Sicherheit Die Bastlerei geht wieder los :/

Dieses Thema im Forum "Professionelle Technik, Sicherheit, Handhabung" wurde erstellt von jacktheripper, 17. Nov. 2014.

  1. Die wird wohl leider nie ausbleiben. Wer auf solche Warnungen nicht hört (Jahr für Jahr) muss eben fühlen. So hart das auch klingt.
     
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  2. Mitleid? Nö.
    Zum Glück wurden keine Dritten verletzt. Abgesehen von den Sachschäden.
     
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  3. also ich habe schon Mitleid! schließlich hat niemand die Absicht sich zu verletzen.
    Man sagt ja auch nicht zu einem Autofahrer dem ein Reifen auf der Atobahn platzt:
    "tja selber schuld wer Auto fährt muss sich bewusst sein dass etwas passieren kann, wer sich in gefahr begibt, etc..."
    ich finde solche Äußerungen immer sehr primitiv.
     
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  4. Zumindest sind sie ziemlich herzlos, auch wenn der Vater und sein Sohn unverantwortlich gehandelt haben.
     
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  5. So etwas kann man nicht auf dieselbe Ebene stellen :rolleyes:
    Wenn es so wäre, dann dürfte man ja gar nichts mehr machen. Dann könnte man ja sagen
    geh nie wieder duschen, weil du ausrutschen und dir das Genick brechen könntest...

    Primitiv? Ok, wenn das deine Ansicht ist. Wenn Menschen umkommen, die auch gegen Gesetze verstoßen
    (Sei es nun Basteln mit Explosivstoffen oder um auf dein Beispiel mit Autos zurückzukehren: Raserei,
    bei der dritte Umkommen) sehe ich einfach keinen Grund Mitleid zu haben. Es gibt Probleme auf der Welt,
    bei denen man lieber Mitleid haben sollte, als bei so etwas.
     
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  6. Genau darum geht es mir. Niemand hat es verdient zu sterben, sei es jetzt beim Duschen, beim Basteln mit Sprengsgtoff oder beim Seiltanzen in 80 m höhe.
    Ein Mensch der nicht sterben möchte und sein Leben lassen muss hat mein Mitleid, selbst wenn er bewusst ein Risiko eingeht.

    Niemand hat das Recht eine Grenze zu ziehen ab wann der Tod eines Menschen etwas bedauernswertes ist.
    Der Tod ist etwas schrecklich Endgültiges.
     
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  7. Habe ich jemals geschrieben, dass Menschen den Tod verdienen? :dontthinkso: Hmm...glaube nicht,
    da das auch nicht meine Meinung vertritt.
    Eine allgemeine Grenze habe ich auch nicht gezogen, denn so eine "Grenze" gibt es sowieso nicht wirklich,
    denn Mitleid zu zeigen ist individuell (wie man auch in diesem Fallbeispiel wieder erkennt).
     
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  8. Bernhard F.’s 33-jähriger Bruder Thomas – er ist Feuerwehrkommandant im Ort – dürfte ebenfalls dabei gewesen sein; er befand sich zum Zeitpunkt der Detonation allerdings gerade in einem anderen Gebäude. Das war sein Glück. Er erlitt nur leichte Verletzungen...:shocked::shocked:
     
  9. Ist denn Mitleid ein so seltenes Ding geworden, dass man derart überlegen muss, wem man es überhaupt noch zukommen lässt... ???
     
  10. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.

    Dieses jahrtauisende alte Zitat gilt auch und besonders dann, wenn man mit Explosivstoffen hantiert.
    Kommt dann noch eine Illegalität dazu, weil man sich auf Grund mangelnder Kenntnisse und Ausbildung der Gefahr nicht bewusst ist, muß sich das Mitleid in Grenzen halten.

    Aber...
    Wer weis jetzt schon von uns im Nachhinein, ob wirklich Vater UND Sohn gebastelt haben, und nicht nur einer von den Zwei der Schuldtragende ist - der Andere kann "zufällig" anwesend gewesen sein.

    Mein Vater z.B. hätte MIT mir nie gebastelt !!

    Dann wäre es aber schon fast "Mord" .
     
  11. Zustimmung.
    Mir tun nur die Angehörigen leid, die mit diesem Unglück (weiter) leben müssen.
     
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  12. Dass Leichtsinn durchaus vom Schicksal bestraft werden kann - geschenkt.

    Aber dass jemand dabei umkommt, da finde ich darf man ruhig Mitleid haben. Offenbar ist die Gefahr hier in dem Maße auch kaum realisiert worden, das muss man ja auch mal sagen.

    Hütte kaputt hätte in dem Fall als "ausgleichende Gerechtigkeit" gelangt.
     
  13. Äha

    Wie viel hatten die denn da an Flashsatz, dass es da umliegende Häußer VERSETZT :shocked:
    Also mal ganz ehrlich, des muss bei denen ja zentnerweise rumgelegen haben - hier stellt sich schon die Frage nach dem gesunden Menschenverstand . . .
    Wenn schon basteln, dann doch nicht in solchen utopischen Mengen . . .
    Können ja gleich mit 10 Kilo Nitropenta Silvester vorbereiten . . .

    Naja es tut mir wirklich leid für die Leute, aber Verständnis kann ich keines Wegs aufbringen.
    Ich bin gespannt welche Konsequenzen dieser Vorfall auf die Pyrotechnik hat . . .

