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BVPK neuer BAM Leitfaden für Großfeuerwerk

Dieses Thema im Forum "BVPK: Mitteilungen & Fragen" wurde erstellt von Abo, 8. Okt. 2014.

  1. Die BAM hat einen neuen Leitfaden für das Verwenden von pyrotechnischen Artikeln der Kat. IV
    herausgebracht. Anlass sind die weit fliegenden harten Reststücke, nach zu lesen im angehängten PDF.

    Den neuen Leitfaden findet ihr auch als PDF im Anhang. Bei bestimmten Effekten muß der Abstand
    um 50% erhöht werden.

    Gut Schuß
    euer BVPK
     

    Anhänge:

    NightFlyer gefällt das.
  2. Hierbei handelt es sich um eine Empfehlung.... ich habe das vorgestern bereits über den Verband bekommen und genau durchgelesen und komme lediglich auf: Empfehlung.

    Letztlich sollten hier nun die Hersteller in der Pflicht sein bei solchen Rest- und Wurfstücken die Aufdrucke auf den betroffenen Cakeboxen anzupassen, dann ist der aufgedruckte SA bindend.
     
  3. Für mich ist es ein Unding, dass dem Hersteller das Verwenden dieser Gipsstopfen weiterhin erlaubt ist.

    Meiner Meinung nach sollten die Importeure da einen Riegel vorschieben.
     
    PIKE gefällt das.
  4. Wo liest Du die Empfehlung heraus?
    Das ist eine offizielle Angabe der BAM. Rein rechtlich (vorallem aber versicherungstechnisch) musst Du Dich an die Regeln halten. Wir haben das hier http://www.feuerwerk-forum.de/showthread.php?t=43573
    bereits behandelt.

    Da sieht es nicht nach Empfehlung aus:
    www.bam.de/de/service/amtl_mi...uerwerk_f4.pdf

    Das ist für mich 1:1 eine abgeänderte Version der Vorgaben, die allgemein in D umgesetzt werden sollen. Wenn also einer hier die alte Regel nutzt und jemand verletzt sich hat der Feuerwerker ein echtes Problem mit seiner Versicherung.

    Eine Empfehlung für die Importeure ist das nicht. Denn die werden überhaupt nicht erwähnt. Im Gegenteil zwingt es Feuerwerker, automatisch bei jedem unbekannten Artikel den Schutzabstand um 50% zu vergrösseren. Im Thema Sicherheit bei Großfeuerwerk haben wir das ja schon einmal behandelt.
     
  5. Ups, den Leitfaden habe ich noch nicht durchgearbeitet :D - nur die Info über Reststücke. Tja, dann sollten die Hersteller mal anfangen mit Bentonit zu arbeiten.

    Wie auch immer: Was sind eure "Todeskandidaten"? Das Problem tritt überraschenderweise hauptsächlich bei F2 Cakeboxen auf. Aber selbst da habe ich all die Jahre nie was auf die Mütze (oder gar das Publikum) bekommen.

    Bei F4-Boxen habe ich die letzte Zeit nix an Reststücken gefunden. Waren hauptsächlich Blackboxx Cakeboxen, die da sicher funktioniert haben.

    Wo gibt´s denn im Übrigen Präzedenzfälle hierfür? Habe da im Kollegenkreis auch noch nie was gehört, dass es da mal "gehagelt" hat, da alle ihre Schutzabstände einhalten.

    Im Übrigen ist dein BAM-Link irgendwie tot....
     
  6. Das werden wir wie gesagt dann 2 Tage vor Silvester mitbekommen, mittels einer BAM Eilmitteilung :D
     
  7. Hm,

    den habe ich aus dem entsprechenden Thread aus dem Großfeuerwerk-Sicherheits-Bereich.

    Mich ärgert (und deshalb habe ich die BAM ja angeschrieben) dass man das Problem auf die Feuerwerker abwälzt. die sollen dann vorher wissen was nachher rauskommt. Bei "wiederkehrenden" Batterien geht das, probiert man aber neue Batterien aus muss man den Sicherheitsabstand ja IMMER um 50% erhöhen.

    Wäre da ne Regel drinnen die besagt "Tonpropfen" müssen verschwinden, wenn man noch Altprodukte ohne Kennzeichnung hat muss man um 50% vergrösseren - hätte es Hand und Fuss.

