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Feuerwerk M.A.S.H. Reenactment historische Inszenierung in Skwierzyna 2013

Dieses Thema im Forum "Feuerwerke, Events" wurde erstellt von Kwunderbar, 3. Sep. 2013.

  1. #1 Kwunderbar, 3. Sep. 2013
    Zuletzt bearbeitet: 3. Sep. 2013
    Hallo,

    wie bereits angekündigt hier unser kleiner Bericht vom Reenactment M.A.S.H. 2013 in Skwierzyna / Polen .

    Vom 15.08.2013 - 17.08.2013 waren wir eingeladen, zusammen mit DemonyOgnia, an einer historischen Inszenierung in Skwierzyna/Polen teilzunehmen.

    Anlass war das Military Picknick zum Tag des Militärs in Polen.

    Ausrichter war Anhol und die Stadt, sowie die 3. Warschauer Raketenbrigade.
    In letzter wurden wir Pyrotechniker auch untergebracht und unsere Fahrzeuge
    wurden Tag und Nacht vom Militär bewacht.:)

    Zum ersten mal überhaupt durften deutsche Pyrotechniker an so einem Event Teilnehmen und Mitarbeiten.
    An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Team von DemonyOgnia um Pawel Gajewski.

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    Bereits am ersten Tag besichtigten wir das Areal (Militärgelände der Raketenbrigade)
    und begannen mit den Vorbereitungen und Tests für die historische Inszenierung am Samstag.

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    Von Anfang an füllte sich das Gelände mit jeder Menge schwerem Gerät und wir waren erstaunt was hier an Kettenfahrzeugen, Haubitzen, Raketenwerfern etc.. in Vereins- oder Privatbesitz auf das Gelände gefahren wurde.

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    Ein richtiges Militärlager wurde errichtet und immer mehr Zuschauer kamen bereits vom ersten Tag an um alles zu besichtigen.

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    Während die Jungs um Pawel von DemonyOgnia mit den Errichtungen der Absperrungen für die Pyrotechnik begannen, hatten wir jede Menge Zeit ausgiebige Tests mit dem mitgebrachten Material durchzuführen.

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    Insgesamt sollten zur Inszenierung am Samstag, über 80 Löcher für Einschlagsimulationen gebuddelt, sowie Rinnen für die Kabelführungen, als auch etliche weitere PTG´s vorbereitet werden. Treffersimulation Panzer, Rauchkörper, Messerschmitt Angriff Sequenz etc..etc..

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    Es war eine schweißtreibende Arbeit, da wir ja mitten im Gefechtsfeld, ohne Schatten bei fast 30 Grad in den vorgesehenen Bereichen für Pyrotechnik, insgesamt 3 Tage herumwuselten und jede Menge pyrotechnisches Material vorbereiteten.

    Insgesamt waren dann am Samstag ca. 100 Akteure auf dem Feld und etwa 5000 Zuschauer am Rande.
    Panzerfahrten für und mit Zuschauern wurden angeboten, Informationsstände der Swat, Grom und weiteren militärischen Sondereinheiten. Live Musik etc..etc..

    Wir bereuten keine Sekunde trotz der Hitze und haben unheimlich viel von unseren polnischen Kollegen gelernt.
    Überhaupt war das ganze dermaßen freundschaftlich und entspannt, dass wir uns sehr freuen das nächste mal wieder mitmachen zu dürfen, nachdem Pawel signalisiert hat, dass es nächstes Jahr noch größer sein wird.:)

    Selbstverständlich hatten wir ebenfalls einige Leckerbissen aus dem Hause Pyros/Pyrotechnologie mitgebracht und waren gespannt was unsere Kollegen davon hielten.

    Unter anderem jede Menge Groundsalutes, Blitzstutata, Cero-Atomschlag etc.. etc..

    Nachdem wir eine Einschlagsimulation einer Messerschmitt mit Ground Salutes erfolgreich getestet haben, beschloss Pawel, dass wir bei der Inszenierung diese ebenfalls durchführen durften und so haben wir dann am Samstag, mitten im Geschehen stehen dürfen und das ganze aus der Perspektive der Pyrotechniker betrachten dürfen und auch mitmachen.
    Vielen Dank an dieser Stelle für das Vertrauen.

