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Foto & Video Richtig FILMEN mit der DSLR

Dieses Thema im Forum "Foto- und Video" wurde erstellt von Hacky4u, 27. Juli 2014.

  1. Guten Abend zusammen.

    In einem anderen aktuellen Thread wird gerade die richtige Wahl des Objektives zum Filmen von Feuerwerken diskutiert.

    Da ich mit meinem Weitwinkel (Sigma 10-20 f/3,5 EX) und meinem "alten" Buddy schon sehr tolle Foto Aufnahmen machen konnte habe ich mich bei den letzten Feuerwerken ans Filmen gewagt.

    ALLERDINGS:
    Kam, in meinen Augen, nur Bullshit raus. Zwar scharf dank MF aber sehr dunkel. Unglaublich wenig Details trotz 1920er Einstellung mit 25 Frames.

    Ich habe dann angefangen mit dem ISO und dem Blenden-Wert zu spielen aber auch das ist sehr unbefriedigend.

    Die Videos wirken komplett Detailfrei, unschärfe obwohl optimal scharf gestelt wurde, wohlgemerkt im MF Modus.
    Sehr dunkel und ohne Brillianz in den Farben die live, bei gutem Fwk`s Material, da sind bzw. da waren.

    Kann mir einer von euch nicht mal einpaar Tips geben und auf die Sprünge helfen.
    Wie gesagt:
    Objektiv: Sigma 10-20 f/3,5
    Boddy: Canon 550D
    Stativ (selbstverständlich)

    Bevor jetzt wieder die klassische Ketzerei los geht:
    "Ja ich weis. Eine DSLR ist zum Fotografieren nicht zum Filmen. Hierzu ist ein Camcorder die optimalere Wahl."
    Is mir bewusst. Muss aber doch trotzdem gut bis sehr gut realisierbar sein.

    Schon mal Danke für viele nützliche Tips.

    Greetz, Markus
     
  2. Nahmd Markus!

    Wenn du noch kein MagicLantern auf deiner 550D hast, dann installiere es. Da kannst du Zwischenschritte bei der Iso einstellen. Z.B Iso 640. Und das rauscht weniger als Iso 400. Oder Iso 1280, welches weniger rauscht als Iso 800. Verrückterweise.

    Meine Einstellungen an meiner 600D sind:

    WhiteBalance: Auto
    Iso: 640
    Shutter: 1/33,3
    f 2.8
    PictureStyle: neutral

    Tonaufnahme manuell, Windfilter aus, Tonempfindlichkeit regel ich runter bis kurz vor den vorletzten Strich.

    Damit fahre ich gut und habe noch viele Details auf dem Film. Da du f3,5 hast musst du mit der Iso rauf. Zwischen 2,8 und 3,5 liegt ein weiterer Blendenschritt. Was bedeutet, dass deine Filme bei f3,5 und Iso 1280 eine Blendenstufe dunkler wären als meine Filme mit 2,8 und Iso 640. Und sie werden mehr rauschen.
    f3,5 ist nicht wirklich viel. Und das Problem ist: je schwächer die Belichtung, desto mehr verschwinden die Details.

    Aber probiere es einfach mal mit MagicLantern, f3,5 und Iso 1280 ob es dann besser wird. Jugendfeuerwerk bietet sich für diverse Tests übrigens sehr gut an. Goldregen usw. Schön feiner, dunkler, filigraner Effekt. Habe ich zwei Abende mit zugebracht...
    ;)

    Jruß!
    Olaf.
     
    Hacky4u gefällt das.
  3. da wär ich auch Interessiert...

    Da häng ich mich auch gleich mal ran...

    Hab mir letze Woche endlich auch mal ne Kamera zugelegt.
    Nikon D5200 mit Sigma 10-20mm F4-5.6 EX DC

    Für Fotos hab ich schon Einstellungen gefunden die,,, sagen wir nicht schlecht sind.. Muss noch etwas rum tüfteln.
    Aber um Tipps für Filmaufnahmen wär ich echt dankbar, da ich in den nächsten 2 Wochen 3 grössere Shows schießen werde.
     
