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Dieses Thema im Forum "Pyrotechnik allgemein, Erfahrungen, Tipps" wurde erstellt von kubi123, 1. Juni 2008.

  1. #926 BMW-Freak, 4. Juli 2019
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juli 2019
    Apropos Hobby,mein "Hobby" sind natürlich Autos bevorzugt der Marke Dacia ......
    - NEIN! BMW natürlich ;)

    Hier mal vom Kumpel seinem 540i die Kotflügel entrosten und Lackieren.
    Auch die Heckklappe hatte was abbekommen.Nach 23 Jahren war der Rostbefall aber erstaunlich Human:cool:
    20190621_182006.jpg
    20190622_133305.jpg
    20190622_133248.jpg
    Nach dem Feinspachteln und Füllern...

    20190622_191126.jpg
    Endergebnis...
    20190622_191117.jpg

    Edit:
    Der Vorgänger hatte schonmal wild dran rum gespachtelt und versucht Lackiermeister zu spielen.
    Was die Sache eigentlich immer schlimmer macht als Sie ist.
    Auch wenn es viel Arbeit ist,an Autos zu arbeiten macht mir immer Spass ;)
     
    Kooikerfreund gefällt das.
  2. #927 CeBee, 17. Juli 2019
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2019
    Um das mal aufzugreifen.. ich werde tatsächlich immer gefragt, wie ich zu Eintracht Braunschweig komme - tatsächlich kam das durch meinen werten alten Herrn. Familiären Bezug nach BS habe ich tatsächlich nicht, allerdings ist unsere Straße irgendwie fest in herzogtümlich braunschweigischer Hand. ;) Es begab sich in den 1970er-Jahren im Waldstadion Francoforte, Eintracht BS war bei der falschen Eintracht in Frankfurt zu Gast. Die Löwen spielten wohl ein nettes Bällchen, was meinem Vater, dem damals juvenilen Noch-Nicht-Connaisseur wohl sehr gefallen haben muß. Und auch die Trikots schienen ihm zu imponieren - senkrecht blau-gelb gestreift waren sie laut seinen Erzählungen, was dafür spricht, dass es noch vor dem Bestreben des Herrn Mast, den Hubertus-Hirschen auf braunschweigischen Hühnerbrüsten bekannt zu machen, gewesen sein muß, also spätestens in der Saison 1971 / 1972, mein Vater war zu dieser Zeit acht Jahre jung.

    Die ständigen Bemühungen seines Bruders - meines werten Herrn Oheim - ihn zu den Adlerträgern vom Main zu erziehen, waren schon vorher an meinem Erzeuger abgeprallt und mangels eines Lieblingsverein, beschloss er, diese blau-gelben Braunschweiger im Auge zu behalten. Postwendend stieg Eintracht Pfingsten 1973 überraschend aus der ersten Liga ab, was vor allem unseren schwarz-weiß-grün-roten-was-auch-immer-Feinden von der Leine zugute kam. Daher merken wir uns hier folgendes Sprüchlein:

    Hannover an der Leine, wir sind frei!

    Infolge der dadurch eintretenden besseren Lesbarkeit wird eben genannte Stadt übrigens im folgenden Text hoffentlich konsequent H-nn-v-r, (Bad) Kackstadt, Hangover, Verbotene Stadt genannt.

    Nach dem Wiederaufstieg 1974 begann dann die zweiterfolgreichste Epoche der Eintracht - 1976 / 1977 war Eintracht drauf und dran, die zweite Schale heim in die Gemächer diesseits des Okerumflutgrabens zu holen und Kicker wie Danilo ("Popinieda") Popivoda (übersetzt heißt der Trinkwasser, verrückt), Hasse Borg (dem der Karlsruher Emmanuel Günther 1981 ungestraft das Schienbein durchtreten durfte, herzlichen Dank auch..), Harald (nicht Bernd) Nickel kickten neben dem Beinahe-Fast-Immer-Mal-Nationaltorhüter Bernd Franke in dieser Zeit für Eintracht. Aber auch so hilflose, maoistisch angehauchte Opfer wie Paul Breitner meinten, am Eintracht-Spielerstammtisch in Braunschweig-Veltenhof teilzunehmen.

    Richtig geschockt war mein Vater vom - vermutlich gewaltsamen - Tod des Braunschweiger Spielers Lutz Eigendorf - der aus der DDR geflüchtete Mittelfeldmann kam im März 1983 in Braunschweig-Querum von der Straße ab und fuhr gegen einen Baum. Drei Tage später stirbt er, in Stasi-Akten ist von einem "Verblitzen" Eigendorfs die Rede, in seiner vorher besuchten Stammkneipe hat er nachweislich nur ein Bier getrunken, eine Alkoholmessung nach dem Unfall ergab aber einen Wert jenseits der zwei Promille. Nach dem Braunschweiger Starspieler Jürgen Moll 1968 und Eberhard "Ebbi" Haun 1975 ist er somit das dritte Unfallopfer, dass den Löwen auf der Brust und im Herzen trug.

    Auch die erfolgreichste Ära endet einmal, die Überschrift im von mir bereitgelegten Kicker-Sonderheft 1984 / 1985 beschreibt es treffend. "Schon zu alt für große Sprünge" ist dort zu lesen. Der Verein wurde von Günter Mast, der das Interesse an seinem "Spielzeug" so langsam verlor, nach der eben angerissenen erfolgreichen Zeit kaputtgespart, und das "Altersheim der Bundesliga" bestreitet im Juni 1985 ihr für lange Jahre letztes Bundesligaspiel. Das letzte Bundesligator für lange Jahre im Stadion an der Hamburger Straße (nicht Bremer Straße, liebe Freunde von SPORT1) schießt Dieter Hoeneß. Reaktion: "Adler, wir danken Dir!". Bernd Franke, genannt Adler, beendet seine Karriere mit einem Abstieg und Mast zog sich zurück. Erstmals hatte Eintracht ab 1986 / 1987 damit auch kein rundes Wappen mehr. Mit Amtsantritt des Präsidenten Harald Tenzer im März 1987 wurde das eckige, offiziell bis 2012 genutzte Rauten-Logo, die sogenannte "Tenzer-Raute" eingeführt, die von Anfang an für Diskussionsstoff sorgte, und - um auf meinen werten Herrn Vadder zurückzukommen - meinem alten Herrn auch nicht gefiel..

    In den folgenden Jahren ab dem Zweitligaabstieg 1987 lernte mein Vater trotz erneuter Zweitligaangehörigkeit von 1988 bis 1993 solch klangvolle Namen wie FC Mahndorf, WSV Wolfenbüttel, Preußen Hameln, TuS Hoisdorf, FC Bremerhaven und Sportfreunde Ricklingen kennen. Vom einstigen Glanz blieb nicht mehr viel, da das Stadion baufällig war (1994 / 1995 wurde die Südkurve umgebaut, einige andere Baumaßnahmen wurden in dieser Zeit der sportlichen Tristesse in der Oberliga / Regionalliga Nord ebenfalls getätigt) und einige Fans doch immer mehr ins rechtere Spektrum abdriften, so ist zum Beispiel der ehemalige NPD-Bundesvorsitzende Holger ("Alßo") Apfel, der seine Führungsrolle abgeben mußte, weil er einem schönen NPD-Widerspruch zum Opfer gefallen war - wenn man schon die Todesstrafe für Kinderschänder fordert, um Volksnähe zu suggerieren, dann sollte man auch sein Bestes tun, um ebenjene eigenen braunen Griffel von gar allzu juvenilem Publikum fernzuhalten - leider bekennender Unterstützer der Eintracht, auch wenn man kurz nach dem Bundesligaaufstieg 2013 gegen ihn ein Stadionverbot aussprach. In der Saison 1998 / 1999 hissten Braunschweiger Idioten bei einem Auswärtsspiel gegen die Sportfreunde Ricklingen in der Gespensterschüssel Niedersachsenstadion eine Fahne des KKK am Zaun. Aus dieser Zeit muss übrigens die Abneigung des - frei nach Henning Venske - "Morddeutschen Buntfunks" - kommen, da ebendieses Funkhaus sich nicht so wirklich traut, über den Verein überhaupt - und wenn, dann in den seltensten Fällen positiv - zu berichten.