    Ich könnte hier noch Stundenlang über verschiedene Dinge berichten aber ich poste einfach ein paar Bilder damit Ihr Euch selbst ein Bild machen könnt und wem es interessiert die entsprechenden Links zur offiziellen Facebookseite sowie den Zeitungsberichten inkl. Filmmaterial.:)

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    https://www.facebook.com/events/572089646144906/

    http://www.tvn24.pl/wiadomosci-pozn...zka-amfibia-m-a-s-h-w-skwierzynie,347984.html

    http://www.gazetalubuska.pl/apps/pbcs.dll/article?AID=/20130818/POWIAT08/130819617#block2


    [youtube="TV Nachrichten"]pxga0WuIbyo[/youtube]

    [youtube="TV Nachrichten 2"]eQ-FswOgsEc[/youtube]

    Und am Ende noch 1 Video von unserer Test Simulation.:p

    [youtube="200ms Einschlagsimulation"]0ub0tvLmTVk[/youtube]

    und eins vom Zuschauerritt

    [youtube="Ausfahrt Zuschauer"]bkaVinKVaBE[/youtube]


    Wir möchten uns für die Einladung, das Vertrauen unserer polnischen Kollegen,
    die Gastfreundschaft der 3. Warschauer Raketenbrigade, sowie den Veranstaltern vor Ort und Alexander Schmitt von Pyros/Pyrotechnologie und Jürgen von Pyrotronix herzlichst bedanken und werden hoffentlich kommendes Jahr nochmals mitmachen und Berichten.

    Weitere Bilder findet Ihr im Album und auf unserer Homepage

    Salut Tom
     
    Relleker, Milo, Argobomber und 12 anderen gefällt das.
  2. Danke fur den tollen Bericht und die vielen Fotos! Und naturlich auch fur die professionelle Betreuung der Effekte :) Ich bin schon halb auf dem Weg nach England in gleicher Mission :)
     
  3. Hey, da wurde ja richtig was aufgefahren. Gute Arbeit, Tom!

    Bei so einer Veranstaltung würde ich gerne mal als Zuschauer dabei sein.
     
  4. Komm doch mit nächstes Jahr;-)

    Salut Tom
     
  5. Vielen Dank! Ausführlicher Bericht, viele Fotos... tolle Sache, Tom! :thumbup:
    Was habt ihr denn mit der Stutata und den Atomschlag gemacht? Gab's Abends noch ein Feuerwerk von euch?

    MfG,
    NightFlyer
     
  6. Nein, damit haben wir einen Flak Angriff auf die Flugzeuge Simuliert.

    Insgesamt waren drei Maschinen in der Luft und simulierten einen Angriff.

    2 Mädels waren bei uns Pyro´s und hatten permanenten Funkkontakt zu den Piloten, so dass wir zwischendrin, als die Flieger im Tiefflug vorbeiflogen, die Bomben rausgehauen haben.
    P.S. Es war eine Blitzstutata Tagesbombe
    Salut Tom
     
    NightFlyer gefällt das.
  7. Hm,

    sehr interessant.

    Ich habe zwar eni paar Probleme, wenn - wie im Fernsehen berichtet wurde - in England dickbäuchige Briten und Amis in NS-Unfiormen 2.Weltkrieg nachspielen wollen, die Gerätschaften sehen aber sehr interessant aus.

    Die Infos über die Simulationen klingen großartig. die militärischen Gerätschaften (sehe ich da nen Panther-Panzer? Ist der orginal und fahrbereit gewesen?) waren sicher beeindruckend. Ich war schon 2x in Munster... Panzer gucken :)

    Ein kleines Problem sehe ich nur mit der Kombination "Feuerwerks-Seite" und so einem Bericht.

    Die Meinung vieler Menschen (zu Unrecht) ist doch, Feuerwerkfans seien alles Nazis, gewaltbereite Militaristen und überhaupt abscheuliche Menschen.

    Bieten wir denen mit solchen Bildern nicht eine Plattform fürs Clichee? Ich finde die Bilder gut, zudem ist es klar sachdienlich und feuerwerksbezogen. Passt also.

    Diese Veranstaltung war wohl recht groß, soweit ich es auf den Bildern sehen kann. Allerdings höre ich 30Grad Celsius ohne Schatten und stundenlange harte Arbeit - das ist wohl nicht so dolle gewesen. Aber wenn es am Ende gut rüberkam.... es freut mich dass es Dir gefallen hat..
     
