Handhabung & Technik Directors Club ( Sky Director) - Erfahrungsberichte

Dieses Thema im Forum "Professionelle Technik, Sicherheit, Handhabung" wurde erstellt von Rippenbruch, 19. Juli 2012.

  1. immer noch aktuell!
     
  2. Nabend die Herren,

    gibts ne allgemeingültige Methode am Modul die Zünddauer für jeden Kanal zu erhöhen oder geht das nur übers programmieren jedes einzelnen Kanales?
     
  3. Vorschlag zur Anpassung im Softwarebereich

    Hallo,

    wies aussieht scheint es die gesuchte Funktion so nicht zu geben.

    Also hätte ich da mal einen Verbesserungsvorschlag für die Software. Kann man im Modul nicht einen Unterpunkt zufügen wo man die Zünddauer leichter einstellen kann? Zbsp alle Kanäle auf 500ms bzw als 2te wahl Einzelkanäle 2, 3, 5 auf 600ms ohne das ich jeden Kanal serperat im Menü öffnen muss?
    Ich wollte eigentlich nur eine kleine Show ohne besonderen Inhalt manuell durchdrücken möchte aber die Zünddauer erhöhen. Da ist es doch blöd, wenn man nun doch gezwungen ist jeden Kanal zu programmieren.

    Ich wäre auch dafür, das man ins Skyconductor eine entsprechende Spalte in die Tabelle aufnimmt oder eine andere Einstellmöglichkeit erfindet. Man findet zwar "default ignition time" als Zentralle Einstellung, aber wenn man jetzt verschiedene Sachen nutzen möchte ... scheint mir muss man nach dem Programm erstellen nochmal im Modul händisch nachprogrammieren.
     
  4. Hi Streichholz,

    es wäre eine Möglichkeit das im Modul einzustellen. Da die Zünddauer aber grundlegender Bestandteil der Kanalprogrammierung ist würde das diverse Fragen aufwerfen (was passiert z.B. wenn anschließend der Sender eine Neuprogrammierung vornimmt mit genauen Angaben? Im Moment verlassen sich die Anwender darauf, dass das tatsächlich übernommen wird und die Zünddauer auch nicht nach oben "korrigiert" wird).
    Das ist letztlich auch ein relativ exotisches Szenario ist. Es gibt aber zwei andere/bessere Möglichkeiten. Eine davon funktioniert so schon, die andere könnte ich zeitnah umsetzen da sie mit nicht sehr viel Aufwand verbunden ist ;-)

    Variante 1: Du stellst den Kanal auf "Dauerhafte Zündung". Das geht im Menü der entsprechenden Cues im Showscript. Damit verlängerst du die Zünddauer auf die Dauer des Effekts. Das ist eigentlich für z.B. Flammenprojektoren gedacht, würde in deinem Fall vermutlich aber auch ganz gut funktionieren. Nachteil: Du kannst die Effektdauer nicht mehr für die eigentliche Dauer des tatsächlichen Effekts benutzen. Letztlicht macht eine längere Zündung aber für nicht-Anzünder-Cues sonst auch nicht wirklich Sinn.
    Aktivieren über Rechtsklick auf den Cue (Spalte "Dauer") und dann "Dauerhafte Zündung" auswählen.

    Variante 2 (die noch umgesetzt werden müsste): Es gibt sogenannte benutzerdefinierte Spalten im Showscript. Es gibt maximal sechs davon und der Anwender kann den Namen (und damit die Bedeutung) frei festlegen. Wenn man eine Spalte "Zünddauer" selber anlegt kann das Plugin beim Programmieren der Modul auf diese Daten (unter diesem Namen) zurückgreifen und die Zünddauer entsprechend übernehmen. Das aber nur als Angebot wenn die "dauerhafte Zündung" wirklich nicht ausreicht, eigentlich schmeckt mir die Variante nicht wirklich da es da dann wieder zu konflikten kommt wenn jemand beides festlegt - was wird dann bevorzugt und warum?

    Bitte melde dich mal kurz welche Variante dich eher überzeugt, man kann ja gerne drüber diskutieren. Allerdings machen wir das besser per Mail da das Thema wie gesagt relativ speziell ist.