    Das F2-Thema habe ich ja auch kritisiert - da sind die Tonbomben Standard. Aber - bei entsprechendem Sicherheitsabstand (30m + X) auch kein Problem. Bei 8m sehe ich es anders. Da so ein Teil ins Gesicht tut vermutlich richtig aua.
    Ich kenne auch niemanden der damit (F2 oder F4) Verletzte gehabt hätte.
     
  8. Wir haben das Pfropfenproblem schon mit einigen Cakes von Royal Fireworks und da im speziellen die "All Seasons" da die Cake auch zum Teil gefächert ist.

    Das Problem tritt auch bei 50mm Boxen auf, und so ein Golfball großer Würfel macht schon schöne Beulen.

    Einem Kollegen aus Leipzig hat es mal ein paar Scheiben eines Glasdaches zerschlagen, und da es eine Sonderanfertigung war, war es eine kostenspielige Angelegenheit.

    Kleiner Tip: auch Solaranlagen reagieren da sehr empfindlich ;)
     
  9. Kurze Anmerkung:

    Es geht nicht um Gipsstopfen im Allgemeinen sondern nur um die ,welche den Sicherheitsbereich verlassen.
    Das kommt in den seltensten Fällen vor. Sollte man diesbezüglich Feststellungen machen, einfach den Sichherheitsabstand vergrößern. Die Wahrscheinlichkeit das jemand bei Erstverwendung einer Batterie von einem Stopfen getroffen wird ist doch eher gering, da das Publikum ja meist in einem begrenzten Radius zu finden ist. Verwendet man dann noch bekanntes Material minimiert man das Problem noch ein wenig.
    Sachschäden erstmal aussen vor gelassen.
     
  10. Es ist eine Frechheit Feuerwerker damit zu strafen das die Importeure Shit herstellen lassen....bezahlen tun wir den ganzen QS Kram, für was? Damit ich dann gucken muss ob nicht doch shit dabei war.
    Warum das wieder mal über die BAM geht ist ja klar, dort haben ja unsere großen Importeure gut was mitzureden oder wer sollte bereits angelieferte Chargen entsorgen wenn man Sie nicht aus diesem Grund verkaufen kann....sowas ist traurig.

    Liebe BAM dann können wir auf den ganzen QS Kram ebenfalls verzichten, wenn wir eh die Schutzabstände verdoppeln müssen nur weil unsere großen Importeure nicht in der Lage sind ordentlich produzieren zu lassen.
     
  11. @DerFuchs

    Wenn man nur ein Feuerwerk im Jahr macht ist die Gefahr wohl gering, das ist richtig......wenn man aber etwas mehr macht siehts schon anders aus.
    Ich habs selbst gesehen und da hätten die 50% leider auch nix genützt....und nochmal das Problem liegt bei den Importeuren nicht beim Anwender.
     
    Tarra und Kwunderbar gefällt das.
  12. Ich bezog mich bei der Wahrscheinlichkeit einer Verletzung nur auf die ins Spiel gebrachte erstmalige Verwendung eines ptG´s. Diese ist in der Regel einmalig und erstmalig.
    Wenn ich hier Feststellungen mache bezüglich Wurfstücken ziehe ich hier raus meine Lehren. Dem entsprechend kann ich diese nur auf entsprechenden Abrennern mit entsprechendem Sicherheitsabstand verwenden. Potenzielle Kandidaten für solche weitfliegenden Gipsstopfen sind für mich Kleinkaliber mit enormer Zerlegung und großer Ausbreitung. Diesen Effekt kann ich nur durch harte nicht zerbröselnde Stopfen erreichen zumindest in einer Bombette.
    Den Importeur/ Verkäufer informiert man am besten über den Mißstand am entsprechenden ptG und straft ihn ab in dem man so Zeuges nicht kauft.
    Der geilste Effekt rechtfertigt es nicht Einschränkungen bei der Sicherheit hinzunehmen.
     
  13. Auch Farfalle und Wirbelbomben setzen ihre Inserts weitab der Sicherheitszone ab..

    Wenn man es drauf anlegt gibt es noch sooooooo viele andere unsichtbare Risiken.