  4. Hallo, dann möchte ich mal etwas zum Thema beitragen.

    Meine Empfehlungen:

    Blende: f 2.8 ; maximale Öffnung je nach Objektiv
    Shutter: 1/25s (bei 1080p25) oder 1/30s (bei 1080p30)
    ISO: 800-1600 ; so hoch wie möglich ohne das das Rauschen zu sehr stört!
    WhiteB: Sonne / 5200K
    PictProfil: Neutral ; evt. weniger Kontrast

    Nachbearbeitung: Weißabgleich korrigieren, Farbsättigung leicht erhöhen, Rauschen mit gutem Filter reduzieren


    Also hier ein paar allgemeine Gedanken zum Filmen.

    Wir wollen ja eine extreme Lichtsituation aufnehmen. Dazu müssen hier und da Kompromisse eingegangen werden. Beim Objektiv hat man es ja noch relativ einfach. Es soll möglichst viel Licht auf den Sensor bringen. Wir haben mit der dunklen Umgebung und den fein glimmenden Effekten sehr schwaches Licht abzubilden. Also sollte das Objektiv möglichst Lichtstark sein und die Blende auf maximale Öffnung gestellt sein. Abblenden macht meistens keinen Sinn, es sei denn man hat eine DSLR im KB-Format mit enormer Lichtsensitivität. Stellt die Blende also auf F2.8, F3.5, F4 - was auch immer die größte Blendenöffnung ist.

    Nachdem das Licht nun das Objektiv passiert hat, wird der Sensor belichtet. Ich würde immer die maximal mögliche Belichtungszeit wählen. Bei den gängigen 25FPS also 1/25s bzw bei 30FPS dann 1/30s. So wird der Sensorpixel die längste zur Verfügung stehende Zeit mit Photonen zu Elektronen beladen.

    Nun müssen die Ladungsmengen gemessen und digitalisiert werden. Dazu müssen Verstärker die vom Sensor kommenden elektrischen Pegel in den Arbeitsbereich der Analog-Digital-Wandler bringen. In der Kamera müssen wir jetzt die "Empfindlichkeit des Sensor" einstellen. Mit den niedrigsten ISO Werten wird am wenigsten verstärkt. Wenn am Tag mit guter Lichtsituation die Senorpixel voll geladen werden (sagen wir zB 3Volt) reicht der Pegel locker den AD-Wandler (dessen Spannungbereich zB von 0V bis 3,3V geht) richtig auszusteuern aus. In der Nacht wird der Pixel aber vlt. nur noch bis zu 0,7V geladen. Also müssen wir das Signal verstärken und höhere ISO Werte einstellen (zB eine Vervierfachung). Hier die ISO so hoch einstellen wie man gerne die Umgebungshelligkeit im Bild haben möchte. Die meisten werden wohl Werte zwischen ISO 800 und 1600 als hell genug ansehen. Versucht die ISO Einstellung auf ein Einstellrad oder Direkttaste zu legen. Damit solltet ihr während des Feuerwerks auf unterschiedlich grelle Situationen reagieren können.

    Nun kommen in der Kamera verschiedene bildverarbeitenden Software Algorithmen zum Zuge.

    Zum Beispiel ist das Signal meistens mit einem Rauschen behaftet. Wenn wir ein schwaches Glimmen verstärken (>ISO Werte) umso mehr wird gleichzeitig auch das Rauschen erhöht. Nun sind in allen Kameras Rauschfilter implementiert die das Rauschen herausrechnen sollen. Diese Filter greifen je nach höhe der ISO-Stufe immer stärker ein (da immer prägnanteres Rauschen) und das Bild verliert immer mehr Details. Deswegen bekommt man zwar mit höheren ISO Werten mehr zu sehen aber der Inhalt wird immer detailärmer. Den besten Kompromiss muss jeder für sich finden.
    Wenn die Kamera es erlaubt den Rauschfilter zu regeln, könnte man es niedriger Einstellen und damit mehr Details retten. Wenn man sich dazu entscheidet das Video später am PC noch zu bearbeiten gibt es bessere Rauschfilter-Plugins für Videoeditoren (zB Neat Video). Damit kann das Rauschen viel effektiver entfernt werden.