  8. Hallo,

    sicherlich kann man das Ganze zwiespältig betrachten.
    Aus Sicht des Pyrotechnikers war es für uns eine neue Erfahrung im Bereich der Spezialeffekte agieren zu dürfen
    und auch jede Menge pyrotechnischer Artikel, zwecks Rauch, Nebel, Blitz, Treffersimulationen etc...einsetzen zu dürfen.

    Grundsätzlich muss man zu der historischen Inszenierung natürlich auch sagen, dass es durchaus so gewollt ist, sei es durch die Veranstalter und-oder durch die Stadt, dass dies ziemlich authentisch dargestellt wird.

    Und genau hier beginnt für den traumatisierten deutschen das Dilemma:

    Was in Deutschland verboten und verpönt, ist in anderen Ländern noch lange nicht so.
    Es ist nun mal Teil der abscheulichen Geschichte und jedes Land geht mit dieser Historie anders um.

    Bei diesen historischen Inszenierungen sind eben auch als Soldaten verkleidete Menschen mit Manuskript des Veranstalters und tragen genau jene Uniformen, welche bei uns in Deutschland verboten sind. Inkl. Abzeichen etc..

    Ich habe mit Pyro im Vorfeld abgeklärt, ob es möglich wäre, diesen Bericht zu verfassen und wir sind übereingekommen,
    dass, so lange keine Abzeichen, oder sonstige Großaufnahmen von in Deutschland verbotenen und Verfassungsfeindlichen Ornamenten etc.. zu sehen sind bzw. geschwärzt werden, dies durchaus möglich wäre.

    Ich selbst habe überhaupt kein Interesse, wegen anderen Darstellern, ins Visier des Verfassungsschutzes zu gelangen,
    nur weil ich etwas publiziere, was tatsächlich in einem anderen Land stattgefunden hat und möchte dadurch auch niemand (Feuerwerkforum und Betreiber) Schwierigkeiten machen.

    Natürlich steht es jedem frei, wem es ein Gräuel ist, dass so etwas dargestellt wird, es nicht zu lesen.

    Ich finde jedoch diesen Hype um: so etwas darf man nicht und es ist verboten, mittlerweile ein wenig Hysterie behaftet.

    Fakt ist nun mal, dass es Teil der Geschichte ist.
    Jedes Mal die Augen zu verschließen und so zu tun, als wenn man ach so erbost darüber ist weil es so geschehen ist,
    finde ich ein wenig heuchlerisch.
    Das ist wohl anerzogene DEUTSCHE Mentalität.
    Sei es durch die Medien, Politik, oder das Elternhaus.

    Fakt ist auch, dass ich 70er Jahrgang bin und mit dem Krieg an sich überhaupt nichts am Hut habe.
    Fakt ist ebenfalls, dass sowohl Engländer, als auch Polen, solche Inszenierungen veranstalten und der Zulauf sehr groß ist.
    Nicht etwa bezüglich der Verherrlichung der Nazi, sondern weil bei jeder Inszenierung die Anderen eben Gewinnen.
    Und man sollte sich eins merken:
    Die Gewinner dürfen Alles und die Verlierer dürfen nichts.

    Mit dieser im Vorfeld gesammelten Erkenntnis bin ich dort auf Einladung hingefahren und habe mehr aus pyrotechnischer Sicht diesen Job gemacht und genossen.

    Die Assoziation Feuerwerker wären alle Nazis ist ein deutsches anerzogenes Nachkriegsproblem.
    Alles was dem einfach gestrickten deutschen nicht in den Kram passt, wird gerne auf diese Schiene gelegt.
    Das schreibe ich bewusst so provokant, denn Menschen mit Bildung und etwas Grips, können durchaus das ganze relativiert betrachten, ohne
    gleich ins Koma zu fallen.;-)

    Ich persönlich bin in Polen geboren in Österreich aufgewachsen und mittlerweile sehr lange in Deutschland inkl. Staatsbürgerschaft, Bundeswehr etc. etc.

    Ich gehöre auch zur jener Generation, welche sich durchaus bewusst ist, dass damals viele unter der Herrschaft gelitten haben und wenn es in Deutschland nun zu den verbotenen Dingen gehört, habe ich es zu respektieren.
    Die Augen jedoch jedes Mal bei solchen Themen zu verschließen, halte ich für den falschen weg.
    Und das ganze ohne es zu verherrlichen!!!