    Aber mein Vater und alle "restlichen" Löwen waren nicht zu beneiden - mein Vater hat Trikots mit dem Sponsorendruck "Burgpassage" und "V-Markt" gesehen - wenn Du bei Conni oder in der Wahren Liebe diese Wörter in die Hand nimmst, denken alle nochmals an diese verteufelten Jahre zurück..

    Rund um das Jahr 1997, als man sich schon etwas länger mit der Regionalliga abgefunden hatte, ging die Leistungskurve wieder etwas nach oben - passend dazu brachte Hangover 95+1, die Gespenster aus dem Lande der "Herrenhäuser-Brreeewerrriiieh" -

    ..siehe @Voreifelrambo - Wettb. | Festival - [Tondokument] aus Herrehausen

    - es 1996 fertig, im 100. Jubiläumsjahr - hähä.. - aus der 2. Bundesliga abzusteigen, sodass wir zwei Jahre lang das Vergnügen mit den komischen Kaspern hatten. Ebendiese spielten dann die zwei Saisonen ihres Lebens, 1998 reichten 82 (!) Braunschweiger Punkte nicht für den Meistertitel in der Regionalliga Nord, 97-1 hat dann aber natürlich den Aufstieg in die Zweite in der damals noch existenten Relegation der Regionalligameister gegen "Energie Kotzbus" hergegeben. Ich möchte nicht wissen, was mein Vater in dieser Zeit durchlitten hat, zumal jedes weitere Jahr in der Regionalliga den Verein Unsummen kostete und den Verein zeitweise über drei Millionen Mark Schulden drückten und sich unter den Zuschauern nach den drei mittelmäßigen Spielzeiten 1998 / 1999, 1999 / 2000 und 2000 / 2001 (die ersten Spielzeiten des Talents Tobias Rau, dessen Spruch, anspielend auf seine vielen Verletzungen in der Zeit bei den Bayern: "Ich habe bei den Bayern jedenfalls einiges mehr gerissen als Kahn und Ballack zusammen" Kultstatus besitzt) nun doch allmählich Resignation breitmachte.

    2002 war es aber soweit. Manager Dirk Holdorf und Präsident Gerhard "Magni-Paule" Glogowski hatten zuvor noch zwei Tage und Nächte durchgearbeitet um den Verein am Leben zu halten, und eine Liquiditätsreserve im niedrigen einstelligen Millionen-Mark-Bereich vorzuweisen und hatten so dem Verein das Leben gerettet. Mit teilweise überzeugenden Heimauftritten aber auch blamablen Auftritten zuckelte man so durch das Jahr 2001.
    Eintrachttypisch auswärtsschwach, ging es am letzten Spieltag um alles. Am 18.05.2002 ging es für Eintracht wieder mal um alles. Die Spitze der Regionalliga Nord sah vor dem entscheidenden Spiel so aus:

    1 - VfB Lübeck - 68:43 - +25 - 65 - Aufstiegsplatz Nummer 1
    2 - Eintracht BS - 58.28 - +30 - 61 - Aufstiegsplatz Nummer 2
    3 - RW Essen 55:32 - +23 - 60
    4 - Wattenscheid 63:49 - +14 - 58

    Eintracht hatte zuvor einen Matchball im "Erzgbirsch" bei einer 2:1-Auswärtsniederlage unnötig verschenkt. Und wieder wackelten zwischen Watenbüttel und Stöckheim die Knie.. - packt es Eintracht oder gucken sie wieder doof aus der Wäsche. "Eigentlich ist die Ausgangslage ja so gut wie nie. Wir müssen einfach nur gewinnen, dann sind wir aufgestiegen!" dachten nur wenige..
    Auch mein Vater nicht, der sich an diesem Tage mit einem guten Freund auf den Weg an die Hamburger Straße gemacht hatte und seine beiden Söhne, fünf und knapp zwei Jahre alt, an diesem Tag aus pädagogischen Gründen zuhause ließ.

    Spitz auf Knopf stand es damals um die Eintracht, denn auch sie war ein Verein, der unter der damaligen Kriese der Kirch-Gruppe (Premiere) litt. Ein Nichtaufstieg wäre gleichbedeutend mit der Insolvenz - damals galt die Regel der Zwangsrelegierung noch. Insolvente Mannschaften wurden als Strafe auf den letzten Tabellenplatz versetzt, standen also schon im Vornherein als Absteiger fest. Und jedes weitere Jahr Regionalliga nagte finanziell an der Eintracht.. Stichwort Fernsehgelder. 675 000 DM gab es im Spieljahr 2001 / 2002 für alle Drittligisten. Zweitligisten kassierten das Zehnfache - 6.75 Millionen Mark.

    Der Start sah gut aus - Eintracht drückte, traf nicht. Wattenscheid (damals noch mit den beiden Altintop-Brüdern im Kader) kam in der 36. Minute zur ersten Torchance - Distanzschuss von Hamit Altintop an den Innenpfosten - Tor! Kurzes Entsetzen, dann wieder Anfeuerung allenthalben. Torjäger Daniel Teixeira musste kurz danach mit einem Verdacht auf einen Kreuzbandriss ausgewechselt werden, für ihn kam Dirk Weetendorf, den einige noch aus Hamburg kennen dürften. Erste Chance nach dem Tor für Eintracht, Kosta Rodrigues (die beste linke Klebe der Regionalliga Nord und Indo-Hesse, da aus Rüsselsheim) spielt sich frei, legt uneigennützig quer auf Weetendorf und der knipst. Eintracht fällt ein halber Steinbruch vom Herzen. Die Eintracht-Fans hatten wieder Ruhe, da mittlerweile Rot-Weiß Essen bei Preußen Münster mit 1:0 zurücklag.