    Dann muss bei allen DSLR noch das 16-24MP Bild verkleinert werden für die 6MP vom FullHD Bild. Und da machen viele DSLR einen schlechten Job, das Bild wird beim Skalieren weich gezeichnet. Die meisten Bildprozessoren sind für die großen Datenmengen nicht ausgelegt und haben einfache, schnelle Algorithmen. Man bekommt leider nicht die gleiche Qualität wie wenn ein voll auflösendes Foto in der Bildbearbeitung mit einem hochwertigen Algorithmus verkleinert wurde. Kaum ein Modell erreicht die Schärfeleistung von normalen Camcordern. Damit müsst ihr bei vielen DSLR leben (Ausnahmen gibt es natürlich).

    Nächste Station: Weißabgleich. Trifft der automatische Weißabgleich den richtigen Wert/Bildstimmung? Dann Glückwunsch! Wenn ihr aber unzufrieden seit das zum Beispiel die Blautöne nicht richtig erfasst werden, hat der AWB womöglich das Bild zu Warm ausgerichtet. Der AWB kann eigentlich die Situation nicht sicher beurteilen. Deswegen erreicht man vielleicht mit einem fixierten WB (ähnlich dem manuellen Fokus) bessere Ergebnisse. Empfehlenswert wäre etwa mit Sonne / 5200K zu beginnen und je nach Geschmack höhere Kelvin (rötlicher) oder niedrigere Werte (bläulicher) wählen.
    Aber macht euch am besten selbst ein Test. Nimmt euer super duper Farbstarkes Smartphone/Tablet und stellt darauf die SMPTE Color Bars dar (siehe Anhang). Nun stellt ihr die Wunschbelichtung an der DSLR wie oben ein (Blende offen, 1/25s, ISO 800) und filmt die Testfarbbalken im dunklen Ambiente ohne sonstige Beleuchtung/Sonnenlicht. Eventuell müsst ihr die Displaybeleuchtung des Handys reduzieren. Achtet natürlich daraus das das Handy selbst die Farbbalken auch differenziert, gesättigt darstellt, sonst taugt es nicht hierfür. Jetzt filmt mit den verschiedenen Weißabgleichmodi das Testchart. Es geht hierbei NUR darum heraus zu finden in welcher WB-Einstellung zB das Blau noch Blau ist und nicht Lila. Das Testchart hat nicht zwangsläufig die gleichen Farben wie das Feuerwerk.

    Zum Schluss noch das Picture Profile, Bildstil. Je nach Wahl führt die Kamera verschiedene "Optimierungen" durch wie Kontrastanhebung, Grüntöne verstärken, stärker Nachschärfen und so weiter. Am besten wählt man ein möglichst neutrales Profil. Kontrast könnte man versuchen zu reduzieren, was zur folge haben sollte das dunkle Partien heller werden und Helleres umgekehrt. Eine Erhöhung der Farbsättigung kann sehr schnell übers Ziel hinaus schießen und die Farben wirken unrealistisch. Sollte man mit vorsichtig vorgehen oder besser später am PC verschönern.

    Das ganze sollte dann mit der maximal zur Verfügung stehenden Qualität komprimiert werden. Denke mal bei mehr als 25MBit/s ist es gut.