    Ob nun die Engländer, oder die Polen deswegen bekloppt sind, mag ich nicht kommentieren, denn die gehen eben anders mit diesem Teil der Geschichte um.

    So gesehen dürfte es dann ja auch keinen einzigen Nachkriegsfilm mit dieser Thematik geben dürfen.

    Zu Deinen Fragen:

    Ja es ist ein original fahrbereiter Panther Panzer, welcher auch in den Kampfhandlungen eine entscheidende Rolle gespielt hat und von den Fliegern attackiert wurde und letztendlich außer Gefecht gesetzt wurde.

    Ich werde das Szenarien Manuskript dieser historischen Inszenierung verkürzt darstellen.
    ACHTUNG GOOGLE Übersetzung
    Zeit: März 1945
    Ort: Felder vor der Stadt Kolobrzeg
    Teilnehmer: polnische Armee, rote armee, ss Holstein Wehrmacht
    Verhältnis: 1:4 zum Nachteil für die Deutschen

    Russen sind in der Nähe der deutschen Graben Linie (Sherman-Panzer mit Infanterie), in dem die deutschen Truppen sofort reagieren Zustand höchster Alarmbereitschaft. Unmittelbar nach der deutschen Werke eröffneten das Feuer auf einem sich bewegenden Sherman und Artilleriebeschuss konzentriert sich auf die sich abzeichnende zusammen mit der Infanterie. Sherman getroffen wird. Russische Infanterie nachträglich auf das schwere Verluste als Folge von Artilleriefeuer und das Feuer der deutschen Maschinengewehre MG 34 und MG 42 Deutsch Artillerie verstummt. Die Munition ausging. Die Russen sind nicht untätig, und Kurzzeitpflege Rückzug in eine sicherere Position. Sie beschlossen, die deutsche Verteidigung mit einer Katjuscha-Raketenwerfer erweichen.
    Der Beschuss der deutschen Gräben hat begonnen. Die charakteristische Begleitung heult der sowjetischen Raketen, tragen Deutschland die ersten Verluste. Die russische Artillerie Katjuscha angebracht. Firing anfallen. Eine weitere Serie von Explosionen erschüttern die deutschen Schützengräben. Die Verwundeten sind weg von Sanitätern für die Verteidigung, wo Kettenkrad abzutransportieren über die Linie der Schlacht gezogen. Die Stille nach dem sowjetischen Bombardierung pierce schreit und stöhnt der Soldaten des Dritten Reiches. Nach eine kurzen Pause in der Schlacht, in der die Russen beobachten die Aktionen der Deutschen. Schnell zu verstehen, dass der Feind in der Lage, Vor-Pause ist und die Wartezeit wird nur gegen die Angreifer zu arbeiten, so dass die Verteidiger sich neu zu formieren und zu stärken Abwehrkräfte.

