Handhabung & Technik Prima-Klima beim Silvesterfeuerwerk?

Dieses Thema im Forum "Effekte, Feuerwerkskörper, Technik, Hilfsmittel" wurde erstellt von Falco, 28. Nov. 2007.

  1. Grüß Euch, im Intranet meines Arbeitgebers habe ich heute - wie ich finde - einen sehr interessanten Artikel mit Schwerpunkt Silvesterfeuerwerk und Klimawandel entdeckt.

    Mir wurde nach ausdrücklicher Rückfrage erlaubt, diesen hier auf Feuerwerk.net zu veröffentlichen. Danke an die Allianz.

    Ich lade Euch ein, hier im Anschluss Eure Meinung dazu zu sagen. Eine Bitte: denkt bitte vor dem Absenden darüber nach, ob es ein sinnhafter Beitrag ist... ;)

    Das Copyright des Artikels liegt bei der Allianz!


    Los gehts:


    forsa-Umfrage der Allianz: Deutsche denken beim Silvester-feuerwerk als letztes an Klimawandel / Sachschäden und Verletzungen mehr gefürchtet / 25 g CO2-Ausstoß pro Deutschen



    Der Klimawandel wird derzeit in der Öffentlichkeit stark diskutiert. Doch wenn Silvester vor der Tür steht, scheint die Sensibilität hierfür nur wenigen gegeben zu sein, so das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der Allianz Versicherungs-AG durch forsa. Nur 34 Prozent der Deutschen nennen Klimaveränderungen, wenn sie nach Problemen im Zusammenhang mit dem Silvesterfeuerwerk gefragt werden. Damit rangiert das Thema an letzter Stelle.

    Am meisten denken die Deutschen laut der Allianz-Umfrage beim Silvesterfeuerwerk an Geldverschwendung (77 Prozent). Immerhin geben die Deutschen 100 Millionen Euro jährlich für das Silvesterfeuerwerk aus. Als weiteres fürchten die Befragten Verletzungen (71 Prozent). 63 Prozent halten die Müllberge für problematisch und etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) denken an Sachbeschädigungen.


    CO2-Ausstoß beim Silvesterfeuerwerk relativ gering

    Um Klarheit in Sachen Klimaschädigung zum Jahreswechsel zu gewinnen, hat die Allianz die 3C Consulting GmbH, eines der europaweit führenden Emissionshandels- und CO2-Asset-Management-Unternehmen beauftragt zu errechnen, wie hoch der Kohlendioxid-Ausstoß bei einem Silvesterfeuerwerk ist. Eine gute Nachricht: Der CO2-Wert beim Silvesterfeuerwerk ist vergleichsweise gering.

    Laut der Landwirtschaftlichen Versicherungsanstalt Münster 2002 verbrauchen die Deutschen rund 10.000 t Feuerwerkskörper zu Silvester. "Diese Menge Feuerwerk ergibt 2.100 Tonnen CO2. Somit entfallen auf jeden Deutschen anteilig 25 Gramm CO2 beim Silvesterfeuerwerk", erklärt Mara Zimen, Projektmanagerin bei 3C Consulting GmbH. In Anbetracht dessen, dass jeder Deutsche im Jahr rund 12 Tonnen Kohlendioxid freisetzt, fällt dieser Beitrag vergleichsweise gering aus. Die Menge von 12 Tonnen entspricht in etwa den CO2-Emissionen, die bei 50 Fahrten von München nach Berlin und wieder zurück mit einem Mittelklassewagen anfallen.

