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Handhabung & Technik Feuerwerk elektrisch anzünden

Dieses Thema im Forum "Effekte, Feuerwerkskörper, Technik, Hilfsmittel" wurde erstellt von [email protected], 11. Mai 2018.

  1. Hallo Leute,

    ich möchte dieses Jahr gerne ein elektrisches Feuerwerk zünden. Dabei habe ich aber noch ein paar Fragen.

    Ich möchte gern von 3 Positionen aus schießen, was sollte ich dort für ein Abstand zw. den jeweilige Positionen wählen? Ich hätte so an ca. 10m gedacht.
    Außerdem will ich von den 3 Poistionen Cometen und Single Shots schießen, die sich dann auf dem Weg nach oben kreuzen sollen quasi /\ aber halt nicht soweit unten. Reichen dort 15 Grad als Winkel?
    Wie mache ich das, wenn ich /// schießen möchte.

    Letzte Frage, ich möchte gerne das Feuerwerk so programmieren, dass die Bilder schön übergehen, ohne Lücken am Himmel. Hierzu muss ich ja die Zündzeit und den Lift berücksichtigen. Habt ihr dafür eine pauschale Zeit x, mit der ihr den Zündkreis ehr zündet? Oder muss ich mir wirklich mehrere Videos angucken und die Zeit stoppen?

    Danke schon mal für die Hilfe.
     
  2. Pauschal kann man das nicht sagen ob die 10m ausreichen - es hängt stark von den verwendeten Effekten ab. Und natürlich auch davon, was man damit erreichen möchte.

    Ob die 15° ausreichen hängt von der Steighöhe der Kometen/Singleshots und der Entfernung zwischen den Abschussorten ab - bei 10m Entfernung sollten sie sich (grob geschätzt) bei etwas unter 20m Höhe kreuzen.

    Je nachdem was du verwendets (ich vermute mal Cakes) ist das mit dem Übergang so eine Sache... die Laufzeitunterschiede sind meiner Erfahrung nach selbst bei an sich identischen Cakes teils erheblich. Und die aufgedruckte Laufzeit stimmt auch nur in Ausnahmefällen. Und auch Videos taugen oft nicht um die konkrete Laufzeit zu ermitteln. Einen wirklich "sauberen" Übergang bekommt man selten hin, teilweise hilft es den nächsten Schritt einfach etwas früher bzw. später auszulösen. Eine kleine Pause schadet in der Regel eigentlich auch nicht.

    Wirklich exakt, wo auch die Verzögerung des Aufstiegs wichtig wird, bekommt man das eigentlich nur mit Singleshots, Bomben und ähnlichem hin wo man die wichtigsten Parameter kennt: entweder vom Hersteller/Importeur - oder durch eigene Messung.
     
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  3. @[email protected], als Hobbypyro würde ich mir eine Maßstabsgetreue Skizze machen und dort die Positionen mit den 15° Winkeln einzeichnen. Unter Berücksichtigung der geraden Abschussfläche, Steighöhe und der Erdanziehung kann man sicher einen etwas besseren Eindruck bekommen wo sich die Effekte in etwa kreuzen werden. Zumindest wäre das meine Herangehensweise um zusehen ob die Abstände passen.

    Bei den Artikeln wo die genaue Zeit vom zünden bis zum entfalten des Effekts am Himmel nicht bekannt ist würde ich auch auf verschiedene Videos zurückgreifen und von denen einen Durchschnitt errechnen.

    Was du mit /// meinst, weiß ich leider nicht. Bei z.B. 3 Kometen die von jeweils einer der 3 Positionen gleichzeitig geschossen werden sollen könne man auf eine Reihenschaltung setzen oder auf jede Position ein Empfänger der Zündanlage die gleich programmiert sind stellen, falls verfügbar.

    Perfekte Übergänge in F2 zu erreichen wird nicht einfach da die Laufzeiten zu unterschiedlich sind. Vielleicht leichte Überlappungen einplanen, kleine Pausen einkalkulieren oder mit anderen kleinen Effekten, wie z.B. Bengalos, Blinker oder Fontänen von den Übergängen ablenken. Am ehesten würde ich dann SingleShots bei größeren Pausen schießen bzw. einen kleinen Effekt auf einem Extrakanal bereitzuhalten falls mal etwas durchzündet den man dann zwischenwerfen kann.
     