    Hauptsache den Konsumenten 500g Blöcke zwischen Haustür und Auto stellen lassen ;) 'hust'
     
    Adnan Meschuggi gefällt das.
  14. Na klar, musst halt nur drauf achten, dass der Winkel der äußeren Rohre knapp über das Autodach zeigt :D

    (Das dahinter stehende Haus kriegt schon keine Dellen und brennt schon nicht so schnell... Fenster sind doch eh zu...)

    Gruß, Thomas

    P.S.: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
     
  15. Der Trend mit den 500g Batterien ist sowieso unsinnig. Wer bitte hat schon das entsprechende Areal um diese ordnungsgemäß einzusetzen. Ich beabsichtige in Zukunft bei meinen Silvesterfeuerwerken aufgrund des fehlenden Platzes wieder auf kleinere Kaliber umzusteigen.
    Um zurück zum Thema zu kommen:
    Gips- und Betonteile in Bombetten und co. gehören strengstens verboten. Wozu gibt es unsere Behörden! In Österreich wurde auch schon von tragischen Augenverletzungen trotz eingehaltener Sicherheitsabstände aufgrund solcher Teile berichtet. Das darf nicht sein!
     
    pyrofisch gefällt das.
  16. Natürlich sind diese Gipspfropfen unschön und die Industrie sollte generell andere Möglichkeiten wählen.

    Aber Krank finde ich die Generation der "Bedenkenträger" die hier in Deutschland heranwächst und die mit solchen BAM Schreiben auch noch ein weiteres Syndrom diagnostiziert bekommt!

    Wenn wir in unsere Nachbarländer wie Italien, Spanien, Frankreich u.s.w. schauen, wo dort Feuwerwerk geschossen wird, wie z.B. der Sicherheitsabstand bei den Fallas ist.
    Da sind die Deutschen schon Hypochondrich veranlagt wenn es darum geht was alles beim Feuerwerk pasieren könnte - und der Betroffene rennt zum Arzt b.z.w. Anwalt wenn Ihn eine Rußflocke streift.

    Sollte dieser Leitfaden zum tragen kommen, geht dies nur mit einem allgemeinem Verwendungsverbot dieser Gipspfropfen bei der Herstellung für den Europäischen Raum.

    Ebenso kann es eine Unterscheidung zwischen Feuerwerker und Silvesterzündler nicht geben.

    Ansonsten find ich dies nur als Wichtig-Macherrei der BAM um Ihre Sonderrechte zur Prüfung von PTG zu behalten.

    meine Meinung
     
    ZAANDI PYRO gefällt das.
  17. Hm,

    ist dies der Fall über den der Doppler-Newsletter berichtet hat?

    Grundsätzlich sehe ich es so
    1.) Beton/Gips-Propfen haben in Feuerwerk nix zu suchen
    2.) Die Importeure/Hersteller haben die Verantwortung entweder
    a.) den Inhalt "achtung enthält Betonpropfen" zu kennzeichnen
    b) weniger gefährliche Stopfen zu verwenden.

    Das Thema F2 und 8m Sicherheitsabstand werde ich hier nicht weiter diskutieren.
     
  18. Jetzt mal aber STOP!!!

    Ich als Endverbraucher UND verantwortlicher informiere mal niemanden der seine Hausaufgaben
    nicht imstande ist zu machen.

    Da wird richtig WIRRWAR gemacht um CE und QS und Vorgaben, welche die Importeure einzuhalten haben nach EN NORM!!
    Da wandern Sicherheitsdatenblätter, Baumusterprüfungsbescheinigungen und Chemical Data Sheets zur BAM, damit diese Artikel eine Zulassung, für das Verwenden innerhalb der Gesetzlichen Zone erhalten.

    Und am Ende, darf der letzte in der Kausalkette, (Pyrotechniker) wieder mal die Arbeit der Anderen machen und Stellung dazu abgeben, wann und wo ein Gipspropfen runterkam??

    WER BEZAHLT MICH DAFÜR???
    Dass ich den JOB der anderen machen????

    Sorry so geht's nicht......

    Und das sag ich als Hersteller, genauso wie Verantwortlicher auf dem Abbrennplatz!!!!!!