    LG Liebe

    PS.: An alle, die nie irgendwie gebastelt haben :quote: is klar - also ihr habt auch noch nie Powerballs mit Tape umhüllt, oder mal die Doppelte Füllung rein, oder mal ne Bienenrakete, oder Ähnliches - Wer's Glaubt wird seelig. Auch, wenn des nie und nimmer vergleichbar ist, aber ich glaube hier im Forum sind wir aus ganz ganz ganz strenger Sicht alle keine Engel:evil::angel:;)
    Wie auch Kat. 2 außerhalb vom 31.12. / 01.01.
    Also hiermit noch einen angenehmen Tag :schacka::thumbup:
     
  14. Nach nunmehr etwas genauerer Kenntnislage dürfte das Duo (vom 2. Sohn weis man nichts Genaues) schon über einen längeren Zeitraum sprich mehrere Jahre hindurch nicht nur für den Eigenbedarf "gebastelt" haben, sondern auch "Lieferanten" gewesen sein.
    Dem Schadensbild nach zu urteilen und der Beschädigung der weit umliegenden Gebäude muß es sich, wenn überhaupt "NUR" um Blitzsatz, dann aber um erhebliche Mengen gehandelt haben.

    Verwerflich finde ich die Aussage mehrere Leute, auch von welchen die es wirklich genau wissen sollten, dass es allgemein bekannt war, dass dort schon über einen längeren Zeitraum "gebastelt" wurde !

    Und Niemand hat sich gefunden, der als "Petze" aufgetreten ist.
     
  15. Also so ein "Unfall"...kann eben NICHT Jedem passieren !

    So wie DAS NACHHER ausschaut, kann es da VORHER keinerlei Sicherheitsmaßnahmen gegeben haben.

    So schaut´s devinitiv dann aus, wenn illegal "gearbeitet" wird und es zu einem "Unfall" kommt, wobei ich die Bezeichnung "Unfall" - auch wenn die Akteure leider verstorben sind durch das Wort " Blödheit" ersetzen möchte.
    Klingt vielleicht jetzt pietätlos, aber die 2 haben sicvorhere auch nicht grade nobel benommen !
    Hätte durchaus auch für Unbeteiligte tragisch enden können, wobei die Familie sowieso ruiniert ist, weil wahrscheinlich keine Versicherung auch nur irgend einen Schaden übernehmen wird !

    Ich kann mich auch nicht erinnern, in Österreich selbst bei Unfällen von legalen Firmen so großes Zerstörungspotential gesehen zu haben.
     
    Strobe, phr34k86 und ferl gefällt das.
  16. Echt heftig,immer wieder traurig zu sehen wie sorglos Personen mit gefährlichen Stoffen umgehen!
    Jetzt ist es halt zu spät,die 2 Menschenleben kann niemand mehr zurückholen!
    Aussage der Nachbarn "Der 29 Jährige baut schon länger Böller und Raketen selbst..."
     
  17. Tragisch ist dieser "Unfall" sicherlich, aber dass so etwas jedem hätte passieren können NEIN.
    Momentan weiss man nicht, welche Stoffe dort verwendet / bearbeitet wurden, aber nach dem Zerstörungsbild haben hier grosse Mengen mit enormer Geschwindigkeit umgesetzt.
    Man kann davon ausgehen, dass hier völlig verantwortungslos mit dem Material umgegangen wurde.
    Derartige Mengen in unmittelbarer Nähe zum Verarbeitungsort zu lagern ist schon mehr als dumm.

    Wenn man den Presseberichten glauben kann, wurde hier billigend in Kauf genommen, dass unbeteiligte Personen tödlich verletzt, und Sachwerte beschädigt oder gar zerstört werden.
    Und nochmal nein, dass kann nicht jedem passieren.
     
  18. ich glaube die Menge kann schon in TNT-Äquivalent angegeben werden!!
    "Die Teile des zerstörten Wirtschaftsgebäudes liegen in einem Umkreis von rund 300 Metern verteilt."

    Schwarzpulver ist da bestimmt nicht die Ursache:
    „In diesen Trümmern wurden noch chemische Stoffe, Chemikalien gefunden, die unter Umständen hochbrisant sind und noch explodieren könnten. Die Bergung wird möglicherweise noch Tage in Anspruch nehmen.“

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2679771/
     
  19. Wenn man bedenkt das man z.B 800 Gr Böller illegal kaufen kann. Ist die Frage ob sich dann diese bastelei für diejenigen lohnt? Diejenigen nennen sich UltimatePyro2013 wo solche Granaten Filmen/Werbung betreiben.
     

  20. das ist ja der Clou. Jeder wusste bescheid ob Nachbar oder Bürgermeister sogar der Altbürgermeister schon.
    das hätte man höchstens noch dem Landeshauptmann "petzen" können.
     
  21. Vor ein paar Jahren hat es bei uns bei Austin Powder eine Explossion gegeben. Das waren bestimmt keine Anfänger! Acht km weiter hat ma das noch gehört. Gefunden hat man gar nix mehr von den Arbeitern...
     
    mondfeuer gefällt das.
  22. Tja,
    vielleicht war es ja tatsächlich einer von denen, die bei youtube diese Bastelknaller, Baumsprengungen etc. vorgeführt haben mit Sprengsätzen im mehrfachen Kilobereich.
    Ich hab mich allerdings schon immer gefragt, warum bei solchen Leuten, die ihr Tun auch noch bei youtube öffentlich machen, nie mal das BKA vor der Tür steht und der Sache auf dem Grund geht.
     
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