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  4. Das ist, wie hier schon geschrieben wurde, von den Effekten abhängig und auch davon, wieviel Platz einem der jeweilige Abbrenner lässt. Bei den großen F2-Cakes mit 30mm und ordentlichen Zerlegern sind zehn Meter schon recht dicht, da gehen auch noch 20m.

    Für diese Frage lohnt es sich, die Schulmathematik mit den trigonometrischen Funktionen Sinus, Kosinus und Tangens wieder auszugraben und ein bisschen mit rechtwinkligen Dreiecken zu rechnen: Arkustangens aus dem Quotienten von halbem Abstand zwischen den Effekten und der gewünschten Höhe, in der sich die Effekte kreuzen sollen, ergibt den dafür nötigen Verkippungswinkel gegenüber der Senkrechten. Beispiel: Effekte stehen 10m auseinander und sollen sich in 15m Höhe kreuzen: alpha = arctan(5/15) = 18,4°.

    Aus eigener Erfahrung: Ja, anschauen und Zeit stoppen. Bei manchen Effekten willst du eventuell den Aufstieg schon berücksichtigen, andere werden erst ab dem ersten Zerleger interessant. Manche Bodeneffekte brauchen länger, bis sie wirklich ansprechen, bei Römischen Lichterbündeln z.B. löse ich immer gut vier Sekunden vorher aus. Es hängt auch stark davon ab, wie du die E-Anzünder mit den Effekten verbindest.
     
    PyroGerne und [email protected] gefällt das.
  5. Danke für die Antworten. Mit dem Berechnen habe ich z.B. garnicht dran gedacht. Das ist eine gute Idee.

    Hauptsächlich sind es 30mm Batterien in Kat. 2 und Kat. 3. also doch etwas mehr Abstand wählen. Ggf. Kann ich die kleineren Batterien auf eine weitere Position stellen.

    Wenn die Effekte sich ein wmig überlappen, ist es nicht so schlimm.
     
  6. So habe mal durchgerechnet.
    Wenn ich wie folgt Fächer \/....\/....\/
    Mit Abstand von 10m brauch ich ein Winkel von 76 Grad bzw. 14 je nach dem welchen man nimmt. Bei 15m wären es 65 bzw. 25 Grad. Die Steighöhe laut Angaben sind 40m Kreuzen sollen sie sich auf 20m höhe etwa. Denke das kommt dann auch optisch so hin, wie ich mir das Vorstelle.

    Wenn ich wie folgt Fächer I.....\/.....I
    Sind die Winkel auf 10m 63 bzw. 27 Grad und auf 15m 53 bzw 37 Grad.
    Wenn diese sich auf 20m Höhe kreuzen sollen.
    Theoretisch müsste ich die äußeren Positionen ja später zünden, da sie ja nur 20m brauchen bis zum kreuzen. Die inneren haben ja durch den Winkel ein längeren Weg. Ich denke aber es sollte garnicht so doof aussehen, wenn die mittleren sich etwas später kreuzen.
     
  7. Das Problem wird sein das doe Verzugszeit vom Trigger (Signal zum Zünden) bis zum Zünden des Effektes extrem streut. Gab einen Thread zum stechen von Ptgs um zumindest den sehr stark schwankenden Verzug durch die Lunte zu vermeiden....
     
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  8. a2+b2=c2
    a2 in dem Fall 20m = 400
    b2 z. B. 10m = 100
    Wurzel aus 500 = 22,36m
    Dass heißt das der eine Komet 2,36m weiterfliegen muss als der eine. Da ich jetzt aber nicht weiß wie schnell so ein Komet fliegt kann ich dir auch keine Verzögerungszeit vorschlagen. Für mich wäre das auf jeden Fall vernachlässigbar.
    Nur so als Gedankenexperiment. Man stelle einen 2m-Zollstock neben einen Kometen und versuche zu stoppen wie lange der Komet braucht um der Zollstock zu passieren :rolleyes: Und wenn man es ganz exakt haben möchte müsste ja die Gravitation mit einberechnet werden (und die Erdrotation und ....:eek:);)
     
  9. Handhabung & Technik - Das stechen von PtG's?

    Das Thema dazu
     
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  10. Ohne wieder eine Rechtsdebatte lostreten zu wollen, das Stechen von PTGs ist meines Erachtens nicht nötig, um ein sauberes Feuerwerk hinzukriegen. Die Methode mit dem Anzünder auf roter Litze, die man parallel zur Visco direkt am Eintritt ins erste Rohr platziert, ist völlig ausreichend und perfekt legal. Da löst man dann 0,5s früher aus und es wird passen. Für ganz punktgenaue Akzente gibt es T1-Singleshots, wie z.B. die von Heron.
     