    Der damalige Braunschweiger Trainer und seit kurzem (wieder) Sportdirektor der Eintracht,
    Peter Vollmann verbat es sich vor dem entscheidenden Spiel, Resultate einblenden zu lassen. Dies rächte sich jetzt, denn Mitte der zweiten Halbzeit machte eine Fehlinformation die Runde, die auch von der Stadionregie verbreitet wurde - angeblich stand es 2:2 in Münster! Sofort wurde Eintracht wieder mit einer Lautstärke nach vorn gepeitscht, wie man sie lang nicht mehr an der Hamburger Straße vernahm. Doch auch nach mehrmaligem Nachsehen tauchte das Tor für die Münsteraner nicht im Liveticker auf. Handynetze in der Stadt Braunschweig brachen zusammen, da 90% des Stadions verzweifelt versuchten, jemanden zu erreichen, der ihnen das "richtige" Ergebnis dank der Konferenz auf dem Seit-Kurzem (03.12.2001) Wieder-NDR melden konnte.. Auch nach fünf und zehn Minuten blieb alles beim Alten. Auch dass der ehemalige Braunschweiger in Münsteraner Diensten, Kais Manai, in der 74. Minute des Spiels einen Elfmeter verschossen hatte, kam bei den Verantwortlichen in Braunschweig nicht an. Andere Informationsquellen bezüglich Internet gingen schlecht - die Seiten der Essener und Münsteraner meldeten sich schon seit dem zweiten Drittel des Spiels nicht mehr und auch die Eintracht-Homepage eintracht.com hatte sich schon in der 70. Minute aufgrund der unfassbar hohen Zugriffe auf die Seite (selbst Gäste und frühere Braunschweiger waren an diesem Tag aus Übersee angereist, da die Überlebensschlacht des Vereins alle in den Bann zog) verabschiedet, dem Webserver der guten alten (Zitat Eintracht-Forum: Prawda) Braunschweiger Zeitung erging es nicht besser - er rauchte bereits während der ersten Halbzeit ab.

    Stand jetzt war Essen aufgestiegen. Eintracht spielte weiter munter vor sich hin - doch in der 87. Minute ging ein Ruck durch die Braunschweiger Bank - endlich hatte sich das Ergebnis aus Münster bis zu den Löwen-Verantwortlichen durchgerungen. In den nächsten fünf Minuten schrien sich Trainer Peter Vollmann und Co-Trainer Peter Zanter am Spielfeldrand die Seele aus dem Leib und starben tausend Tode, während die bittere Erkenntnis nun auch durch alle Mannschaftsteile ging.

    Währenddessen hätte ein Mann der Eintracht den sicheren Todesstoß versetzen können - Abdul Iyodo, Stürmer der Wattenscheider, lief in der 89. Minute dem Eintracht-Keeper-Oldie Uwe Zimmermann völlig frei entgegen und schoss "Zimbo", der im letzten Spiel seiner langen Karriere, die ihn unter anderem auch in das Dorf bei Fallersleben, die Führercity, zu den Radkappen nach Golfsburg geführt hatte, einfach stehen blieb, den Ball vor lauter Irritation aus wenigen Metern in die Hände...

    Im Gegensatz zum legendären 6:6 der Schalker im Pokal-Halbfinale 1983 / 1984 gegen die Bayern sind mir beim Wattenscheid-Spiel keine Fälle von Herzattacken bekannt - aber mein Vater muss sich in diesem Moment dermaßen elend gefühlt haben.. Wattenscheid stand sicher, und Eintracht spielte Verzweiflungsbälle.

    Allen lief die Zeit davon.
    In Sachen
    zweiter Liga,

    Lizenz,
    Überleben.

    Der Patient Eintracht Braunschweig war klinisch so gut wie tot.


    15:43, noch genau 180 Sekunden hatte Eintracht Braunschweig noch zu leben..
    In der auf Tube abrufbaren Fernsehberichterstattung ist Vollmanns Reaktion gut zu sehen. Wie das HB-Männchen wuselte er am Spielfelfrand auf und ab: "Ich fass´ es nicht, wir steigen nicht auf...!"

    15:46.., 90+3 Minute..

    Einwurf Sascha Hörster, zu Sven Schuchhardt.
    Wieder zurück zu Hörster..
    Flanke in den Strafraum..
    Per Kopf verlängert durch Bernd "Peppi" Eigner...

    Thomas Piorunek., der Außenverteidiger.
    1,71 m groß, der kleinste Akteur auf dem Feld..

    fasst sich ein Herz..
    ...und köpft die Kugel an Wattenscheids Torwächter René Renno vorbei in den Winkel. Tor!
    Toooor!
    TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR!

    Das Eintracht-Stadion wurde zum Tollhaus, alles lag sich in den Armen. Provisorisch wurden die Fluchttore in fast allen Blöcken schon geöffnet. Der Referee pfiff jedoch noch einmal an.. Der spätere Stadionsprecher Stefan Lindstedt brüllte sich derweil bei "Radio Okerwelle" in seiner legendären Schlussreportage alles aus dem Körper:
    "Egal wie! Wehrt doch das Ding ab. Thiam hat das getan (Abdoul Thiam, Verteidiger, Anm. d. Verf) Und (Tibor) Nadj, schwaak die Pille bis nach Wolfenbüttel meinetwegen! Aber immer noch nicht... UND SCHLUSS, AUS, AUS, DAS SPIEL IST AUS!!"

    Um 15:47 tatsächlich die Erlösung. Alles war vorbei. Braunschweig oben und Essen Dritter. Alles heulte, meinen Erzeuger mit eingeschlossen. Endlich war es geschafft - Eintracht wieder im Profifußball! ES durfte weiterleben!

    Nach diesem Epos ist das folgende schnell erzählt - obwohl Vollmanns Peter zur Ruhe mahnte und die Eintracht recht gut in die Saison startete, stand am Ende der verdiente Abstieg. Zünglein an der Waage war man jedoch noch einmal, beim legendären Aufstiegskrimi der Eintracht aus Frankfurt, dem 6:3 gegen Reutlingen - Mainz, dass sich lange sehr sicher fühlte, erfuhr erst spät, dass der vermeintliche Braunschweiger Ehrentreffer durch Abdoul Thiam (80.) alle Aufstiegsträume zerstört hatte, weil die SGE in den letzten Minuten ihrer Partie gegen Reutlingen - mein Gott, welche Zweitligisten! - noch drei Treffer erzielte..

    Vollmann war im Herbst 2002 nach - wie es so schaurig-schön heißt: "anhaltender Erfolglosigkeit" entlassen worden. Abgestiegen war man mit Uwe Reinders, der die Löwen in den 1990ern schon einmal unter seinen Fittichen hatte. Die Höhepunkte dieser Saison waren ohne Zweifel die Pokalspiele gegen Kaiserslautern und gegen die Verbotene Stadt - Kaiserslautern mit Miro Klose fegte man mit 4:1 vom Feld - und zum Hannoi-Spiel erzähle ich nichts - Bilder sagen alles.





    Ich sehe die Rivalitäten eher spielerisch - immer mal gegen die verbotene Stadt sticheln - aber im Ernstfall ist man dann doch wieder füreinander da - diesen Weckruf brauchen beide manchmal. Braunschweiger Ultras nahmen zum Beispiel an der Beerdigung für Robert Enke teil, auch die Mannschaft von 95+1 besuchte 1969 die Beerdigung von Jürgen und Sigrid Moll.
    Tatsächlich sind es dann aber immer 97-1er, die uns irgendwie Tod und Hass wünschen - und nicht wir den Hannoveranern.
    Transparente wie "Tod und Haß dem BTSV" im ersten Spiel nach Enkes Tod aufzuhängen, zeugt schon von Borniertheit, ebenso wie der Braunschweiger Gesang "Danke, Deutsche Bahn, Danke, Deutsche Bahn, ihr habt Robert Enke überfahr´n.."
    Idioten..
    Ich habe damals bei RE auch Rotz und Wasser geheult - wie wir alle wissen sind Depressionen eine verteufelte ******krankheit..
    Es existieren aber auch Bilder, auf denen die Fans sich gegenseitig helfen, die sind nur etwas älter... :/

    Überhaupt entwickelte sich Eintracht in diesen Jahren zum Pokalschreck - Kaiserslautern 2003, die Bauern zwischen Lehrte und Barsinghausen 2003, Hertha 2004, Dortmund 2005.. :)

    Unter dem nunmehrigen Trainer Michael Krüger, den man von den Radkappen alias "Das Dorf bei Fallersleben" alias VfL Golfsburg Amateure losgeeist hatte, sah es 2004 / 2005 wieder schwer nach Zweitligarückkehr aus. Doch Eintracht-typisch verdaddelte man mal wieder sicher geglaubte Dreier oder lieferte mal einen Grottenkick ab.. Wie immer musste die Entscheidung am letzten, dem 38. Spieltag fallen. Und Vaddern samt anderem Glücksbringer natürlich wieder in der Nordkurve.