    Wenn man nun einen PC hat der die Videos verarbeiten kann, hat man noch weitere Möglichkeiten. Zum Beispiel wie oben schon erwähnt das Rauschfiltern. Wenn euch bestimmte Bilddetails nicht aufgelöst werden, weil sie im Dunkel absaufen, versucht einen höheren ISO Wert und reduziert das störende Rauschen am PC.
    Auch intensivere Farben kann man am PC mit dem Farbsättigung-Regler leichter feintunen.
    Mit einer selektiven Farbkorrektur kann man auch zum Beispiel auch Blautöne die zu sehr ins Lila verschoben sind korrigieren. Hierbei wählt man für den Effekt zunächst den Lila-Farbbereich aus. Nun verschiebt man ihn ins Blaue in dem man zB den roten Farbkanal senkt und den blauen verstärkt. Klappt aber nicht immer! Wenn im Feuerwerk auch Lila/Violett-Effekte vorkommen hat man Probleme. Deswegen ist ein Weißabgleich bei dem alle Farben gut differenziert werden können sehr wichtig.

    Hoffe das meine Einschätzungen ungefähr zutreffen. Mag sein das DSLR hier und da doch anders arbeiten.

    Grüße, Pironyian.

    Farbbalken.jpg
     
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  5. Ich stelle hier mal mein erstes Video, aufgenommen mit meiner DSLR, ein.

    Pentax K5II,Kit- Objektiv DA 18-55 ALII.

    Aufgenommen im Videomodus, Blende 8, Focus manuell, Weißabgleich und ISO Automatik, Full-HD mit 25 Frame, Stativ. Entfernung zum Abbrenner gut 300 Meter.

    Das Video wurde nicht bearbeitet, weder Schärfe, Farbsättigung, Weißabgleich wurden verändert.

    Gespeichert auf Sony SDHC Class 10 94MB/sec, Bearbeitungsprogramm Adobe Premiere Elements11.

    Aus technischer Unkenntnis??? ist allerdings das Finale nicht dabei.

    Beim filmen ist es unbedingt erforderlich eine gute und vor allen Dingen schnelle Karte mit hoher Schreib- und Lesefähigkeit zu nutzen

    [YOUTUBE="Frühlingsmesse 2014"]u67oypUriwU[/YOUTUBE]
     
  6. @ Pironyian

    Vielen vielen herzlichen dank für diese unglaublich tollen Infos. So detailiert und mit massivem Backgroundwissen behaftet. Große Klasse.
    Hier kann viel herausgenommen und umgesetzt werden.

    @ trebis

    Auch an dich ein großes Dankeschön. Ich habe schon von diesem "Magic Lantern" gehört, habe es aber nie wirklich Ernsthaft verfolgt.
    Auch deine Einstelltips werden sehr bald befolgt und getestet.

    Ich freue mich wenn sich nochmehr Forianer an diesem Erfahrungs und Wissensaustausch beteiligen.

    Gute Hard- und Sotware ist denke ich essentiell. Erfahrung und Hintergrundwissen allerdings mit Gold nicht Aufzuwiegen.

    Greetz, Markus
     
  7. Hi,

    mir hat jetzt jemand gesagt, dass man mit der ISO eher auf 100-200 filmen soll und die Blende zwischen 4-8 einstellen sollte.

    Ich filme mit einer EOS 60D und Tamron 17-50 mm 2.8er Objektiv. Bisher hatte ich als ISO 640 eingestellt und Blende zwischen 2.8 bis 4.0, je nach Begebenheit, manueller Fokus, Auto-Weißabgleich, Shutter Speed "30". Finde die Aufnahmen aber teils recht "farblos" :eek:

    Was ist denn nun richtig? :D
     
  8. Wenn die Aufnahmen farblos erscheinen, würde ich ein wenig mit dem Weißabgleich spielen.

    Ich filme zwar nicht, aber beim Fotografieren in der Nacht bietet sich oft das Preset Kunstlicht an. Damit erreicht man bessere Ergebnisse als mit dem automatischen Weißabgleich.

    Ansonsten kann man in der Kamera ja noch bestimmte Aufnahmestile anwählen. Damit würde ich auch noch ein wenig experimentieren.

