Sonstiges Im Gespräch mit dem VPI

Dieses Thema im Forum "Pyrotechnik allgemein, Erfahrungen, Tipps" wurde erstellt von VPI, 25. Nov. 2019.

  1. Der Kommentar

    Ich kann nicht mehr :rofl:
    Schön, dass es langsam in eine andere Richtung geht :good:
     
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  2. Nur leider wird in den großen Medien darüber viel zu wenig berichtet :(
    Das muss sich schnellstens ändern!
     
  3. Auch wenn es sich hier - in gesammelter Form - nach etwas anfühlt.
    Die Meldungen sind doch bisher nur Randerscheinungen.
    Ob und was in den Köpfen/Medien hängen bleibt wird sich mMn erst ab November zeigen.
     
  4. Eben. Wer interessiert sich denn jetzt ernsthaft für Feinstaubwerte durch Silvesterfeuerwerk?

    Genau. Kein "Otto Normalo". Und der soll ja, neben Politikern, damit auch erreicht werden

    Im November und Dezember wird es darauf ankommen, die Studienergebnisse möglichst breit in den Medien zu streuen.
     
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  5. Verdammt felxibel dieses Internet!

    Wenn ich "Feuerwerk Feinstaub" googel kommt oben immer das UBA mit 4.200t (aus 2019).

    Ich wollte das mal so: https://bfy.tw/Obvg verlinken, da waren die Ergebnisse nicht wiederzuerkennen, aber dennoch das UBA oben mit gleichem Bericht. Darunter Quarks – 4.200t.

    Für neue Informationen muss man die Suche gezielt auf Zeitraum beschränken, aber mittlerweile kommen da als Ergebnisse überwiegend, die Seiten wo es letzte Woche veröffentlicht wurde – jedoch mit den aktuellen Schlagzeilen, auf den Seiten muss man dann wieder erst suchen...

    Kurz und gut: befragt man das Internet (oberflächlich) erhält man die alte Anwort.

    Wir sollten uns da nochmal ordentlich in's Zeug legen! Schreibt doch mal die grossen Medien an und hakt nach. Gebt den neuen Berichten ordentlich Klicks...

    Aber wenn die nächste Welle kommt, haben wir immerhin ein gutes Argument und die Aufmerksamkeit!
    (So dann nicht auch eine andere Welle rollt.)



    EDIT: gar ncht bemerkt; der Link öffnet 2 Ansichten google und lmgtfy-Suche... interessant.
     
  6. #281 derVolk, 27. Juli 2020
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juli 2020
    Wir müssen die 1477t natürlich auch als Faktor nutzen!

    Der VPI hat es ja schon vorgemacht: aus 2% des gesamten Feinstaubs wird 0,7%...

    ...das lässt sich fortsetzen:

    Der Faktor: 1477/4200=0,35

    Feinstaub & CO₂ – Feuerwerk der Zukunft

    noch ein Youtuber:


     
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  7. vieleicht mal ntv anschreiben
     
  8. #283 Feuerkappe, 27. Juli 2020
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juli 2020
    Gutes Video vom Inhalt her. Was ich mich aber die ganze Zeit gefragt habe ist, ob es jetzt bei den jungen Leuten in Mode gekommen ist, Einmalanzüge zu tragen. :D
     
  9. zum Thema Müll wäre mein Vorschlag dass die Städte / Gemeinden an Silvester große feuerfeste Container mit Brandschutz mit einer Brandschutzklappe aufstellen. So könnte jeder auf der Straße sein Feuerwerk ohne bedenken entsorgen. Viele Battsen glühen ja noch nach dem verschießen und so etwas will man nicht wirklich in eine normale Tonne werfen. Außerdem könnte man dann wirklich prüfen ob der Bürger kein Bock hat oder es einfach nur an der Entfernung zum Müllhaus liegt.
     
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  10. Blöde Frage vielleicht, aber die Studie behandelt ja nur Feinstaub der Klasse PM10, was ist denn mit den PM2,5 Teilen? Kann mir kaum vorstellen, dass Feuerwerk dieses nicht ausstösst. Ich weiß, dass normalerweise PM2,5 innerhalb der PM10 Werte beinhaltet ist, dennoch, wäre eine explizite Aufführung dieser Werte ja hilfreich, ganz besonders da ja dem PM2,5 nachgesagt wird besonders schädlich zu sein.
     
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  11. Sicher nicht die komplette Studie. ;)

    Quelle: Stellungnahme des Verbandes der pyrotechnischen Industrie zu den Äußerungen von Herrn Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen UmwelthilfeSilvesterfeuerwerk: VPI veröffentlicht Ergebnisse seiner Feinstaubstudie (Kopie 1)
     
    Gipsbombe gefällt das.
  12. Heute hat mir Tante Google das erste mal zu "Feuerwerk Feinstaub" einen Bericht über die Studie auf Platz 3 gezeigt.
    Und Seite 2 war voll damit...