    Nach der inzwischen legendären Hitzeschlacht von "Paddelborn" am 28.05.2005, als man die heimischen Möbeltischler samt dem frisch aus- und hoffentlich wieder eingewiesenen Willi Herren - mit ersterem ist der Dschungel und mit letzterem eine gute Klapper gemeint - auswärts mit 3:1 schlug musste am 04.06.2005, zwei Tage vor meinem Fünften, die Entscheidung diesmal gegen die Amateure von "Kühe, Schweine, Bielefeld" fallen. Unfaßbar, was mal so alles Regionalliga gespielt hat..

    Vor dem Spiel sah es in der Tabelle so aus..

    1. Eintracht BS - 56:33 - +23 - 67
    2. SC Paddelborn - 59:40 - +19 - 67
    3. VfB Lübeck - 61:40 - +21 - 66
    4. Kühe, Schweine, Osnabrück - 66:44 - +22 - 64

    Der Gegner Arminia Blödefeld Amateure war schon längst chancenlos abgestiegen.

    Die Anspannung war erneut riesig, zumal die Ausgangslage genauso brisant war wie drei Jahre zuvor.
    Vierzehnhundert, der Anpfiff schallt durch´s weite Rund. In der neunten Minute durfte der Außenspieler der Amateure aus der Stadt, deren Existenz nur @Clef und @Bielefelder nachweisen können, unbedrängt flanken.. Stucki, Thorsten Stuckmann, der sichere Eintracht-Rückhalt, wird die harmlose Flanke schon abfangen.

    Tut er nicht.

    "Plopp" - Stucki legt sich das Ei selbst ins Nest. Eintracht 0, Ufo-Siedlung bei Gütersloh Amateure 1.

    Wieder rennt Eintracht einem Rückstand hinterher. Jedoch diesmal nicht so nervös wie gegen Wattenscheid.. die Konkurrenz patzte wieder nicht, die drei Konkurrenten sollten an diesem 4. Juni allesamt noch dreifach punkten. Außenstürmer Daniel Graf markiert in der 38. Minute nach einer Ecke den Ausgleich. Doch nur kurz Entlastung. In Eintrachts Hintermannschaft dürfte das Kommando "Kannste schießen lassen" in den nächsten Tagen ein Unwort gewesen sein - Christian Wieczorek in Reihen der Bielefeldverschwörung darf in der 44. Minute einen Sonntagsschuß in den Winkel setzen - 1:2 kurz vor der Halbzeit - das war doch nicht wahr!

    Doch in der zweiten Hälfte spielte nur noch Eintracht. 61. Minute - Graf knipst. 2:2. Doch zwei Punkte waren zu wenig, ein Tor muss noch her!
    75. Minute, der an diesem Tag nicht zu bändigende Graf rennt in den Strafraum und wird vom Arminen Christian Mehr astrein gelegt - ein Pfiff von Schiri Knut Kircher - "Ölfmeter!" wie es im herzöglich-braunschweigischen Umland heißt! Routinier Jürgen Rische, 1998 noch Meister mit Otto Rehhagel - unvergessen der Otto-Rehhagel-Gedächtnis-Pfiff - mit gefühlt allen Fingern einer Hand - tritt er nun zum Punkt und ist verdammt zu treffen.
    Risches Jürgi, mit 33 Jahren ein abgewichster cooler Hund, knipst trotz Druck - wieder bebt das Stadion. Nun standen alle hintendrin, weil man den B--l-f-ld-rn irgendwie gesagt haben muss, dass es Braunschweig schön doof finden würde, an diesem heißen Frühsommertag nicht aufzusteigen. In den letzten Spielminuten sieht man die Braunschweiger Bank mit Michael Krüger, Torsten "Sümme" Sümnich, Kosta Rodrigues, Sebastian Backer und weiteren, immer wieder schreit Sümnich "Pfeif ab!". In der 89. Minute beinahe wieder Grabesstille - der Armine Akram-Abdel Hag brettert einfach noch mal drauf, Stucki ist geschlagen - Latte!

    Kurz darauf hatte Eintracht es wieder mal gepackt - wieder oben! - wenn auch nicht so wichtig für das Überleben des Vereins wie 2002.

    2005 / 2006 schloss Eintracht die Saison in der zweiten Liga mit einem soliden Mittelfeldplatz ab, mein Vater und mein Bruder besuchten noch das letzte Spiel der Saison - den letzten Spieltag im alten Saarbrücker Ludwigspark. SB längst abgestiegen, BS längst im Mittelfeld gefestigt. Zweimal Bumm im Braunschweiger Tor, ein unspektakuläres Sommerfußballspiel und mein Bruder bekam durch einen Fan das originale Trikot des Löwen Daniel Graf geschenkt - doch schon während des Spiels tönten aus dem Saarbrücker Block Hassgesänge und Leuchtraketen wurden so abgeschossen, dass sie auf den Tribünen des Auswärtssektors landen mussten. Da der Ludwigspark ein Erdstadion ist, also die Tribünen in den Hang gebaut wurden, war das auch nicht so schwer. Mein Vater und mein Bruder bekamen von den Ausschreitungen wenig mit, später wurden Braunschweiger noch von Saarbrücker Chaoten mit Steinen beworfen. Dass allerdings mein wertes Bruderherz, zu diesem Zeitpunkt neun, kess auf einen Saarbrücker Gesang, adressiert an Braunschweig: "Verlierer, Verlierer!" mit "Absteiger, Absteiger!" geantwortet soll, lasse ich jetzt mal so stehen, ich denke mal nicht, dass es so war.

    Man staune nun. In der Saison 2006 / 2007 benötigten die Löwen fünf Trainer, drei Manager, eine zweistellige Zahl von Neuzugängen um am Ende abgeschlagen abzusteigen.

    Ab der Saison 2007 / 2008 beginnt nun auch die Zeit, in der die Eintracht immer mehr in mein Leben rückte - ich entsinne mich noch des wunderbaren alten Eintracht-Tickers mit hoffnungslos veralteten Symbolen und dem legendären "weiß werden" (ähnlich wie im Videotext) des Ergebnisses bei Spielende. Benno Möhlmann rumpelte sich so durch die Regionalliga-Saison, in der fast der komplette Kader ausgetauscht wurde. Diese Saison war die Qualifikationsrunde für die neue 3. Liga, die 2008 kommen sollte. Die ersten zehn der Nord- und der Südstaffel qualifizierten sich damals für den neuen Bewerb. Möhlmann trat im Frühling 2008, als der "Klassenerhalt" kaum noch möglich schien, zurück.

    Nun beginnt eine tolle Geschichte der Eintracht. Ein kleiner Überblick über die Lebensgeschichte des Torsten L. aus Bad D.