    Eventuell sind Deine Aufnahmen aber auch mit 2.8 und ISO 640 schon ein wenig überbelichtet? Beim Fotografieren würde ich tatsächlich Blende 8 und ISO 100 wählen. Das Feuerwerk ansich ist ja doch ziemlich hell. Und Du willst ja nicht den Nachthimmel grau werden lassen, sondern das Feuerwerk so drauf haben, dass es sich vom dunklen Himmel gut abhebt.
     
  9. Habe heute mal ein wenig Kat1 gefilmt, zumindest hab ich es versucht ..

    Mit den genannten Einstellungen von Pironyian, Kamera ist die EOS 100D von Canon mit dem Kit-Objektiv 18-55mm.

    Man liest immer, dass man im manuellen Fokus auf ein Objekt in der Nähe des Abbrennplatzes scharfstellen soll.
    Nun habe ich einige Vulkane gezündet und versucht scharf zu stellen, aber daran scheitert es schon. Ich bekomm es einfach nicht scharf, da kann ich am Objektiv hin- und herzoomen wie ich will, das Bild ist einfach extrem unscharf, die Funken der Vulkane sind riesige Punkte, kaum erkennbar, ebenso wie die Farben.

    Was zur Hölle mach ich falsch? Kann mir das jemand bitte nochmal genauer erklären? Gerne auch per PN.

    Gruß
     
  10. War das nur umgangssprachlich gemeint? Denn zoomen (also die Brennweite verändern) sollst du nicht sondern den anderen ring zum fokussieren nutzen, also ganz vorne am objektiv der ring, beim 18-55 müsste sich dabei das ganze frontelement des objektives hin und her bewegen.

    Falls das jedoch klar ist, hast du denn sonst probleme mit dem manuellen fokussieren beim Fotografieren?
     
    Pyro-Fan gefällt das.

  11. Schande über mich, da ist ja jetzt wohl mega peinlich :eek:
    Nein, das mit dem Ring vorne war mir nicht klar. Endlich weiss ich aber was gemeint ist, DANKE! :blintzel:
    Werds morgen direkt nochmal probieren.
     
  12. Das mit dem scharfstellen hat dann doch tatsächlich geklappt :rolleyes::D

    Aber eine Frage häng ich noch an:
    Welches (Weitwinkel-)Objektiv könnt ihr mir für Filmaufnahmen empfehlen?

    Bis jetzt wurde mir das Tamron 10-24mm F/3,5-4,5 vorgeschlagen. Meinungen dazu?

    Liegt preislich auch im Rahmen, viel mehr sollte es nicht werden.
     
  13. Canon hat vor kurzem das Canon EF-S 10-18mm 1:4,5-5,6 IS STM rausgebracht. Preis um die 270,-€

    Da Du ja eine EOS 100D hast, würdest Du von der ruckelfreien AF-Nachführung im Videobetrieb profitieren. Der STM-Motor bewegt sich zudem sehr sanft und leise. Zum Filmen ist das Objektiv also ideal.



    Ob Du mit der Lichtstärke hinkommst, müsstest Du vorher mal mit Deinem Kit-Objektiv testen. Bei der 100D kannst Du aber sicher ein wenig mit dem Iso nach oben gehen falls es an Licht fehlen sollte.
     
    Pyro-Fan gefällt das.
  14. Danke für Deine Antwort, das Objektiv würde gut ins Budget passen.

    Aber irgendwie steh ich grad auf dem Schlauch.
    Man liest immer das man Feuerwerk mit manuellem Fokus filmen sollte.
    Jetzt verstehe ich das mit der "AF-Nachführung" nicht wirklich. Sollte man doch mit dem AF filmen?
    Oder ist das manuelle scharfstellen gemeint, welches dann ruckelfrei funktioniert?
    Auch durch google bin ich nur bedingt schlauer geworden.
     
  15. Ja, am Besten ist natürlich wenn Du manuell fokussierst. Bei einem Feuerwerk wirst Du ja eh nicht ständig hin und her zoomen wollen.

    Aber es gibt sicher auch Situationen bei denen Du mal mit mit Autofokus filmen willst. Und dafür sind die STM-Objektive in Verbindung mit der 100D, 700D, 70D und 7MkII halt praktisch.