    ...also fleissig weiter verlinken, teilen, aufrufen. Bleibt bei der Sache – Rauchringe sind Nebelkerzen! :sneaky::D
     
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  13. Die Antwort des VPI ist doch gut.
    Was dieser Ulrics liest daraus oder versteht, kann natürlich abweichend sein.
    Ich denke, er sollte erstmal die Füße still halten was die Studie angeht und die Zeit nutzen sich über die bisherige Schätzung der Werte informieren....
     
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  14. Ein unwissender Hetzer
     
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  15. Das Umweltbundesamt hat auf Twitter nochmal Stellung zur VPI-Studie bezogen (siehe SZ-Artikel darunter):


    Was ich mir mal überlegt habe:
    Warum gibt es eigentlich keine verordnete Maskenpflicht für "Feinstaub-Risikogruppen" an den Tagen, die über dem Grenzwert liegen?

    An Silvester ist der Grenzwert halt oft überschritten. Aber je nach Wetterlage oft auch unterm Jahr.

    Wenn sich eine regionale Grenzwert-Überschreitung abzeichnet, könnte man doch Warnungen am Vorabend oder so rausgeben (z.B. über die NINA-App, Radio, TV, ...) und dann die Leute dazu auffordern, draußen Masken (eher FFP2 oder FFP3 denke ich) zu tragen. Oder halt lieber ganz drinnen zu bleiben.

    Die Luft wird dadurch auch nicht besser, klar. Aber so könnte man das Bewusstsein der Bevölkerung dazu erhöhen.
    Und das das eben nicht nur ein Problem an Silvester bzw. durch Feuerwerk ist.
     
  16. Vor allem sollen man die Bevölkerung auffordern zu Hause zu bleiben an Silvester - schont die Umwelt und macht die Straßen frei für Feuerwerk - ne mal ehrlich würde gern Hauptstraßen zu Silvester für Feuerwerk freigeben damit man mehr Platz hat zum zünden - Auch kann der Rauch dann besser abziehen
     
    Jenny gefällt das.
  17. Schöner Gedanke.
    Freie Rettungswege sind aber auch nicht zu verachten. ;)
     
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  18. hmm stimmt auch wieder , aber selbst das würde helfen wenn man ohne Selbstmordgefahr problemlos auf den Mittelstreifen zum zünden laufen kann. Die paar Streifen und Rettungswagen könnten dann ungehindert durchfahren.
     
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  20. Da die Ergebnisse 1 und 2 bei mir noch immer vom UBA belegt werden, habe ich dort in dieser Woche kurzerhand nachgefragt, wann man denn die aktuellen Erkenntnisse zum Thema Feinstaub in die eigenen Veröffentlichungen übernehmen wolle. Die ernüchternde Antwort: Erst die Berechnung der Zahlen für 2020 - mit Veröffentlichung Anfang 2022 - soll mit der verbesserten Systematik erfolgen.
    Den Grundsatz der vergleichbaren Daten verstehe ich zwar, dies sollte in der Übergangszeit dann meiner Meinung mit einem ergänzenden Hinweis erfolgen.

    Sehr geehrter Herr xxx,

    vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse.

    Dass wir unter den von Ihnen angegebenen Links veraltete oder falsche Daten veröffentlichen ist nicht korrekt.

    Ja, der Verband der Pyrotechnischen Industrie hat eine Studie durchführen lassen und die Ergebnisse mit uns, dem UBA, diskutiert. Und ja, das Vorgehen in der der Studie und die Ergebnisse haben Hand und Fuß. Wir werden daraufhin unsere Emissionsberechnungen anpassen und die Studienergebnisse auch in den europäischen Kontext der Emissionsberichterstattung einspeisen. Aber, das ist ein Prozess, der noch etwas Zeit braucht.
    Aktuell erfolgt die Ermittlung (Berechnung) der Emissionen europaweit einheitlich nach den Vorgaben im EMEP-Guidebook. Nach diesem wird auch noch die Berichterstattung der 2019er Emissionen (im Januar 2021) erfolgen und das sind die offiziellen Zahlen für Deutschland. Für 2020 wird dann sehr wahrscheinlich mit der neuen Methode (nach VPI) berichtet werden können.

    Das klingt jetzt recht formal und kompliziert, ist im Sinne einer vergleichbaren Datengrundlage aber ein sinnvolles Vorgehen.
    In unserem Hintergrundpapier Zum Jahreswechsel: Wenn die Luft "zum Schneiden" ist werden wir den aktuellen Sachstand darstellen, so dass wir auch hier transparent sind.

    Viele Grüße

    xxx xxx
    Fachgebiet II 4.2
    Beurteilung der Luftqualität
    Umweltbundesamt
     
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