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  11. Super großen Dank für den Tipp. Genau so einen Wert habe ich gesucht für die verzündung mit den 0,5s! Klasse ganz großes Danke.

    Genau ich habe vor zum Teil die Heron Single Shots zu schießen und die von Röder. Wobei die ja Lunte haben.

    Die Rote Litze schneide ich auf 1cm oder?
     
  12. #12 anton, 13. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2018
    Jetzt muß ich mich auch einmischen.Natürlch wäre es besser, den Zünder direkt in das Stoßpulver zu stecken.Zur Roten Litze: die brennt so schnell, dass ich eher auf 0,20 sec bis nahezu 0 gehen würde.Besonders wenn man die noch mit Klebeband abdeckt.
    Nächstes Problem wird die (angegebene) Steighöhe sein. 40 m ist da viel zu hoch gegriffen. Ich spreche da aus Erfahrung. 30m max, eher sogar noch weniger. Dann darf man nicht vergessen, dass jeder Stern irgendwann "abbiegt" heißt Richtung Erde einen Bogen macht. Steht das Rohr zu wenig schräg, schaut auch der Bogen eher nach runterfallen aus. Dazu kommt, dass nicht jeder Stern die Richtung beibehält, die er von der Schräge des Abschußrohres mitbekommt. Je flacher das Rohr steht, desto eher bleibt die Flugbahn erhalöten. Wir stellen wenn möglich bis 45 Grad auf. Nächstes Problem für so genaues schießen ist, dass kein Rohr ident ist. Nicht einmal die Stoßladung ist da auf ein Zehntel Gramm genau gewogen. Wäre aber wichtig, sowohl für die Abschußgeschwindigkeit als auch für die exakte Steighöhe. Wir machte mal vor Jahren Versuche und wollte Buchstaben zusammengesetzt aus Einzelkometen raufschießen. Exakte Rohre, überlang und das Stoßpulver wirklich genau gewogen eben auf ein Zehntel Gramm. Jedes Rohr el. gezündet, wurde trotzdem nichts. ( Die "Letter Shooter" die´s jetzt gibt, sind eine Weiterentwicklung allesrdings als Pot´s)
    Also Alles in Allem betrachtet wird man besonders mit herkömmlicher Ware und Allerweltsbatterien keine Exaktheit erreichen. Wobei sich da die Frage stellt, ob das wirklich notwendig ist, oder man nur sein eigenes Ego damit befriedigen will.
     
  13. Ja, irgendwo zwischen 1 und 2 cm sind das bei mir immer, die brennen dann ab und entflammen noch die danebenliegende und zur Ladung führende Visco, daher bin ich mit Verzögerungen von etwa 0,5s vom Auslösen bis zum Austoß immer gut gefahren.

    Eine gewisse Abweichung gleicht die menschliche Wahrnehmung auch aus.
     
  14. #14 anton, 13. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2018

    Nur halt blöd, wenn bei 2 Rohren die Abweichung gegenteilig ist.Da kommst dann bald auf eine Sekunde und das ist schon sehr lang.
     
  15. Grundsätzlich ist für seinen Bedarf überhaupt kein Zünder in der Ladung von Nöten. Davon abgesehen darf er das auch nicht. Für seinen Bedarf reicht reines gründliches und gleichmässiges Verzündern völlig aus.

    Ich persönlich stecke selten einen Zünder in die Steigladung, ich kann aber auch so verzündern, das ichs trotzdem mit einer Verzögerung von ca 1,5sec auskomme. Eine Anleitung dazu werde ich nicht geben, da dies unter Be- und Verarbeiten fällt und für Fachkundelose nicht gestattet ist.

    Ich empfehle daher erstmal das einfache Verzündern zu üben und seine eigenen Ansprüche etwas zurück zu stellen. Am Ende kann man den Lauf einer Batterie oder so eh nicht beeinflussen. Deshalb gibts je SingleShots und co für Punktlandungen.

    Zu dem muss hier zwischen Steighöhe und Effekthöhe unterschieden werden. Bei Kat 2 steigt die Effekthöhe drauf, was der letzte steigende Funke ist.
     