    Egal, was der Mensch tut - ob Auto fahren, fliegen, kochen oder Silvester-Knaller in die Luft feuern - Treibhausgase werden freigesetzt. Der übermäßige CO2-Ausstoß ist Ursache für den Klimawandel, dessen negative Folgen schon heute nicht mehr aufzuhalten sind. "Wir wollen bei der Allianz in Zukunft die klimaschädlichen Emissionen noch weiter senken. Dabei sind wir schon auf gutem Weg. So gingen beispielsweise in der Allianz Deutschland AG die intern verursachten Treibhausgas-Emissionen um 23 Prozent pro Mitarbeiter 2006 gegenüber 1995 zurück", erklärt Dr. Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG. Die Allianz zählt zu den vier deutschen Großkonzernen, die vom Climate Disclosure Leadership Index im Jahr 2007 gelistet werden, da sie sich bei der Senkung von Kohlendioxid besonders hervorgetan haben.


    Allianz fördert umweltbewusstes Verhalten ihrer Kunden

    Aber auch bei ihren Kunden fördert die Allianz umweltbewusstes Verhalten. "Als größter Autoversicherer in Deutschland sind wir uns der Verantwortung für die Umwelt bewusst und wollen dazu beitragen, volkswirtschaftliche Risiken zu senken sowie eine CO2-effiziente Wirtschaft zu ermöglichen", meint Gutberlet. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat die Allianz beispielsweise zusammen mit dem World Wide Fund (WWF) das Produkt "ECOmotion" entwickelt. Damit können Kunden den Kohlendioxid-Ausstoß ihres Fahrzeugs neutralisieren, indem sie zu ihrer Kfz-Versicherung ein CO2-Minderungszertifikat durch die Allianz erwerben. Auf diese Weise können sie direkt in Klimaschutzprojekte investieren. Die 3C Consulting GmbH prüft und wählt hochwertige Klimaschutzprojekte aus.


    Sachschäden in der Silvesternacht

    Ein bekanntes Thema sind die Sachschäden durch Feuerwerkskörper. Rund 40 Millionen Euro für über 22.000 Sachschäden, die in der Weihnachtszeit und der Silvesternacht entstehen, zahlen jährlich die Deutschen Assekuranzen laut Gesamtverband der Deutschen Versicherer. Je nach Schaden sind verschiedene Versicherungen gefragt. Oftmals muss im Einzelfall geklärt werden, welche Versicherung welchen Schaden bezahlt.

    Gerät zum Beispiel das Auto durch Feuerwerk in Brand oder geht die Frontscheibe zu Bruch, springt die Kfz-Teilkaskoversicherung ein – sie deckt Brand- und Explosionsschäden sowie Glasbruch ab. Die Vollkaskoversicherung übernimmt den Schaden dann, wenn mutwillige Zerstörung vorliegt oder das Auto durch herabfallende Raketen verbeult wird.

    Ganz gleich ob der Täter bekannt oder unbekannt ist: Hinterlässt eine Rakete Brandschäden am Dach oder Mauerwerk des Hauses, deckt die Wohngebäudeversicherung die Kosten der Reparatur ab. Dabei könnten auch als Folge Möbel verbrennen. In diesem Fall kommt die Hausratversicherung zum Tragen. Die Hausratversicherung ersetzt auch Schäden, die nach einem Wohnungsbrand durch von außen eindringende Silvesterböller entstehen – dazu gehört auch ruiniertes Mobiliar durch Löschwasser. Schüttet der Party-Besucher versehentlich Rotwein über den neuen Perserteppich, springt dessen Privat-Haftpflichtversicherung ein.


    Verletzungen in der Silvesternacht

    Leider kommt es auch zu Verletzungen in der Silvesternacht. Allein in Berlin werden jedes Jahr 500 Menschen durch den unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik verletzt. Für medizinisch notwendige Behandlungen ist die Krankenversicherung zuständig. Werden andere Menschen verletzt, weil man leichtsinnig mit Feuerwerkskörpern hantiert, drohen neben Schadensersatz- auch Schmerzensgeldforderungen. Diese werden von der Privat-Haftpflichtversicherung des Verursachers gedeckt. Bleiben dauerhaft körperliche Schäden zurück, leistet die private Unfallversicherung des Verletzten, wenn die Voraussetzungen eines Unfalls erfüllt sind.


    Ende
     
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