    Schöne Grüße,
    Tobi
     
  5. Moin Leute , hat jemand nach all den Jahren einen echten Geheimtipp in Sachen 12V Akkus für die Pyroneo ? Ich überlege alle Akus zu ersetzen , vielleicht kann jemand ja Akkus empfehlen die ihm jahrelang treu waren !
     
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  6. Hallo Skydancer,


    Ja, kann ich. Zuerst etwas, das manche erschuettern wird. Vergiss Blei Akkus! Diese Technologie hat es defintiv hinter sich. Ich verwende seit vielen Jahren (ca 2009) LiFePo4 Akkus. Von den 8 Packs die ich damals in meinen Zuendkoffern verbaut habe sind alle noch performant.

    LiFePo4 Akku sind Blei Akkus in praktisch allen Belangen ueberlegen. Lebensdauer, Selbstentladung, Innenwiderstand, Zyklenfestigkeit, Kaelteperformance, etc. Sicherheitsmaessig sehe ich sie auf einem Niveau mit Blei, jedenfalls deutlich sicherer als andere Li Technologieen.

    Aehnlich wichtig wie die Akkus selbst ist ein vernuenftiges Ladegeraet. Was hilft es, wenn der Akku einen Tag am Lader haengt und das einzige was man hinterher mit Sicherheit weiss ist, dass er die Ladeschlussspannung erreicht hat? Zum Glueck gibt es im Modellbaubereich inzwischen sehr erschwingliche Ladegeraete die (fast) alle Stueckerln spielen. Das Geraet zeigt Dir waehrend und nach dem laden an wieviel in den Akku reingegangen ist. Wenn man es genau wissen will, dann koennen die Ladegeraete den Akku auch entladen und damit Auskunft geben was rausgeht. Manche behaupten das waere noch wichter als das was reingeht ;) Einige Ladegeraete versuchen sich sogar an eine Innenwiderstandsschaetzung der Einzelzellen. Ueber die Gebnauigkeit dieser Messung laesst sich streiten aber wenn sich der gemessene Innenwiderstand stark erhoeht ist das ein Indiz, dass sich die Zelle dem Ende ihrer Lebensdauer naehert.

    Jetzt konkret,
    Akkuempfehlung: LiFePo4 von A123 (man braucht 4 Zellen in Serie um auf das Spannungsniveau eines 6 Zellen Bleiakkus zu kommen)
    Ladegeraetempfehlung: ISDT6


    Gluss & gut Schuss
    Roland
     
  7. Wie viel hast du pro Zelle bezahlt?
    Wenn ich richtig geschaut habe, dann müsste man pro SkyD Modul etwa 80€ investieren, natürlich sind Bleiakkus nicht wirklich umweltfreundlicher aber man könnte für denselben Preis 4x die Bleiakkus tauschen. (?)
     
  8. #283 Trockenschwimmer, 9. Okt. 2018
    Zuletzt bearbeitet: 9. Okt. 2018
    Ok, ich will keine Werbung machen aber bei nkon.nl kostet eine Zelle derzeit 7,25- EUR inkl Steuer. Pro 12 V braucht man 4 Zellen. Das sind aber leider Einzelzellen. Wenn man sie in 4er Packs konfektioniert haben will dann kostet der Pack 40 EUR (Hepf Modellbau hat Frau Google gefunden; UPDATE: sind leider die kleinen Zellen, NICHT die 26650).
    Meine Zellen stammen aus einer Zeit wo sie am freien Markt noch nicht einzeln verfuegbar waren. Die Firma DeWalt hat sie damals in Ihren Akku Powertools eingesetzt. Aus defekten (!) DeWalt Akkupacks hab ich meine Zellen herausselektiert. D.h. die Teile haben allesamt 10+ Jahre auf dem Buckel.

    Ob der Bleiakku die Umweltbilanz eines Feuerwerks dominiert sollen andere diskutieren. IMHO ist das kein Problem, wenn der Akku am Lebensdauerende korrekt entsorgt wird. Das gilt natuerlich auch fuer alle anderen Akkus.

    Ob sich der finanzielle Aufwand lohnt muss jeder selbst entscheiden. Ich kenne Faelle aus erster Hand wo Feuerwerke ganz oder teilweise versagt haben, aufgrund mangelhafter Akkus. Da verfluchst Du dann die gesparten xx EUR :mad:

    Gruss
    Roland
     
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  9. Ich habe vor 2 Jahren auch angefangen auf LiFePo4 umzustellen, bisher habe ich keine Probleme damit.