    Am 01.08.1973, dem Todestag von Walter Ulbricht, erblickt Torsten, wie seine Eltern ihn spaßeshalber nennen, in Bad Dürkheim das Licht der Welt. Sofern man am Rande des Pfälzer Waldes von Licht sprechen kann. Und von Welt. Im Alter von drei Jahren, die Familie macht einen Ausflug in das nahe gelegene Kloster Limburg, hat der kleine Torsten eine Erleuchtung. Er wird eines Tages eine Fußballmannschaft trainieren, die in so grellen wie nicht zusammenpassenden Farben einen Sieg nach dem anderen einfährt. Es ist Eintracht Braunschweig. Aufgeregt berichtet der Sohn seinen Eltern. Da diese, wie alle anderen Bewohner dieser Region, noch nie von Braunschweig gehört haben, stempelt man diese Vision als "Wachstumsstörung" ab. Trotzdem beginnt Liebi schon bald seine Laufbahn als Kicker. Erst bei solch subversiven Zusammenrottungen wie dem FV Haßloch und dem VfL Neustadt, im Alter von 17 Jahren aber auch beim 1.FC Kaiserslautern. Da Lieberknecht schon fast volljährig ist, als er zum ersten Mal in einem Klub mit Warmwasserdusche spielt, wird ihm keine große Karriere prophezeit. Von 1992 bis 1994 bolzt Totte bei Lautern munter die Kugeln durch die Gegend.
    Im Sommer 1994 kommt es allerdings zum großen Bruch in der Karriere des Torsten L.

    Auf einem Weinfest läuft Liebi dem etwas älteren Kollegen Mario Basler über den Weg, der ihm zu einem Weißweinwetttrinken überredet.
    Zum Schluss der rund dreitägigen Orgie sitzen die beiden Kontrahenten nackt im größten Weinfaß der Welt (daß rein zufällig in Bad Dürkheim steht...) und geben sich den letzen Rest. Mario "Marlboro" Basler rennt sechs Stunden später in voller Rüstung über den Trainingsplatz und schnurrt wie ein Uhrwerk, während TL die nächsten zwölf Monate hackedicht ist und folgerichtig einen Vertrag bei Waldhof Mannheim unterschreibt.

    1995 flüchtet der wieder Zurechnungsfähige nach Mainz, wo er für die nächsten sieben Jahre seine sportliche Heimat findet. Sein Zimmernachbar in dieser Zeit ist ausgerechnet Jürgen "Andrööösen!" Klopp, der spielerisch zwar auch eher als Tafel- denn als Prädikatswein galt, dafür aber einem besonderen Hobby nachgeht. Der Jürgi steckt sich gern Tabakstäbchen in den Hals, die er dann anzündet. Schade dass Basler und Kloppo nie auf einem Zimmer gelegen haben.

    2002 denkt sich Lieberknecht dass es doch noch durchschnittlichere Mannschaften geben müsste als Waldhof und Mainz. Nach kurzer Stippvisite in Saarbrücken landet Totte in Braunschweig. Zuerst hat der Bub aber noch Anschlußschwierigkeiten, was vor allem an seiner Sprachbarriere liegt. Noch nie hat der Pfälzer Menschen gehört, die auch wie Menschen sprechen. Und warum legt man hier winters grob gehäckseltes Unkraut samt rohem Pferdepenis auf den Teller und preist es als Spezialität an? Doch das Fremdeln gibt sich, Liebi kommt auf 80 Schlachten für die Einträchtler. Und weil man nach dem Auslaufen seines Profivertrags Angst um ihn gehabt hätte, übernimmt er 2007 das Training der A-Jugend. Zur selben Zeit wird das dünne Männeken mit Raubvogelblick in das Präsidium des Vereins berufen, als "Sachwalter Fußball". Toller Titel, klingt ein wenig nach Blockwart oder Oberweserdampfschifffahrtskapitän, hat aber im Grunde wenig zu melden. Erst als Benno Möhlmann im Angesichts des immer weiter in die Ferne rückenden Klassenerhalts die Biege macht, rettet Torsten die Eintracht mittels einiger Voodoo-Rituale, die er aus seiner Heimat kennt und einer Familienpackung Glück vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Und das kam so:

    Im Frühling 2008 steckte Eintracht im Mittelfeld der Tabelle fest, der "übelebensnotwichtige" (Rolf Töpperwien, der einzige Kommentator der Braunschweig- und Werder-Fan ist und überdies im Sommer 2000 fast zu einer Selbstverbrennung im Kokainrausch fähig gewesen wäre, übrigens auch der geistige Vater von "Andröösen!") 10. Platz schien in weite Ferne gerückt. Auf diesem stand zu dieser Zeit der gute alte 1.FC Magdeburg. - @tribun77. Ich erfreute mich nur an den Spielen. In dieser weiteren Schicksalssaison war ich knapp acht Jahre alt und fand sowieso alles toll.

    Nach überraschenden Siegen Mannschaften aus dem oberen Drittel in den letzten drei Spielen war das Wunder überhaupt erst möglich - auf der Eintrittskarte steht: "Mit euch live im Stadion gegen Borussia Dortmund II - 31.05.08, 13:30".

    Das war also mal wieder das Endspiel - und diesmal ähnlich wichtig wie 2002, denn die Regionalliga hätte die Eintracht nie verkraftet.
    Mit Mühe und Not brettert man sich zu einem 2:0-Erfolg und beobachtete nun die Kickers Emden und Rot-Weiß Essen, die sich munter abwechselten. Die Kickers gewannen, waren somit also schon mal sicher qualifiziert, aber da war ja noch Essen.. Die spielten beim bereits abgestiegenen und insolventen VfB Lübeck - und der wuchs über sich hinaus. Er hielt unter frenetischen, bestimmt auch in Lübeck zu hörenden "Lübeck, Lübeck!"-Rufen mit Epizentrum Block 9, Südkurve das 0:0 gegen die Essener - und schaffte in der 88. Minute sogar noch den Siegtreffer!
    Zum Soundtrack "So soll es sein, so kann es bleiben" - danke an die Stadionregie - jökelten mein Bruderherz und mein(e) Vater Morgana über das Geläuf und rissen zur Feier des Tages ein Stück Klassenerhaltsrasen aus. Ein weiteres Mal dem sicheren Tod von der Schippe gesprungen. Wenn wir das nicht geschafft hätten - wir würden heute gegen Riddagshausen oder Rautheim spielen - und die Auswärtsspiele würden sich auf das Gebiet des Okerumflutgrabens beschränken.

    Pünktlich zur ersten Drittligasaison hatte mich Eintracht nun zu 100% - auch wenn die Saison eher langweilig war. 2009 / 2010 spielte Eintracht konstant gut oben mit und hätte am letzten Spieltag theoretisch noch eine Aufstiegschance gehabt - aber es war eine tolle Saison, in die meine ersten Auswärtsspiele fielen. Das erste Mal erleben durfte ich die Eintracht am Reformationstag 2009 - ein bitterkalter Herbstabend im zugigen Wiesbadener Pseudo-Wellblech-Stadion. Eintracht gewann m.W. mit einem oder zwei Toren, eines davon schoss der gerade frisch gewechselte Steffen Bohl kurz vor Schluß, es sollte sein einziger Treffer für die Löwen bleiben.