    Von den beiden Flanken angreift T-34. Man geht langsam und vorsichtig voran mit LWP und der andere Fuß plötzlich beschleunigt und macht die Rallye auf deutschen Stellungen bei entführt ihn ab dem sowjetische Infanterie lauten Schrei von "Urra". MG 42 Maschinengewehr mäht laufen eine Reihe von Schützenpanzer. Panzer aber weiterhin seinen Angriff, vor dem die Panik flieht in die deutsche Infanterie Gräben. T-34 schließlich holt die Gräben nach Kreisel, die die Deutschen unter den Gleisen zu vernichten beginnt. Zur gleichen Zeit wird eine viel konservativer Anhänger der T-34 in der Abdeckung des polnischen Soldaten Sie an die deutsche Verteidigungslinie zu nehmen. Es wurde Waffen SS Truppen vorbereitet und hide traf ein Tank mit einer Panzerfaust. T-34 raucht. Die Crew entkommt. Kosi ihre Serie der deutschen Gewehr. LWP fliehenden Soldaten sehen Panzeschrecka Service. Panzerschreck Schütze getötet. Der Lader ist verwundet und in diesem Zustand versucht, in den Gräben erhalten. Auf der anderen Flanke, ist frech T-34 mit einer Granate wiązkowego genau von einem der Wanderer geworfen stecken. Panzerturm dreht, um die Linie der deutschen Schützengräben, shoot Schrapnell. Er schießt. Mehrere Deutschen am nächsten Explosion fällt auf der Website (einschließlich Team-MG 42). In dem zweiten Tank läuft Panzerschreck Service. Sie schaffen es, den Kampf zu vermeiden anderen russischen Panzer. Unterdessen auf der anderen Flanke Schlitz MG 34 effektiv stoppt den polnischen Infanterie und zwingt sie, um das Feld zalegnięcia.
    Einer der deutschen Waffen Flanken an den Rest der Truppe auf dem Finger einer Hand abzählen. Auf der anderen Seite der bellt MG 34 Die Situation in der Mitte ist auch tragisch. Polnische Infanterie versteckt in einer der deutschen Flanken noch im Rückstand. Russen entscheiden, Luftfahrt aufrufen, um den verbliebenen deutschen Besatzung zu beenden. Vor dolecą Flugzeugen, die russische Artillerie erneut bekräftigt seine Aktion. Eine der Kugeln zum Schweigen MG Nest 34 LWP voran vorsichtig aus Angst vor Angriffen aus dem letzten Verteidiger. Auf der anderen Flanke erscheint diesmal vorsichtig vorrückenden sowjetischen Infanterie. Mehrere Deutsche in den Wald fliehen, um zu den anderen Gegenständen zurückzutreten. Andere spiegeln die letzten Schüsse in Richtung der Russen. Deutsch Flugzeuge kommen in! Schießt auf feindliche Einheiten. Erneut wurden die Polen und die Russen gezwungen, eine Position, die auf dem Schlachtfeld zu nehmen. Jedoch, dass sie schnell zu ihnen Aufschub kommen. Russische Luftfahrt erscheint auf der Website. Verwiesen wird in der Luft zu kämpfen. Es ist ein Moment, in dem es eine schnelle und endgültige Angriff auf die deutschen Schützengräben. Von den Gräben kommt etwa sieben Deutsche. Alle sind auf der Stelle erschossen. So wird die deutsche Abwehr in den Staub, für die der Roten Armee und LWP mit beträchtlichen Verlusten bezahlt gebrochen. Deutsch Flugzeuge werden vertrieben.


    Diese Szenario sollte nachgestellt und mit jeder menge Pyrotechnik unterlegt werden.

    Im Übrigen fiel dieses Datum der historischen Inszenierung auf den Tag des polnischen Militärs.
    Die Akzeptanz durch die gesamte Bevölkerung zum Militär in Polen sucht seinesgleichen.

    Ob der Bericht nun letztendlich hier stehen bleibt oder nicht, überlasse ich einfach mal den Mods.

    Für uns war es eine neue Erfahrung im Bereich der pyrotechnischen Inszenierung und wir haben abseits jeder Vorurteile
    neue Menschen und Pyrotechniker kennengelernt und Freundschaften geschlossen.

    Salut Tom
     
    Relleker und Höllen Knall gefällt das.
  9. #9 microstar, 6. Sep. 2013
    Zuletzt bearbeitet: 6. Sep. 2013
    @Kwunderbar

    lasst euch net soviel Märchen :) erzählen, das ist leider niemals ein Originaler Panzerkampfwagen V „Panther“ (Sd.Kfz. 171) gewesen, ich tippe auf nen Umbau auf Grundlage des T-34......ein kleiner Tip wie man es erkennt.....eurem Originalem Fahrbereitem Panther fehlt das Schachtellaufwerk, was ihn sehr markant macht....es sind noch andere Details an denen man schön erkennt das es kein Panther ist
    hier mal ein originaler
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/PanzerV_Ausf.G_1_sk.jpg



    Hut ab vor dieser Arbeit.....aber es ist kein Original
     
    Kwunderbar gefällt das.
  10. Vielen Dank für die Info.

    Ich bin ja da weniger gebildet bzw. ein Laie was die Panzer, Waffen und Militärmaterial anbelangt.
    Habe mich nie besonders dafür begeistert, aber trotzdem interessant zu sehen, zu hören, zu fühlen und
    letztendlich mitmachen zu dürfen bei solch imposanten Zurschaustellungen solcher Kettenfahrzeuge.

    Salut Tom
     
  11. Hi,

    ich beziehe mich bei solchen Sachen nicht zwingend auf mich selbst.
    Jeder kann und darf ein Hobby haben (wir haben ja auch teilweise "sinnloses Feuerwerk" als Hobby.