    Für die 8 18650 Zellen habe ich eine Platine mit integriertem Balancer entworfen, das Akkupack kann einfach mit 200mA 29,2V CC/CV geladen werden: LiFePO4 Modul
     
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  10. #285 Trockenschwimmer, 10. Okt. 2018
    Zuletzt bearbeitet: 10. Okt. 2018
    Hallo Earthshaker & all,


    Du hast ja eh schon alles sehr schoen beschrieben, wofuer strapazier ich mich? ;) Sehr saubere Arbeit, Dein Akkupack!

    Ok, die SD arbeitet mit 24V. Hatte das nicht im aktiven Bewusstsein weil ich leider keine SD besitze. D.h dann 8 Zellen LiFePo4 in Serie, wie Earthshaker zeigt. In diesem Fall muss ich meine Ladegeraeteempfehlung revidieren. Das ISDT6 kann leider nur 6 serielle Zellen laden und balanzieren. Letzteres ist dann notwendig, wenn man kein so schoenes, eingebautes, Balanziersystem wie Earthshaker hat. Da waere das ISDT T8 das Geraet der Wahl, oder ein anderes das min 8s LiXx laden kann.

    LiFePo4 Zellen Update: Wenn man mit 1.1 Ah das auslangen findet, so landet man bei einem Zellenpreis von 2,10- EUR pro Zelle. Macht also unter 20 EUR pro 8s Akkupack (exkl evt notwendiger Ueberwachungselektronik). NKON | Heter/Enerpower 18650 1100mah - 33A LIFEPO4 - 18650 size - Rechargeable batteries


    SG
    Roland
     
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  11. Kurze Frage: Macht ihr eure Koffer immer komplett zu wenn die E-Zünder aus dem Koffer ragen? Oder sollte der Koffer ein wenig offen sein, damit den Kabeln nichts passiert?
     
  12. Also ich Klappe die Verschlüsse nach unten und mach den Deckel zu. Dann bleibt ein Luftspalt für die Kabel...
     
  13. Aber du schließt die Verschlüsse nicht ganz zu, oder?
     
  14. Deckel nur zuklappen, damit nichts reinfliegen kann. Das reicht aus.
    Den Verschluss mit Gewalt schließen würde die Kabel beschädigen.
    Gruß
    Kai
     
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  15. Ja genau. Die Verschlüsse wirken dann als eine Art Stopper, damit der Deckel nicht ganz zu geht.
     
  16. Ja, genau so hab ich das bisher auch immer gehandhabt. Ich finde ja die Lösung von den Cobra Koffern recht gut, die kann man nämlich komplett schließen. Ich bin am überlegen die PyroNeo Koffer gleich zu machen.
     
  17. Macht es Sinn die alten Module auf die 500mW Funktransreceiver umzurüsten? Ist das leicht machbar oder mit vielen Schwierigkeiten verbunden? Kann ich die "alten" Module problemlos mit den 500mW Modulen verwenden?
    Wäre super, wenn mir jmd. helfen könnte :)
     
