände! aber auf völlig weltfremde, nicht einhaltbare Abstände kann ich verzichten!
     
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  19. Das ist das erste Mal, dass ich hier mitbekomme, dass ein Pyrotechniker gesperrt wurde. Wundern tut es mich nicht, es ist schließlich nicht das erste Mal, dass der gute Adnan weit über das Ziel hinausschießt und aus einer Mücke einen Elefanten macht.

    Mal im Ernst: Manchmal frage ich mich wirklich, ob du selbst überhaupt realisierst, was du da schreibst ? Wie kannst du jemandem, der dagegen ist, Leute anzuschwärzen, die Kippen auf die Straße werfen oder ihre Hunde ins Gebüsch machen lassen (mitten auf den Gehweg wäre was anderes, aber ins Gebüsch ? ), indirekt unterstellen, sie würden gefährliche Kl. 4 Blitzbomben oder überhaupt irgendwelche Feuerwerkskörper in unmittelbarer Nähe von dritten zünden ? Ihm unterstellen, er würde daher auch Mord oder Vergewaltigung tollerieren bzw. als Nichtigkeit hinstellen ? :dontthinkso:
    Naja, nun hast du ja genug Zeit bekommen, über solche Aussagen mal genauer nachzudenken.
     
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  20. Sehe ich das richtig? er ist nicht mehr gesperrt!???.
     
  21. Das siehst du richtig, ist mir auch gerade aufgefallen. Sollte Feierstarter am Ende mit seiner Aussage doch Recht behalten ?


     
  22. Ich hoffe nicht :shocked:
     
  23. man brauch nur bei manchen ein stein im brett haben.

    andere bleiben dauerhaft gesperrt !
     
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  24. Jungs, macht mal bitte keine Welle, ok?!
    Ich habe Adnan wegen unangemessener Wortwahl eine Rote Karte vergeben, die aber (noch) nicht als dauerhafte Sperre gedacht war. Punkt, nicht mehr und nicht weniger.
     
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  25. Ich sag jetzt auch mal was dazu.
    Ich denke daß sich da der Adnan einfach viel zu sehr in seinen Sicherheitswahn hinein - verrannt hat, und diesen mit allen Mitteln verteidigen wollte.
    Gesehen hat er in diesem Moment leider nicht das menschliche, das aufeinander Eingehende. Das, was bei uns allen Zündeln, Probieren, die letzten Konsequenzen und die Gesetzte auszuloten bedeutet.
    Dabei hätte er doch eigentlich eher zuviel Gefühl.
    Ansonsten würde ich mich täuschen.
    LGGB:joh:
     
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