    Ich war auch noch nie auf solchen Verantstaltungen (in D wohl so verboten?, deswegen ins Ausland muss ich nicht)
    Geschichtlich bin ich recht bewandert (also ich meine orginäre historische Fakten, nicht das weichgespülte History-Channel, Guido K erzählt uns was war-Geseier).
    Warum? Weil der eine Teil meiner Familie im KZ verreckt ist, der andere "umgesiedelt". Aus der Familie meiner Frau sind einige in Dresden verreckt, andere in Pforzheim. franz. Verwandte (aus angeheirateter Seite in Verwandschaft) wurden nach dem Krieg ermordet (da hat wohl irgend ein deutscher Soldat was mit der jungen Frau gehabt). Andere sind in Russland gefallen (in Summe 4 Brüder des Großvaters meiner Frau). Ein Großonkel von mir "durfte" in franz. Gefangenschaft erleben wie von 12 Kameraden nur er überlebte.

    Kurz gesagt, alle möglichen negativen Erlebnisse von allen Seiten wurden mitgemacht.

    Was mich an solchen Veranstaltungen stört ist der - soweit aus Fernsehberichten und sonstiger Medienberichterstattung bekannt - Glorifizierungsfaktor. Deutsche in NS-Uniformen sehen da wohl "cool" aus, deutsche Waffen seien die besten usw.
    Das hat aber nix mit der Realität zu tun.
    Die SS, bspw. sei eine Elitetruppe gewesen. Alles stramme tolle Arier und so... nix is. 4 "Elite-Einheiten", der Rest war oftmals verwahrloster Müll. Aber in den angelsächsichen Medien - wo jeder verroster Panzer III ein Tiger war - ist halt jeder mit SS-Runen auf der Uniform ein "Supermensch". Deshalb sind Nazi-Sachen bei vielen (meist Briten oder Amerikanern) so beliebt. Der Grusel vor dem "bosen".

    Wer sich mit Überlebenen dieses Krieges unterhalten hat - egal ob Juden aus dem KZ, Frauen im Bombenhagel (oder später, wo man sich entweder um zu überleben an die Amis ranwarf (und die Beine für Lebensmittel breit machte) oder im Osten wo man russische "Freundschaft erfur), oder russische Gefangene oder eben deutsche, der erkennt dass dieser Krieg nur eines war. Abschlachten mit niedrigsten Gefühlen - nur Hass, Gewalt und die Lust am Morden,.

    Deshalb habe ich etwas Probleme damit, wenn bei solchen Treffen Typen "mit Begeisterung" SS oder Wehrmacht darstellen. Historisch korrektes Nachspielen eines Gefechtes ist hinteressant, da aber im Regelfall die Militaria-Gegenstände aus den Händen "begeisterter" Sammler kommt und diese, so man sich mit diesen unterhält oftmals dunklelstbraune Meinungen haben finde ihc, dass man ihm eben nicht eine breite Plattform bieten sollte.

    Natürlich ist es faszinierend - ich wette die Show war grandios (muss ja, da ihr sie gemacht habt), als ehemaliger Soldat finde ich nur, Krieg ist ein zu ernstes Thema als dass man es "spielen" sollte.

    Bezüglich des Panthers: Das Laufwerk sieht merkwürdig aus. Ich vermute, da hat man ein anderes Chassis verwendet.

    Was die "Sieger dürfen alles" betrifft - ja, stimmt. Deshalb gilt im Netz auch, was der oder die Sieger erzählen. Historische Wahrheiten haben mit Hollywoodfilmen (wo die Feinde so schön "fliegen" bei Explosionen) nix zu tun. Ebensowenig mit den Vertuschungsversuchen. Wenn ich mir den 2.Weltkrieg anschaue bin ich froh 1971 geboren worden zu sein. Ich bin traurig dass Wikilügida und Co das Wissen was man erlangen konnte und kann, wenn man denn historische Informationen in richtigen Kontext bringt, für junge Leute nicht mehr ersichtlich ist.

