Kleinfeuerwerk Lautstärkebeschränkung bei Böllern

Dieses Thema im Forum "Museum Effekte" wurde erstellt von Mulchhüpfer, 9. Nov. 2009.

  1. Ich finde die Idee genial villeicht sollte man das mal der Bam schreiben:joh:.
     
  2. Hallo ich bin neu hier in Forum.
    Was die Lautstärkebegrenzung von Böllern angeht, hatte ich die Information bekommen das in neuen Böllern nur noch max 6g Schwarzpulver drin sein darf.
     
  3. Willkommen im Forum !

    Nun, das mit 6 g ist nicht wirklich neu, dies gilt schon seit Jahren, also auch schon vor der EU-Richtlinie waren es max. 6 g.
     
  4. Danke für die Schnelle Antwort.
    Was mir aufgefallen ist, das neue Böller Schlechter Verarbeitet sind als noch vor 10 Jahren.
     
  5. Auch das ist nicht wirklich neu ;)
     
  6. aber etwas neuer hingegen ist, dass die neuen D-Böller von diamond gut sind :D
     
  7. Wie sieht es bei den neuen Böllern, mit der Zerlegung aus.
     
  8. Böller sollen eben NICHT zerlegen - die "Gefahr" daß Reste herumfliegen und Unbeteiligte verletzen sei zu gross

    Deshalb haben die zylindrischen Böller auch "Sollbruchstellen", an denen sie angeschnitten sind - da platzen sie dann auf


    Ob das notwendig ist? Vielleicht. Entscheidend ist doch, ob es laut knallen tut.
    Das Exportzeugs zerlegt allerdings vollständig - was aber auch für Hände und Finger gelten würde. Weshalb die BAM da etwas konservativ ist (zurecht)
     
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  9. Na ja, bei Chinaböllern gehört der Konfettiregen für mich irgendwie zum Effekt dazu, und ich sehe da auch nicht eine so große Brandgefahr,habe zwar auch mal sich entzündende Böllerreste gesehen, aber das ist auch schon mit den tollen Tonwürsten passiert.
    Geht es nur um den Knall haben die Chinakuben und klassischen, deutschen zyl. Kanonenschläge natürlich die Nase vorn, aber den Nostalgikern geht es auch um diese herrlichen Konfettieffekte, da bin ich sicher nicht allein mit dem Gedanken. Außerdem rutscht man auf dem aufgeweichten Papier nicht so schnell aus, wie auf den Tonschichten auf den Straßen ;)
     
  10. Das finde ich nun übertrieben. Wer einen Böller in der Hand hält ist für mich selbst verantwortlich für alle Folgen.
    Mit dem gleichen Argument könnte man auch Messer, Autos, Strom, Feuerzeuge,... verbieten

    Ich möchte hier mal daran erinnern dass diese Beschränkung von 120dB/8m auch in Österreich in der Klasse 2 gilt, also auch von den üblichen verdächtigen mit BKS erfüllt wird.
    Daraus könnt ihr schließen dass die SP-Böller der Klasse 2 nichtmal in die Nähe dieser Grenze kommen.

    Auch hat die BAM mit herumfliegenden Splittern bestimmt keine Papierfetzen gemeint.
    Beim Feuerwerk wird heute viel aus Maisstärke gemacht weil dieser Werkstoff ähnliche Eigenschaften hat wie Kunststoff, aber verrottet. Würde ein Böller daraus bestehen, hätte er eine beachtliche Splitterwirkung.

    Papier hat relativ zur Fläche eine extrem geringe Masse (=wenig kinetische Energie) und wird deshalb extrem stark aerodynamisch abgebremst - und selbst wenn es wen treffen würde, wäre die kinetische Energie viel zu gering um das überhaupt zu spüren...
     
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  11. na, so ist es dann auch wieder nicht.
    Soweit ich mich erinnern kann wurde das "Schnipselverbot" damit begründet, daß Teile weg"spritzen" und Verletzungen hervorrufen könnten

    Die Lautstärkenbegrenzung (120db in 8m Entfernung) ist SEHR problematisch. Es gibt hier einige Leute (mit Ahnung) die darauf hinweisen daß unsere "kastrierten" Chinaböller durchaus mehr als 120db in 8m Entfernung erreichen können.

    Es hilft wenig wenn in Österreich Kracher halt 120db in 14m erreichen aber tolerant drüber weggesehen wird.

    Es ist immer auch eine Frage wie man mit den Grenzen umgeht. Daher würde ich hier nicht zu laut schreien, nicht daß die BAM ganz genau nachmißt und die Böller noch leiser macht :dontthinkso:

    Was das "Böller in der Hand halten" betrifft - klar hast Du recht. Wenn immer jeder alles sorgfältig benutzt würde nie was passieren. Aber bei Feuerwerk wird eben in D sehr viel Unsinn betrieben. Und nen LaBomba in der Hand losgehen zu lassen ist halt definitiv ungesünder als ein Chinaböller-D. Beides ist saudumm - nur in einem Fall hab ich ggf. ne Prellung und ne kleine Brandwunde, im anderen freut sich der Chirurg und die Freunde der plastischen Chirugie :)

    Das Gefährdungspotential ist in dem einen Fall ungleich grösser.
    Und daher sagt der Gesetzgeber in Deutschland eben, daß Maschinenkanonen nicht in Privathänden sein dürfen, Messer hingegen schon (um Dein Beispiel aufzugreifen).

    Ist nicht so daß ich unbedingt glücklich damit bin - nur sind die Gefahren/Probleme real und sollten auch entsprechend berücksichtigt werden
     
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  12. hmm
    dann frage ich mich allerdings stark, warum die böller immer mehr tonzusätze enthalten, die doch viel mehr "splittern" als papier?
    früher waren die böller dann doch logischerweise ungefährlicher, da kein ton "wegsplittern" konnte, sondern nur papier.

    nicht zu vergessen die transportkosten, die noch dazu bei den tonböllern viel teurer sind.
     