    In Erinnerung ist dem Fußballfreund ein Spiel aus dieser Saison. An einem schönen Maientag gab es gegen Fortuna Düsseldorf einfach mal ein lockeres 5:5. 5:5! Das musst Du dir mal mit einem frischen WoPi in den Griffeln vorstellen - zehnmal mir-nichts-dir-nichts klingelingeling. 5:5! Ich weiß noch genau, dass ich den Tag bei meiner Oma verbrachte und mein Vater kam, mit gespielt niedergeschlagenem Freßbrett um mich abzuholen: "Rate mal wie viele Tore Düsseldorf geschossen hat... 5." Ich natürlich als knapp neunjähriger todtraurig und dem Flennen nahe.. Vaddern: "Und rate mal wie viele Tore die Eintracht geschossen hat...

    ...

    ...

    Auch fünf!"
    Genial, der Eintracht Stürmer Fait-Florian Banser, in Kennerkreisen rund um Wolfenbüttel und Salzgitter auch als "FFB" bekannt, hat das Spiel im Interview danach einen "Augenorgasmus" genant...

    2010 / 2011 blieb uns die Spucke weg. Dass Gegner nun deklassiert wurden, schien dank Jesus Lieberknecht plötzlich keine Ausnahme mehr zu sein - zweimal 6:0 wurde in dieser Saison gewonnen. Der Braunschweiger Titel stand schon mehrere Spieltage vor Saisonschluss fest - und ich knapp elfjähriger Fratz heulte nach erfolgreichem Aufstieg Rotz und Wasser!

    Das größte Happening der Saison 2011 / 2012 war für meinen Bruder und mich wohl die Spielbarkeit der Eintracht im Videospiel "FIFA 12" - endlich durfte man auch mal virtuell gegen die untoten Pinkelprinzen bolzen! :)

    2012 / 2013 - absolute Sahne! Dass wir oben mitspielen würden, zeichnete sich schon im September ab. Aber als wir dann als "Weihnachtsmeister" in die Winterpause gingen - das war schon ganz großes Damenhalma. Wie ich den Aufstieg in die Erstklassigkeit gefeiert habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Ich konnte es erst beim Blick in den darauffolgenden Kicker spüren, als das ruhmreiche Brunswiek wie von Geisterhand auf den Bundesligaseiten zu finden war..

    Umso befreiender das Spieljahr 2013 / 2014. Nach 1985 endlich mal wieder die Bayern an der Hamburger Straße zum Beispiel. Siege wurden exzessiv bejubelt, um Niederlagen kümmerten wir Fans uns nicht. Und statt den Trainer rauszuschmeißen verlängern wir als Zeichen des Vertrauens gleich mal ein paar Jährchen mit ihm. Endlich konnten wir den Status als Niedersachsens Nummer Eins mal wieder untermauern - denn man betrachte folgende Spielberichte - keine einzige Niederlage!

    VfL Wolfsburg - Eintracht Braunschweig, 0:2, Bundesliga 2013/14 8. Spieltag - DFB Datencenter

    Spielanalyse | Eintracht Braunschweig - VfL Wolfsburg 1:1 | 25. Spieltag | Bundesliga 2013/14 - kicker

    Hannover 96 - Eintracht Braunschweig, 08.11.2013 - 1. Bundesliga - Spielbericht

    Spielanalyse | Eintracht Braunschweig - Hannover 96 3:0 | 29. Spieltag | Bundesliga 2013/14 - kicker

    Nach letzerem Spiel war ich stolz wie Oskar - CeBee und die Restmänner im Hause hätten fast die Bude auseinandergenommen, so sehr ging uns einer ab!

    Und das zeigst Du mir mal woanders..

    Niedersachsen-Tabelle 2013 / 2014 (Bundesliga)

    1. Eintracht - 4 Spiele, 2 S, 2 U, 0 N, Torverhältnis 6:1, Differenz +5, Punkte: 8
    2. Hannoi - 4 Spiele, 2 S, 1 U, 1 N, Torverhältnis 5:4, Differenz +1, Punkte: 7
    3. Golfsburg - 4 Spiele, 0 S, 1U, 3 N, Torverhältnis 1:7, Differenz -6, Punkte: 1

    Beim Abstieg der Eintracht war ich live im Stadion, es ging gegen Dietmars Spielzeug aus Sinsheim. Theoretisch bestand noch die Chance auf den Klassenerhalt, da sowohl der HaHaHaHaEsVau als auch die Cluberer (die von Günther Kochs Abgrund) zu doof zum Punkten waren. Am Ende war ich doch geknickt und grölte trotzig mit, als der Braunschweiger Anhang seine Jungs feierte und mit "Nur ein Jahr, dann sind wir wieder da" aus dem Stadion auszog.

    Ich sollte eines Besseren belehrt werden.

    Nachdem wir in der darauffolgenden Saisonen eine gute Rolle im oberen Mittelfeld der 2. Liga spielten - für Braunschweiger Ansprüche absolut akzeptabel - hieß es in der Saison 2016 / 2017 urplötzlich wieder "Attacke". In einer mit irrsinnig starken Absteigern "gesegneten" "besten 2. Liga der Welt" (O-Ton SPORT1) bretterte Eintracht die Gegner nur so weg und lieferte sich mit Stuttgart und den Mannen aus dem Reiche des Pinkelprinzen - je nach LSD-Baller-Zustand oder persönlichem Gusto auch Prügelprinz genannt - muntere Wechselspielchen an der Tabellenspitze. Doch ausgerechnet in der Jubiläumssaison nach dem Titel 1967 kam es zum Bruch.

    Aber richtig.

    Sonntag, 14.05.2017. 33. Spieltag. Eintracht stampfte weiter in Siebenmeilenstiefeln Richtung Beletage und hätte einen ersten Matchball verwandelt, wenn gegen - widerum nun die Erste - aus der Geisterstadt in Ostwestfalen, die schon fast abgestiegen waren, gepunktet würde.
    Was dann folgte, will ich wie folgt zusammenfassen:

    Blödefeld - Eintracht, in der architektonisch seeeehr wertvollen Schüco-Arena, der Alm. Arminias Heimstatt.

    1:0 Jan Hochscheidt (Eigentor) (13.)
    2:0 Julian Börner (24.)
    3:0 Reinhold Yabo (65.)
    4:0 Reinhold Yabo (67.)
    5:0 Keanu Staude (71.) - der mit dem "Ich hab ihn unnormal beleidigt, Bruda!"-Tick..
    6:0 Reinhold Yabo (76.)

    Das konnte doch nicht wahr sein.

    Eintracht verpasste es, der Saison die Krone aufzusetzen. Im Gegenteil. Wir rutschten durch das dumme Blödefeld-Ding noch auf Platz 3 und "durften" die Relegation gegen Golfsburg bestreiten. Nicht wirklich ein Spiel mit Zündstoff, da die im Norden eh keiner ernst nimmt und die keine Freunde, sondern eher viele Feinde haben - aber was machst Du mit einem Kader, der zum Großteil schon in der 3. zusammengespielt hat gegen eine Mannschaft, die Mario "Auseinemmeterüberstor" Gomez im Kader hat? Richtig - du kämpfst leidenschaftlich und wirst vom Spielleiter ganz klar verpfiffen. Im letzten Spiel ohne Videobeweis im deutschen Profifußball.