  16. Also wäre es Sinnvoller rein rechnerisch das sich die Cometen schon ehr kreuzen. Sagen wir mal so nach 10-15m?!
     
  17. #17 anton, 14. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2018

    Die Rechnerei bringt bei nicht 100%präzisen Schuß sowieso nichts. Aber wennst unbedingt willst..

    Aufstellentfernung ca. 25m, Schrägstellung ca. 45 Grad. in einer Höhe von ca 12-14 m und einer Flugbahn von ca 17m werden sich die 2 Kometen nach knapp 800ms kreuzen. Aufpassen dass du nicht Einen mit dem Anderen abschießt bei so genauer Arbeit.
    Je kürzer der Abstand, desto steiler der Winkel, Unter 30 Grad würde ich aber nicht gehen, da wirds nicht mehr schön.

    Übrigen hast du mich in einem ähnlichen Thema für ein Großmaul oder so gehalten, der eh keine Feuerwerke machen kann. Hier ein Beispiel von mir. Anlässlich der Ausmusterung beim Heer und gleichzeitig Befreiungsjubiläum Österreichs von den Besatzungen nach den II Weltkrieg. Ich bemühe mich immer, dem Feuerwerk auch ein Thema zu geben und wo´s geht auch die Musik sowie die Farben und Effekte zur Musik passend zu wählen. Ich hab´s auch deshalb ausgesucht, weil am Anfang auch Kometen vorkommen. Selbst hier siehst du aber, dass ,obwohl die Einzelschußkometen von uns präzise angefertigt wurden, allein die Verzögerung der "Laufstrecke " Funk und Stromimpuls manchmal sehr verzögert kommt.

    Solltest du die Sprache in der das Lied gesungen wird nicht verstehen, hier die Übersetzung.

    Übersetzung von Krypteria - Liberatio








     
  18. Es soll ja nicht übelst präzisen werden, das geht in kat. 2 sowieso nicht.
    Habe halt gewisse Vorstellung von meinen Bilder und möchte es halt so präzisen hinbekommen, wie es geht.

    Das hatte auch dank guter Tipps und ruhiger Arbeit auch bei meinem Feuerwerken geklappt, welche ich mit Visco verleitet habe.

    Da durch das Zünden mit Funkzündanlage ja neue Bilder möglich sind, gerade was Cometen angeht, will ich mich halt gern darin versuchen und so gut es geht arbeiten.
     
  19. #19 Chemiculus, 14. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2018 um 14:44 Uhr
    Wenn Du auf allen drei Positionen gleichzeitig schießt würde ich dir einen größeren Abstand raten.
    Wenn jede Position permanent belegt ist wären 15m bis zur nächsten Pos. also 30m Frontbreite insgesamt besser.

    Als Beispiel / Erklärung meiner Empfehlung hier ein paar Screenshots von einem meiner Silvesterfeuerwerke

    30mm.png sw.png zweifach.png
    Jede dieser drei Positionen ist 7m von einander entfernt, geschossen wurden auf den beiden äußeren, d.h. die Effekte waren 14m voneinander entfernt.

    Im ersten Bild 2x Schwarze witwe (25mm) welche über die front von 14m in einander über gegangen sind, d.h. 15m Abstand bei dir pro Position wären noch vertretbar.
    Im zweiten Bild wurden zwei Eissphinx (25mm) geschossen, hier das gleiche, die Bukets gehen in einander über,
    der rote Punkt in der Mitte der aufstiegseffekt einer Brutus die die Mitte noch etwas gefüllt hatte.
    Im dritten Bild wurden zwei Vulcan High Jinx (20mm) geschossen.
    Die Bukets sind hier m.M.n. etwas weit außeinander wenn man nichts dazu schießt, hier wurde jedoch von der mittleren Position noch eine Van Hesling (30mm geschossen)

    D.h. bei 25mm Batterien kann man auch gerne auf 15m Abstand gehen, bei 10m könnten die Effekte eventuell etwas zu gepresst aussehen.
    Wenn Du auf 15m gehst könntest Du auch noch mit einem 5°-10° Winkel in die zwischenräume fächern, da reichen dann denke ich 20mm Effekte aus.