  13. Ich hab da schon ein Stück an die Stirn bekommen:shocked:.
     
  14. Der Fragestellung würde ich mich eigentlich auch anschliessen wollen ... :)

    Aber: Zumindest auf der Zündschnurseite sind jetzt Tendenzen zu sehen, dass man anstelle von Tonerde-Pfropfen doch wieder auf die Faltung der innneren Papplagen setzt.

    Mir aufgefallen u.a. bei China-Knaller Weco, D-Böller Comet.
     
  15. Das mit den glimmenden Resten und den Splittern kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die "Hasta La Vista" von Keller hat mit den Tonpfropfen nur um sich geschossen. Selbst in 3-4 Metern Entfernung waren die noch klar am Schienbein zu spüren. Und auch die Blitzknatterbälle von Weco sind nicht viel besser, was das Brennverhalten betrifft. Nach der Zündung stellt sich heraus, dass die grüne Kugel glimmt oder sogar brennt und das auf beschneitem Boden. Als ich mir den brennenden Knatterball mal genauer anschaute, stellte ich fest, dass dort eine Art Papier in der Kugel brennt :eek::shocked::dontthinkso:. Bei den Powerballs von Keller ist das nicht der Fall, dort finde ich leere Kugeln vor, die weder glimmen noch brennen.
     
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  16. Tja, eine recht Gefahrenfreie Chinaböllerkonstruktion wäre eben eine der alten Bauweisen, da gab es welche, die nur aus Papier, Schwarzpulver und der Lunte bestanden, evtl. noch ein wenig Tonerde oder Ähnliches zur Verdämmung.
    Die gefährlichsten Chinaböller habe ich irgendwann Mitte der 90er erlebt, da waren einige Chargen (Hersteller weiß ich nicht mehr) vorne und hinten mit Gips zugekleistert. Die Teile haben nur so um sich geschleudert mit Gipssplittern. Damals gab es am Silvestertag sogar noch eine Radiodurchsage, die auf die Gefährlichkeit hinwies und eine BAM und Herstellernummer nannte. Man konnte die benannten Böller nach Silvester zum Händler zurückbringen und sein Geld zurück bekommen.
    Evtl. war das mit ein Grund, warum sich die Konstruktion der Chinawürste so stark verändert hat.

    Trotzdem, eine alte Papierkonstruktion mit schlanker Pulverseele wäre wünschenswert, sowohl für den Knallliebhaber, wie auch für die Sicherheit. Keller hat das eine Zeitlang mit den C-Böllern hinbekommen, da blieb nur wenig übrig und der Knall war auch ausgezeichnet. Leider ist dieser gute Neuzeitböller auch schon wieder Geschichte. Bin mal auf die Lesli Variante gespannt.
     
  17. Die Vorgabe der BAM ist "nichts weiter als 8 Meter", also musst du in 3-4 Metern damit rechnen was abzubekommen.
    Und das mit den brennenden Splittern gilt wohl nur für Knallfeuerwerk, dazu gehören Blitzknatterbälle aber nicht, das ist Leuchtfeuerwerk. Und da sind brennende Splitter ja erwünscht, zumindestens wenn man die Sterne als solche betrachtet ;)
     
  18. Ja aber nur deswegen keine Schnipsel mehr?. Schnipsel müssen ja nicht zwangsläufig brennen.
    Außerdem auch mit Ton geht noch was gutes : http://www.feuerwerksvitrine.de/video.php?video=feuerwerk-video/250166.flv
     
  19. Hiho,

    um nochmal auf den Konfettiregen zu sprechen zu kommen und was mir in dem Zusammenhang nicht einleuchten will, Batterien schmeißen ebenso mit Fetzen, Hülsen und Stopfen, die glühen teilweiße auch, interessiert aber keinen.

    MfG
    Micha vom Burstdown
     
  20. Bei uns hat auch ein Mal die Oceans of Lights ein oder fast zwei Stunden vollständig geglüht, man hätte was Schönes drauf grillen können :cool:.
     
  21. Schau Dir mal das Video von der Nico Knallkette 500 bei Vitrine an.
    Da hat man in Sachen Brandgefahr aber keine Fragen mehr:shocked:
     
  22. So sehe ich das auch, ist echt besch....:(
    Das ist wie wenn die Regierung erlaubt auf allen Autobahnen 300 zu fahren aber gleichzeitig sind Autos mit maximal 100 PS erlaubt :rolleyes:
     
  23. Tja, Böller sind eben ganz pöhse und Batterien nicht.

    Analogbeispiel Computerspiele, wenn es da um Amokläufe geht kommt immer sofort Counterstrike als erstes. Dabei gibt es dabei keine Zivilisten und das erschießen von Geiseln wird bestraft.

    Dass man in Command & Conquer Großstädte mit ABC-Gefechtsköpfen beschießen kann interessiert dagegen keine Sau (alle Teile zusammengezählt kam so ziemlich jede Massenvernichtungswaffe mal vor, von Atombombe bis Anthrax und - fiktiv - Tiberium)
     
    B!zzY gefällt das.
  24. Ne Batterie stellt man ja ganz bewusst an einen einigermaßen sicheren Ort. Bei Böllern ist das anders, die werden auch schnell mal irgendwohin geworfen, das bedeutet Brandgefahr. Außerdem gehts um Glut am Boden. Eine Batterie, die über größere Strecken verstreut glühende Fetzen auf den Boden verteilt, würde sicherlich auch keine Zulassung bekommen.
     
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