  18. Frage am besten bei pyroneo direkt nach
    immer ein toller Support
     
  19. #294 Raini, 10. März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2019
    Habe meine PyroNeo auch auf LiFePo4 umgerüstet. Die Bleigel-Akkus hatten ca. 6 Jahre treu gedient und ich wollte die ohnehin planmäßig erneuern.
    Beim Holländermichel gab's 26650 Zellen zum moderaten Tarif und bei > 100 Stück kostete so ein 3,3 Ah Teil noch schlappe 3 € im Sonderangebot. 24 € für die Zellen, dazu ein Batteriemanagmentsystem (BMS) aus China für einen knappen 10er und dann noch ein bißchen Kleinkram wie Distanzstücken, Hochstromverbindungsband und Schrumpfschlauch. Mit insgesamt 35 € pro Gerät also überschaubar.
    Da meine "Reservehelden" von Kingdom nun schon das 2. Mal nach neuen Akkus geierten war eine Familienpackung mit 100 Zellen schnell verbaut. Die Kingdoms haben bei der Gelegenheit auch gleich eine ordentliche Sicherung gekriegt. Bei diesen Wunderkisten muß man beim Umbau auch die integrierte Ladeelektronik tot legen. Aber das hatte ich schon lange vorher gemacht und mit einem ordentlichen externen Lader geladen.
    Die 26650er Zellen haben, wie der Name schon sagt einen Durchmesse von 26 mm und sind 65 mm lang. Bei den Zündmodulen passen die Teile gut rein. Bei den Phase I Modulen sowie den Soundmodulen habe ich vorsichtshalber noch ein extra Stück Plastik-Isolation über die Kontakte gelegt bevor ich den Schrumpfschlauch da drüber gemacht habe. Die Alugehäuse liegen hier direkt neben den Kontakten und einen Kurzschluß will ich besser nicht erleben.:unsure:
    Die Soundmodule sind etwas kürzer, man muß da also um die Ecke denken...
    Auf die Akkus hab ich gleich das BMS drauf gepackt. Auf den 24 V Akkus ein chinesisches BMS der neuesten Generation, wasserdicht und top verabeitet. Die 12 V Akkus haben noch ein etwas älteres BMS, die hatte ich schon in D gekauft.
    Wer auch so etwas vor hat: Akkuzellen darf man nicht löten! Das verträgt die Chemie nicht. Also mußte ich mir über einen Punktschweißapparat Gedanken machen. In China geht so was bei ca 200 € plus Fracht und Zoll los. Das lässt sich nur schwer mit meiner Religion (bin geizig) vereinbaren. Also hab ich mir so ein Ding selbst gebaut: Eine alte Autobatterie liefert mehr als genug Strom zum Punktschweißen. Man muß nur die Zeit begrenzen sonst verbrennt man die Zellen. Dazu hab ich ein Anlaß-Relais von einem alten russichen LKW (Ural) hergenommen....:cool:
    Aber keine Angst, Traktoren und Boote haben auch sowas. In elektrischen Buchten und am Amazonas findet man das Zeug für 10 bis 20 Euro. Das ganze mit einem einfachen Taster ansteuern und los gehts.
    Bei dieser, zugegeben etwas rustikalen, Methode sollte man allerdings nicht das dünnste Hilumin-Band verwenden. Mit 0,3 mm dicken Hochstromverbindern funktioniert's allerdings tadellos. Ich habe von über 100 Zellen eine Einzige geröstet... Ein bißchen üben sollte man allerdings. Ich hab bei der Gelegenheit gleich meine Akkuschrauber- und Laptop-Akkus erneuert. An den alten Akkus konnte ich gut üben und mein 10 Jahre alter Makita-Schrauber ist jetzt wesentlich leistungsfähiger als vorher. Ist aber schon wieder eine andere Story, da braucht man auch andere Akkus....
    Noch ein Wort zu den Risiken: Diese Hochleistungszellen speichern erhebliche Energien! Es ist also schon etwas Vorsicht geboten. Man kann sich schon hüsch die Finger verbrennen. Die verwendeten Chemikalien sind auch nicht so harmlos. Im Sicherheitsdatenblatt der Zellen steht: ...beim Freiwerden der Inhaltsstoffe im Umkreis von 25 m absperren.... Sicher etwas übertrieben... Ich würde beim Basteln auf jeden Fall eine Schutzbrille tragen....;)
    LiFePO4 Akkus sind zwar eigensicher, d.h. sie brennen oder explodieren nicht so einfach wie andere Lithiumzellen. Ich hatte einem Akku beim Schweißen ein Loch rein gebrannt und hatte noch die letzte übrige Zelle der Wissenschaft geopfert. Ich habe einfach mit einer Axt rein gehackt. Es zischelte nur etwas, also nix spektakuläres. Die andere, angebrannte Zelle habe ich dann noch kurz geschlossen. Der robuste Draht ist nach einer Weile durchgebrannt und die Zelle röchelte etwas.
    Fühlt man sich doch etwas sicherer wenn man die Zündmaschinerie auf dem selben Fahrzeug wie das Feuerwerk transportiert.
    Des weiteren habe ich ein Kingdom-Modul bei - 24°C über Nacht in der Kühltruhe gelagert und habe dann 18 x 2 Anzünder A und noch 2 x 3 Anzünder damit problemlos angezündet.
    Fazit: Sowohl technisch als auch (mittlerweilen) preislich eine gute Alternative zu Bleigel-Akkus.
    meint
    Raini
     
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