    Die Ortschaft um die es da übrigens geht hiess bis 1945 Kolberg. Eine historisch bedeutsame Stadt.
    Die Heftigkeit der Kampfhandlungen Anfang März 45 hing damit zusammen dass 80.000 Flüchtlinge und etwa 60.000 Bürger über den Seeweg evakuiert wurden.
    Das Gefecht was nachgespielt wurde hat also die "Guten", die versuchen die "Bösen" (Nazis) zu besiegen, um anschliessend die Flüchtlinge (primär Frauen und Kinder) abzuschlachten.
    Das ist der historische Kern der Ereignisse. Die Bösen sind also eigentlich hier die Guten. Oder nicht?

    Krieg ist immer ein Verbrechen. Weshalb man ihn nicht verherlichen sollte. Solche Veranstaltungen laufen Gefahr, den Krieg zu verherrlichen. Gewollt oder ungewollt. Wobei die Faszination von Waffen oder nachgespielten Gefechten für mich nachvollziehbar ist.

    Meine Besorgnis hing/hängt aber damit zusammen, dass "wir" Feuerwerkfans eben von ungebildeten bzw. vorurteilsbehafteten Dritten sehr oft als "verkappte" Nazis in den braunen Sumpf geworfen werden. Selbst wenn keine solchen Bilder zu sehen sind. Natürlich sind solche Leute arm im Kopf.

    Ich bin froh dass ich das nicht entscheiden muss (Unterstelle aber keinem, ins Nazieck zu gehören nur weil man sich dort vergnügliche Stunden macht. Den Auftrag für das Feuerwerk hätte ich auch angenommen)

    Ich hoffe, meine vorsichtige Kritik an den Bildern dargestellt zu haben. Ist nix persönliches oder negatives.
     
  12. Es ist so, wie Tom/Kwunderbar schreibt. Er hat lobenswerterweise im Vorfeld bei mir nachgefragt und ich habe unter der Bedingung, dass keinerlei Symbolik des braunen Gesocks sichtbar ist, einer Veröffentlichung von Bildern hier im Forum zugestimmt.

    Ich gebe zu: leider habe ich das Ganze unterschätzt. Mir schwebten viel mehr Vorbereitungsfotos und solche von aktiver Simulationspyrotechnik á la Andreas Tügel vor. Davon gibt es zwar auch einige (vielen Dank!), vor allem die Posen vor Geschützen, an Waffen etc. sind jedoch auch in meiner Sicht für die Außenwirkung dieses Forums und der Zunft problematisch. Übrigens unabhängig davon, ob diese irgendwie dem 2. Weltkrieg oder speziell den brauen Verbrechern zugeordnet werden können. Die Assoziation "Feuerwerker/-fans = Freaks = Waffennarren = kriminelle Gesinnung" (oder ähnlich) kann hier im Forum bei jeder Darstellung von Waffen und entsprechenden Fahrzeugen passieren - pauschalisiert und unberechtigt hin oder her.

    Aber man muss das Thema nicht dramatisieren. Kwunderbar hat ein informatives und ausführliches Thema zu einem speziellen Bereich der Pyrotechnik erstellt, das muss man nicht zwingend verteufeln (obwohl wir intern auch bereits darüber diskutiert haben). Du kannst ja einige Posenfotos entfernen und so die pyrotechnischen Aspekte hervorheben und die Außenwirkung wieder etwas relativieren. Diskussionen zu Kriegsereignissen brauchen wir hier jedoch nicht...
     
    shot gefällt das.
  13. "Posenfotos"...

    Sorry wenn ich das jetzt so offen sage, aber das ist ein ausgemachter Schmarrn.

    Immer dieses Zerreden und Bedenkentragen... kein Wunder, daß bei uns sowas nicht machbar ist, da ist immer jemand dabei, der sich an irgendwas stößt.

    Die Veranstaltung sah jedenfalls toll aus und ich werde zusehen, nächstes Jahr dabei zu sein, wie auch bei div. Veranstaltungen in England, die stellen sich nämlich nicht so an.
     
    DerPyro97 gefällt das.
  14. Ich finde es toll das Tom so was postet,es ist halt mal was ganz anderes was Pyrotechnik betrifft und interessant obendrein. Klar war es eine dunkle Zeit( mit der ich nichts mehr zu tun habe) und sicher war da ein Pack am Werk welches ich strickt ablehne.Aber ich habe zwei Seiten kennen gelernt a) meine Grosseltern die geflüchtet sind und b) mein Opa der in russischer Gefangenschaft als deutscher Soldat war. Und er sagte klar ich wollte keinen umbringen ich habe auch nicht an den Nazionalsozialismus geglaubt,aber hätte ich es nicht getan wäre ich heute nicht mehr hier.
    Ich will damit sagen nicht alle waren Nazis und Faschisten,aber manchmal hat man keine Wahl im Leben ausser die zwischen Leben und Tod.