    In einer Angriffssituation nimmt Mario G. den Ball klar mit der Hand mit, zieht ab und schießt dem Braunschweiger Verteidiger Gustav Valsvik aus kürzester Distanz an die Hand. Schiedsrichter Sascha Steegemann - wie ich ihn könnte.. - ahndet nicht das Handspiel der Radkappe, sondern Valsviks Handspiel, obwohl die Hand klar nicht angespannt war, die Körperfläche nicht derart vergrößert wurde und die Hand aus kürzester Distanz angeschossen wurde. Mario G. behauptet in der "Dein SPIEGEL"-Ausgabe des Monats in einem Interview, dass er Lügen am meisten hassen würde. Weder ist er fair und geht zum Schiri und erklärt ihm die Sache, weder ist er fair zu Braunschweigs Keeper Jasmin Fejzic - Legende.. - oder zu Eintracht Braunschweig. Nein - er stellt sich mit seinen 1,89 und gefühlt 100 kg - 40 kg Muskeln, 60 kg Gel - an den Punkt und macht ihn eiskalt rein. Das Spiel wird dank des Elfmeters verloren.

    Der Braunschweiger Gesang entlädt sich beim Rückspiel, in der gelähmte Löwen ebenfalls nur ein 0:1 erreichen können und somit in der Zweitklassigkeit verbleiben. "Mario Gomez ist ein H*rens*hn" - der Gesang wird zum Politikum. Sicher muss das nicht sein, Gomez' Reaktion einfach mitzusingen, zeugt von gesunder Selbstironie, aber die gesamte Golfsburger Mannschaft mitsingen zu lassen und es so auszusehen lassen, als wäre die Eintracht im Unrecht - was de facto nicht der Fall ist! - unterste Schublade. Halb Fußballdeutschland samt dem NDR, der uns eh nicht haben kann, beschwert sich über die Eintracht. Bei jeder anderen Mannschaft wäre es wohl in Ordnung gewesen und man hätte die Lage halbwegs verstanden (auch wenn der Gesang natürlich nicht geht) - aber die Relegation war damals noch Dauer-Gesprächsthema. In meiner Reha zog ich dann den einzigen Eintracht-Fan und lag mit ihm auf dem Zimmer. Und er kannte die Hamburger Straße wohl besser als ich - Über Börßum und die Freien Turner Braunschweig in die Eintracht-Jugend gekommen, war er drauf und dran, ein Perspektivspieler für die zweite (oder war es sogar die erste?) zu werden. Aber wie es nun mal so ist - durch einen Unfall wurde die Karriere beendet.

    Irgendwann im Juli war dann der Groll verflogen und es ging die Angst um in Braunschweig - alle Zweitligisten, die in den letzten Jahren eine Relegation verloren hatten, waren im darauffolgenden Spieljahr abgestiegen.
    Aber doch nicht meine Eintracht!

    Doch.

    Und wie.

    Nachdem man wieder munter im Mittelfeld der unfassbar ausgeglichenen Liga herumschwamm, muss spätestens nach einem gewonnenen Auswärtsspiel in Aue im Winter 2017 / 2018 ein Bruch durch das Team gegangen sein. Nichts mehr lief, es wurde nur noch Alibifußball gespielt. Trotzdem machten wir uns an Ostern 2018 auf nach Braunschweig - das Heimspiel gegen den MSV Duisburg stand an. Bei Minusgraden und gerade noch durch einen Gang in die Schloss-Arkaden Braunschweig aufgetaut, froren wir in der Nordkurve gleich mal wieder ein. Einer kleinen Pyro-Show und "Auswärtssieg, Auswärtssieg!"-Gesängen der Zebras aus Duisburg setzte die Eintracht erst einmal drei Tore in den ersten vierzig Minuten entgegen. War mal eine Ansage würde ich sagen - und völlig Eintracht-2018-untypisch. Aber abwarten. Die größte Grütze hatte man in dieser Saison immer in der zweiten Hälfte abgeliefert. Tatsächlich hieß es noch mal zehn Minuten zittern, als Duisburg in der 83. Minute auf 3:2 verkürzt hatte.
    Was wir nicht ahnen solten:

    Das war der letzte Zweitligasieg bis heute..

    Ich beharrte felsenfest auf der These, dass wir nicht absteigen würden. Doch die Auftritte wurden trotz der immer bedrohlicheren Lage immer blutleerer und gerade der Mittelfeldplatz der Eintracht täuschte, weil die Liga unfassbar eng war. Relegation zur Bundesliga und Relegation zur zweiten Liga trennten nicht selten nur neun Punkte..

    Im Kopf abgestiegen bin ich dann am 30.04.2018 - eine völlig kopf- und wehrlose Eintracht verlor 2:0 in Nürnberg. Da bereitete ich mich schon mal auf das schlimmste vor. Eine Woche später bat ich wärend dem Bezirksliga-Match meines Heimatvereins unseren Teammanager, mich nur bei positiven Nachrichten zu "alarmieren". Braunschweig ging in Kiel sogar in Führung - und danach hörte ich nichts mehr.
    Ich hörte unseren sportlichen Leiter nach Beendigung der Spiele nur laut "Ach du ******e" ausrufen, aber dass es tatsächlich passiert sein könnte, dachte ich nicht.. erst in seinem Wagen ereilte mich die Gewissheit, dass wir nach Führung noch 6:2 gegen Kiel verloren hatten.

    Eintracht war aus der 2. Liga abgestiegen.

    Für Torsten Lieberknecht schloss sich damit ein Kreis. Sein Vertrag wurde nach zehn Jahren als Chefcoach nicht verlängert. Manager Marc Arnold sollte ihm erst viel zu spät nach Beginn der Drittligasaison folgen.
    Aber mit dem neuen Trainer Henrik Pedersen sollte schon alles gut werden. Oder?

    Von wegen.

    Ich darf die Spiele bis zur Entlassung Pedersens zu Rate ziehen..

    Eintracht 1:1 Karlsruher SC
    Hansa Rostock 2:0 Eintracht
    Eintracht 1:1 FSV Zwickau
    Wiesbaden 3:3 Eintracht . mit mir im Stadion und Braunschweiger 3:1-Führung bis zur 85. Minute..
    Eintracht 0:2 Fortuna Köln
    SpVgg Unterhaching 3:0 Eintracht
    Eintracht 2:0 Carl-Zeiss Jena - ohoooo..
    Würzburger Kickers 1:1 Eintracht
    Eintracht 1:4 1.FC Kaiserslautern
    SV Meppen 4:2 Eintracht

    Bittesehr. Elf Partien, ein Sieg, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen, 13 eigene Treffer, 23-mal klingelingeling im eigenen Gehäuse, Eintracht auf dem 20. und letzten Rang..

    Doch dann kam Schubi.
    André Schubert, der schon in der Champions League coachte, nahm sich unserer Eintracht an.