    Bevor ein §20 oder 27 Inhaber ein Cake schießt in Deutschland, hat die BAM, sowohl alle Unterlagen über das Cake, als auch der Hersteller, oder Importeur die Information bereits auf dem Tisch liegen was er da verkauft.
    Somit haben Diese Beiden den Endverbraucher im Vorfeld darüber zu Informieren, respektive die auditierte QS Prüfstelle hat darauf zu achten und gegeben falls den Importeur darüber zu Unterrichten, dass es bei diesen PTG,s (KAT 4) einen Haupt-, oder Nebenfehler gab. Und dann haben diese zu Reagieren.
    Jetzt Sattelt mal den Gaul nicht wieder von hinten auf!!

    Salut Tom
     
  19. @ Kwunderbar

    Du hast mit all dem Recht, aber auch die beste QS versagt mal. Erlebt man doch ständig das fehlerhafte Produkte auf den Markt kommen.
    Wenn es ptG´s gibt die nicht nach der TR zu handhaben sind dann geht die Beschwerde ganz klar Richtung Hersteller. Sollte also das weite Fliegen eines Gipsstopfens nicht der Norm entsprechen, dann ist auch der Verbraucher( gerade wenn er fachkundig ist) in der Pflicht dieses weiter zu geben. Denn die Anforderungen an den Verbraucherschutz hören in der Richtlinie 2013/19/EU beim Händler auf. Woher soll er solche Infos bekommen , wenn nicht vom Verbraucher.
    Sollten die Flugweiten der Gipsstopfen im Rahmen liegen, nur halt nicht mit der deutschen TR konform sein, dann ist es nur fair von der BAM hier zu informieren und nachzubessern.
    Wenn sich Hersteller nicht an Normen halten und das auch noch auf Kosten der Sicherheit, dann gehören sie angeschissen und das fängt mit der Beschwerde beim Händler an, dieser ist verpflichtet das entsprechend weiterzuleiten. Das ganze ist dem Hersteller/ Einführer und der entsprechenden Aufsichtsbehörde zu melden. (Siehe Artikel 13 Abs.2 Richtlinie 2013/29/EU)
    Und wenn mir ein Umstand bekannt ist handele ich danach.( zu mindestens bis es Lösungen gibt)
     
  20. Du hast´s auf den Punkt gebracht!

    Ich halte mich an aufgedruckte Steighöhen und/oder Schutzabständen. Das soll mal schön der Hersteller auf die aktuellen Chargen nachholen / umlabeln. Ich kann ums Verrecken nicht wissen, womit da verdämmt worden ist. Und das Ding deswegen auseinanderbauen um eben mal nachzusehen, tja, iss nicht!

    Das dies sogar im F2 Sektor nicht unüblich ist, muss ich mich doch stark über die CE/BAM-Baumusterprüfungen wundern, die ein solches Konstrukt durchwinkt. Das erklär mir mal einer. BAM: Erklärt DAS mal!

    Ich kann dazu nur sagen: CE + BAM für´n Arsch, wenn sowas dann dabei umhin kommt und ganz bequem die Schuld auf das letzte Glied der Kette geschoben wird in der Manier: "Selber Schuld wenn ihr´s kauft und dann auch noch benutzt" :shocked:

    Und da wir uns gerade wohl etwas langweilen, zaubern wir einfach mal was neues aus dem Hut, nur um die komischen Typen mit Feuer in der Birne zu gängeln.

    Und das ist dann auch der Punkt, wo ich die Verantwortung an die Hersteller abgebe und diese dann bitte vollumfänglich informieren, welches eine pöhse Patterie ist und welche unbedenklich. Denn eines ist klar: Die pöhse Patterie setzte ich dann nicht mehr ein. Maaahhh, böses Wort, böses Wort.... dann kann das Produkt ja nicht mehr verkauft werden, was also tun?? Ja, das lässt dann auch viel Freiraum für Schmu, weil manche damit wirklich ein dickes Problem kriegen können.
    ...
    So wie Adnan passend meinte: Dann die 30 mm Cakebox hinter die 100er setzen..... ja, nee, is klar.

    Im Prinzip müsste ich JETZT einen Aufschrei der Hersteller hören....