    Ich möchte dennoch Tom ermutigen uns weiter auf dem laufenden zu halten,ich fand den Beitrag mal was anderes und sehr interessant. Es wäre natürlich toll wenn man nähere Einblicke bekommen würde wie z.b Treffer ,Einschüsse usw. simuliert werden.
     
    DerPyro97 gefällt das.
  15. Hallo,

    ich habe dann einige Fotos entsprechend entfernt.
    @microstar

    dadurch ist die Verlinkung in Deinem Post auf den Panther nicht mehr so nachvollziehbar.
    Es gib aber noch ein Bild von dem Panther in meinem Album ohne eines unserer Mitglieder.
    Vieleicht könntest Du dieses in deinem Post verlinken.

    Ich werde dafür einige Bilder und Videos mit Vorbereitungen der Pyrotechnik sichten und diese dann hier reinstellen

    Salut Tom
     
    Pyro gefällt das.
  16. Naja, entfernen solltest Du eigentlich nix; es ist ganz normal, daß "Siegermächte" ihren Sieg feiern, vor allem nach einem solchen Krieg.
    Ich sag mal so: ich bin froh, daß man uns Deutsche mittlerweile gerne zu solchen Events einlädt, und damit eine Normalität in den Beziehungen zwischen den ehemals verfeindeten Völkern eintritt.
    Ich sehe so etwas absolut positiv.
    Kurz gesagt: man mag uns, respektiert auch die Wehrtechnik und Disziplin von uns ehemals Groß-Deutsch-S*hei*serle, und trinkt gerne mal ein Bierchen mit uns.
    Was wollt Ihr mehr?

    LG,
    GB
     
  17. Hallo,

    einige Bilder der Vorbereitungen zur Einschlagssimulationen und anderen Spezial Effekten habe ich noch gefunden.

    Zunächst Einige Bilder der Bodenlöcher und des Areals

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    Unten seht ihr Strucki beim setzen der Zünder für die Messerschmitt Stepper Simulation

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    Auch die Bäume sollten gekonnt gekappt werden und langsam durch einen Treffer fallen.
    Hierzu wurden extra mehrere Bäume hingefahren und in den Boden gesetzt, damit man diese bei der Schlacht wieder zerstört.

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    Später wurden die Bäume entsprechen angebohrt und die Flash Ladungen platziert.

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    Hier seht ihr ein fertiges Einschlagsloch mit der unterirdischen Kabelzuführung.
    In das Loch kam ein Ring aus Pappe und die Entsprechende Ladung und oben drauf wurde je nach Effekt entweder
    Gesiebte Erde, Torf oder Asche in entsprechender Menge platziert um möglichst realistische Einschläge zu Simulieren.
    Zementstaub und andere fein staubige Materialien wurden nicht verwendet, da in Absprache mit den Piloten, dies nicht so vorteilhaft für die Maschinen im Tiefflug gewesen wäre.

    [​IMG]

    Für die Katjuscha hatten wir extra Raketen mit Pfeifsatz und Strobe angefertigt, diese kamen jedoch dann doch nicht zum Einsatz.;-)

    [YOUTUBE="Signal Strobe"]eXJWd2H012I[/YOUTUBE]

    Salut Tom
     
    PTU, NightFlyer, doc_decker und 3 anderen gefällt das.
  18. Och....von den Raks würd ich auch so drei bis siebzehn nehmen ;)
     
  19. Hallo!

    So, auch wieder zurück im Lande und Mission erfüllt in England. Ohne hier groß was zu schreiben, wenn das unerwünscht ist, einfach ein Link auf die Infoseite der Veranstaltung, auch mit Bildern von "Pyro-Material im Einsatz" :)

    http://www.thevictoryshow.co.uk
     
    Relleker, Undead und Kwunderbar gefällt das.
  20. Na das ist schon nochmal ne andere Hausnummer, als unser Besuch in Polen.

    Alleine was dort an Flugzeugen aufgeboten wird.
    Hoffe Du hattest erfolgreiche Tage.

    Salut Tom