    Erste Amtshandlung war die Rückholaktion des alten Leitwolfs Marc Pfitzner, der in der Rückrunde die Elfmetertore am Fließband wegknipsen sollte.
    Win-win-Situation für beide. Schubert - schon länger ohne Job bekam wieder einen Platz im Profifußballgeschäft und Eintracht einen Trainer mit geballter Erfahrung. Was dann folgte, war die Aufholjagd des Jahres. Zum Saison-Pausentee schon mal fünf Punkte mehr geholt, das Ufer wieder in Sichtweite und die Anpassungsschwierigkeiten hatten sich auch gelegt. In der Rückserie weckte Schubi die Leidenschaft bei den Jungs, die ich so seit vor dem Bielefeld-Spiel 2017 nicht mehr gesehen habe. Zeitweise waren die Jungs Zweiter oder Dritter der Rückrundentabelle. Doch es braute sich etwas zusammen - komische Vereine wie Cottbus und Aalen und andere Kellerkinder wie Jena punkteten ebenfalls beständig. Simple 40 Punkte würden niemals reichen.. Mittlerweile im Fahrwasser zwischen Platz 12 und 14 angekommen - aus Braunschweiger Sicht dem Paradies in dem Limonade fließt und die Puddingbrezeln blühen - kam es ausgerechnet am letzten Spieltag zum direkten Aufeinandertreffen. Braunschweig gegen Cottbus - das hieß ein Punkt und wenige Tore auseinander. Sieg oder Unentschieden Eintracht - Eintracht Klassenerhalt. Sieg Cottbus - adé, Profifußball! Und ich Depp wäre auch beinahe noch zu dem nicht gerade herzschonenden Spiel gefahren. Ich schwor mir den Liveticker auszumachen..

    Beides schaffte ich dann nicht. Ich fuhr in vollem Ornat, mit Trikot und Eintracht-Hose nach Frankfurt (die Fahrgäste konnten die Bekleidung sofort einordnen und auch in Frankfurt selbst bekam ich auffällig oft Zuspruch und Glückwünsche. Das Handy ließ ich wohlweislich aus. Im Buchladen setze ich mich ins Café und wartete ungefähr bis zum Anpfiff. Die Anspannung - ich bin kein Nägelkauer - führte dazu, dass ich wie aufgezogen durch das Geschäft stakste und mich irgendwann mit meiner typischen Sozi-Linksgrünversifftergutmensch-Hauspresse, bestehend aus taz und Frankfurter Rundschau nach draußen in einem Dach-Café auf der Zeil in Frankfurt mit Blick über die Hausdächer setze und mich ausgestattet mit den Zeitungen und einiger neuer Bücher bestimmt zwei Stunden lang bis Spielende durch ein Päckchen Roth-Händle sans filtrés arbeitete und nebenbei im Sekundentakt den Fußballgott anrief, uns nach 2002, 2005 und 2008 einmal mehr beizustehen, nachdem er uns 2018 vergessen hatte..

    Gegen halb fünf stieg ich in die S-Bahn heimwärts. Nun war die Neugier doch zu groß. Als wir den City-Tunnel verlassen hatten, schaltete ich am Bahnhof Messe mein Handy wieder ein und sah, dass mein Vater mehrfach versucht hatte, mich zu erreichen. Tja..
    Alle WhatsApps ignoriert - mein erster Blick zur Kicker-App.

    Laden...
    Laden...
    Laden...

    1:1
    Geschafft.

    Durch ein 1:1 mit obligatem Pfitzner-Elfmetertor hatten wir mit einem Tor besserer Differenz gegenüber Cottbus das unmögliche wahr gemacht und hatten dank eines Stand-by-Profis, der seine Karriere in der Oberliga ausklingen lassen wollte, die Klasse gehalten.

    Für einen gewissen Teil der Cottbuser Fans empfand ich sogar Schadenfreude, da diese immer mit schwer rassistischen Gesängen auffällig wurden ;)


    Dass unser Wundertäter Schubi danach trotz gegenteiliger Bekenntnisse in der Prawda (alias Braunschweiger Zeitung) den Klub zum Saisonende Richtung Schlewsig-Holstein verließ, um sich dort derer von "Holzbein Kiel" anzunehmen, sei ihm geschenkt.

    Nun geht der Blick an der Oker wieder nach oben!



    Zwischen Harz und Heideland
    Zwischen Harz und Heideland
    Da gibt's nen Club der ist bekannt
    Da gibt's nen Club der ist bekannt
    In den Farben blau und gelb
    In den Farben blau und gelb
    Den schönsten Farben dieser Welt
    Den schönsten Farben dieser Welt
    Ein roter Löwe auf der Brust
    Ein roter Löwe auf der Brust
    Jedem Fan wird's jetzt bewusst
    Jedem Fan wird's jetzt bewusst
    Das kann doch nur einer sein
    Das kann doch nur einer sein
    Braunschweiger Turn- und Sportverein
    Braunschweiger Turn- und Sportverein
    Eintracht, Eintracht, Eintracht, Eintracht



    Das war mein Epos über meine Eintracht, die mich schon mein Leben lang begleitet.

    Tolles Hobby, oder?

    Und nun haltet mich gefälligst für völlig bescheuert.. :D












     
  3. #928 Giga-Knall, 27. Juli 2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Juli 2019
    Auch ein Hobby :D
    Neue harte Ware! Yay!

    20190725_172847.jpg 20190725_173947.jpg 20190725_191920.jpg 20190726_184816.jpg

    AMD Ryzen 3700X 8K/16T
    32GB DDR4 3200MHz/CL16
    Gigabyte X570 Aorus Elite
    500GB Samsung 870 Evo Plus Nvme SSD

    Die GTX1070 bleibt erstmal.
    Reicht noch.

    * Editiert von Pyro: Hardware-Diskussion in neues Thema ausgelagert: *
    Foto & Video - Power-Hardware für Videoschnitt
     
  4. #929 Clef, 27. Juli 2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Juli 2019
    Frage an die Fotografen:

    für mehr Bokeh und Wisch im Hintergrund bei Portraits... Bei ner Crop Cam

    85mm 1.8 (eigentlich 127.5mm)
    oder
    50mm 1.4 (eigentlich 75mm)

    kosten beide das gleiche ca.

    Will mehr Freistellen können.

    Fotos mit 50mm 1.8: www.instagram.com/clefbielefeld

    Also, Frage ist: was würdet ihr kaufen?

    * Editiert von Pyro: Objektiv-Diskussion in neues Thema ausgelagert: *
    Foto & Video - Bokeh bei Crop-Kamera
     
  5. CeBee erhält den Sonderpreis für den längsten Forenbeitrag aller Zeiten :crazy::narr:
     
    CeBee und BigBoomBang gefällt das.
  6. Also ich bin auch XY-Fan und damit groß geworden in den 70'er und 80'er Jahren, ich durfte es als Kind auch schauen. Ich würde gerne alle Folgen speziell aus den beiden Jahrzehnten in annehmbarer Qualität schauen deshalb meine Frage:

    Gibt es denn alle XY-ungelöst auch auf DVD (Blue ray) zu kaufen ?
     
    CeBee gefällt das.
  7. Alter, du hast das Zeug zum Sportreporter! Da ich Braunschweiger bin, zwar kein wirklicher Eintracht Fan, kann ich aber trotzdem das Leiden und Feiern dieses Fußball Vereins nachvollziehen !
     
    CeBee gefällt das.
  8. Guckst Du YouTube, Kanal „Spätsendung“. Formerly known as „Aktenzeichen Laibachs Hoden-Wohl“ [sic!]

    Das ZDF beansprucht alle paar Jahre die Rechte an den Sendungen, die werden aber immer mal wieder hochgeladen.

    In der Zeit von Butzi (Butz Peters, der nicht Utz heißt) und „Ssssssabine“ sowie in der früheren Zeit von Rudi gibts die ersten Lücken.
     
    Red Lantern gefällt das.
  9. Mathau und CeBee gefällt das.
  10. Das waren noch Zeiten...ALF im Fernsehen und gutes Feuerwerk im Regal...
     
    CeBee gefällt das.
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