    EDIT:
    ... und das bei Artikeln die für das Sprengstoffrecht (!!!) relevant sind. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Nehmt das Zeug dann doch einfach mal aus dem Sprengstoffrecht raus. DAS sollte mal wirklich eine Überlegung wert sein. In meinen Augen: KEIN Sprengstoff - der kann was ganz anderes.
     
  21. Bereits vor 2 Jahren beim Vorschießen Namhafter Importeure, und einer Fachtagung, hörte man die ein oder andere AUA Stimme auf dem Abbrennplatz der geladenen Fachkundigen Gäste.



    Es ist natürlich in Ordnung, wenn Unregelmäßigkeiten auftauchen, dass ich als verantwortungsbewusster 20er, dass weitergebe.

    Aber.:

    Hier wird nicht nur die Verantwortung an den letzten weitergegeben, sondern man erwartet auch noch Recherche und Infos, über Produkte, welche bereits bis ins Detail skizziert in den Schubladen derer liegen, welche diese nun von uns abrufen wollen.

    Das ist nicht OK

    Salut Tom
     
  22. Darf ich mal kurz als Aussenstehender nachfragen: Sind diese Gipsbomben (;)) ein länger bekanntes Problem oder ist da so eine Art Panikaktion am Start?
     
  23. Naja, wir als" BAM verwöhnte" Deutsche können es sicher nur schwer nachvollziehen das ein Stück Selbstkontrolle zurück erlangt wurde.
    Früher wurde jeder ptG von der Bam geprüft, heute kannst du deine CE/QS machen "wo" du willst, dem Hersteller wird unter Einhaltung einheitlicher Normen eine gewisse Freiheit gewährt, die Überwachung wird der Selbstkontrolle überlassen( natürlich alles in einer gewissen Norm) Der Verbraucher wird mit in den Verbraucheschutz integriert und darf seine Bedenken äußern ect.
    Hm, auch nicht Ok???
     
  24. Schreib ihm doch ne PN und frag ihn selber. :D
     
  25. Also es ist eigentlich ganz einfach.

    Als Importeur (Normadressat), oder Hersteller hast Du gewisse Kriterien einzuhalten, bezüglich der EN Norm etc...

    Kaliber Max. 30mm, Flashanteil in der Zerlege Ladung darf nicht Höher als 5% sein, etc...

    Der Kunde wünscht aber ein Bukett, wie bei einer 65er, also was machen die schlauen Importeure??
    Da eine chemische Steuerung der Parameter begrenzt wird durch die Norm, versuchen wir es mit physikalischen
    Steuerungsparametern dort hin zu kommen, wie früher die Big Bang 50mm Bombenrohre .

    Dann sagen wir dem Chinesen, lass Dir was einfallen, damit wir mit weniger Röhrchen und weniger Ladung, trotzdem `nen
    fetten Effekt bekommen, weil das verkauft sich gut.

    Und weil Pappe den Druck am besten zurückhält bis es berstet(Fasern), sind die Schwachstellen natürlich die Verschlüsse.
    Somit müssen härtere her, damit der Millisekunden linear aufgebaute Druck ein wenig mehr standhält.

    Dadurch ergibt sich eine höhere Effektausbreitung und das 30mm Wahnsinnscake ist erschaffen.

    Ich wiederhole noch einmal:

    Ich persönlich war Zeuge, als mein Kollege, durch und von einer Namhaften Firma, vor 2 Jahren, bei einem regelmäßig stattfindenden Event, um den März herum, so einen Gipspropfen auf die Lippe bekam.
    Und es schmerzt, obwohl wir außerhalb des Sicherheitsbreichs waren.
    Bereits damals machten wir uns so einige Gedanken und sprachen diese Thematik an.

    Was für Kat2 gut ist, kann natürlich auch auf KAT 4 Nahbereichsfeuerwerk portiert werden, also, Cakes bis 45mm,
    welche den Anschein haben es handelt sich um 75er.

    Und all diese Infos, inkl. Datenblätter, liegen den Verantwortlichen seit Jahren vor und plötzlich soll der blöde 20er
    melden was, wo, wann, vorkommen kann????

    Lasst Ihr Euch mal schön vor den Karren spannen.......

    Salut Tom
     
    ZAANDI PYRO, microstar und Streichholz gefällt das.
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