    Zeichne ruhig mal auf einem Blatt die Winkel ein und nehme als Steighöhe ungefähr 30m

    Ich hatte dies für die Brutus gemacht welche teilweise auch von den äußeren Positionen geschossen wurden.
    Bei 5° Winkel und 7m Abstand zur Mitte sind diese eigentlich sehr genau in der Mitte zerlegt.
    Dies könntest Du dann für die Single Shots nutzen, da diese eine sehr hohe Steighöhe besitzen, musst Du entweder mit sehr kleien Winkeln arbeiten oder noch weiter die Abstände erweitern. (Nur am Rande, viele Fächerbatterien fächern auch auf eine Breite von ca. 30m)
    brutus.png


    Ich hatte die römischen Lichterbündel von PA im 45° Winkel gefächert.
    Wie man dort sieht, müsste man die Front erheblich verbreitern um das zu erreichen was Du möchtest, jedenfalls in diesem Winkel.
    Eine richtige Neigung wie ich sie mir bei 45° ausgemalt hatte sieht man hier ja eigentlich nicht!
    röli.png

    Falls Du mit der Sky arbeitest, empfehle ich dir jedes Bild in eine manuelle Sequenz zu packen, welche Du dann nacheinander zündest.
    So kannst Du genaue Steppzeiten von Singleshots mit Batterien in einem Bild kombinieren.
    Ich hatte eine komplett automatische Show, was zu sehr viele Pausen durch ungenaue Effektzeiten führte.
    Da bringt es auch nicht viel, den Durchschnitt mehrerer Zeiten der letzten Charge zu nehmen, jede Charge ist halt anders, mit manuellen Sequenzen kannst du ja das Ende eines Bildes erahnen und dann das nächste zünden ohne Pausen aufkommen zu lassen.
     
  20. #20 [email protected], 15. Mai 2018 um 09:47 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2018 um 12:37 Uhr
    Super, vielen Dank für die ganzen Tipps.
    Also es werden nicht die ganze Zeit alle 3 Positionen belegt.
    Ab und zu schieße ich nur von den äußeren ohne Fächerung. Nur ein Bild von den äußeren positionen beinhaltet eine Fächerbatterie.

    Das eine Bild besteht aus Orinoko vom den außen Positionen geschosswn und von der Mittleren die Funky Curls. Hier habe ich ein wenig Bammel, dass bei zu großem Abstand das Bild nicht wirkt.
     
  21. #21 original.fan, 15. Mai 2018 um 09:59 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2018 um 10:10 Uhr
    @Chemiculus

    Toller Beitrag von dir! Solche Lektüre am frühen Morgen hätte ich gerne öfters...
    Nur ein kleiner Einwurf von mir: Die drei von dir genannten Blackboxx Batterien haben alle Kaliber 25mm und nicht 30mm.

    Grüße Patrick
     
    Chemiculus, [email protected] und Pyro gefällt das.
  22. Bei ruhigeren Bildern könntest Du die äußeren Batterien auch etwas nach innen Fächern um wieder mehr Fülle rein zu bekommen, hat auch etwas nettes wenn Aufstiegseffekte dabei sind. :) (Fächerung nach innen sieht man ja eher seltener)
    Bei speziell diesem Bild würde ich vermutlich auf jeweils 7m Abstand zur nächsten Position gehen, aber dann ist der Abstand für die anderen Bilder vermutlich zu klein.

    Danke für das Lob und die Korrektur :) - Wurde ausgebessert. ( :D vergesse das ganz gerne, da z.B. die Eissphinx mancher 30mm Batterie das Wasser reichen kann)

    Dementsprechend könnte man bei überwiegend 25-30mm ruhig auf 7-15m pro Position gehen und kleinere Effekte nach innen Fächern. - So hat man auch mehr Variation und keine starre Front.
     
  23. Auch ein geile Idee mit dem nach innen Fächern. Ich überlege es mir
     
  24. Warum eigentlich nicht einfach den Anzünder mit nem Stück Tapematch ankleben, das die gesamte visco bis zum Loch abdeckt, da dann wie immer Alutape o.ä. drüber? Geht schneller als die Rote-Litze-Methode und bewirkt das gleiche.
     
  25. Es gab in einem anderen Thread zu dem Thema Berichte, dass das wohl vereinzelt nicht zuverlässig funktioniert hat (muss mal schauen, ob ich ihn noch finde).
    Ich kann mir das aber nicht so recht vorstellen...

    Edit (Thread gefunden): Elektrisches Zünden ist keine Hexerei ;)