    Natürlich profitierst Du auch beim Fotografieren von einem leisen Objektiv. Ich mag die STM-Objektive weil sie ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bieten.
     
  16. Ok, wenn man die Alltagstauglichkeit mit einbezieht mag das wohl sein, aber ich suche, so blöd das auch klingen mag, speziell ein Weitwinkelobjektiv für Feuerwerksaufnahmen.
    Wird über Weihnachten/Silvester quasi auch nur geliehen, deswegen wollt ich da das Maximum, zumindest in dem Budget-Bereich rausholen. ;)
     
  17. Es gäbe im Weitwinkelbereich auch noch das 14mm von Walimex/Samyang. Ist dann eine Festbrennweite mit 14mm aber einer Lichtstärke von 2.8. Das ist aber ein rein manuelles Objektiv ohne AF. Kostet um die 350,- meine ich.

    Bist Du denn sicher, dass Du überhaupt so viel Weitwinkel benötigst? Reichen die 18mm Deines Kit-Objektives nicht aus?
     
  18. Also aus eigener Erfahrung (habe ein EFS 18-85er 1:3,5-5,6 und ein EFS 10-22 1:3,5-4,5) ist eine 18er Brennweite recht eng gefasst, wenn es um Feuerwerk geht. Meist fehlen mir genau die nötigen 10-20m Abstand, um alles mit dem 18-85er drauf zu bekommen. Selbst mit einer 10er Brennweite kannst Du bei großen Bildern/Effekten hin und wieder Probleme bekommen. Ist aber dann eher selten.
     
  19. Ich habe mir vor kurzem das Tokina 11-16mm gekauft das hat auch eine Offenblende von 2,8.
    Das Objektiv ist einfach der absolute Wahnsinn. Für mich hat es sich aufjedenfall gelohnt.
     
  20. Danke für eure Antworten.

    Das Tokina 11-16mm ist mein bisheriger Favorit. Da ich an Silvester ein Feuerwerk filmen möchte was auf einer breiten Front aufgebaut ist, muss es schon ein Weitwinkel-Objektiv sein.
    Ist wie gesagt nur leihweise über Silvester, also nur um Feuerwerk zu filmen.

    Am Samstag bei Toschi werd ich mal das 18-55mm Kit-Objektiv der 100D testen und schauen wie weit ich damit komm, auch um mich ein wenig mehr mit den Einstellungen vertraut zu machen und um das ein oder andere mal auszuprobieren. Quasi die Generalprobe. ;)
     
  21. Hallo Kamera - Spezialisten,

    ich greiffe diesen Thema mal wieder auf... Ich schiesse ende Monat ein grösseres Musikfeuerwerk und möchte dieses unbedingt gut auf Video bringen.
    Ich habe allerdings nur eine Nikon D5200 mit einem Sigma 10-20mm F4-5.6 EX DC.

    Ich vermute, dass die 4er Blende wohl eher zum Fotografieren gut genug ist, und zum Filmen etwas schwach..

    Daher die Frage an diejenigen die das Nikon Menü kennen...
    Welche Einstellungen helfen, dennoch ein brauchbares Video zu machen?
    Leider hab ich zur Zeit keine Möglichkeit mir ein besseres Objektiv mit F2,8 oder so zu holen...
    Ausleihen würde vielleicht noch gehen.


    Bin dankbar für eure Tipps.
     
  22. #23 feuerkunst-pyrotechnik.ch, 15. Juli 2017
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2017
    Hallo.... :suspect: kann/will mir keiner einen Tipp geben??

    Ich habe jetzt folgende Einstellungen gemacht:

    Video-Norm: PAL
    Bildgrösse: 1920x1080; 25p (1920x1080; 50i wäre auch möglich)
    Filmqualität: High
    Manuelle Video-Einst. : on
    Verschluss: 1/50 (tiefer als 1/30 geht irgenwie nicht)
    Blende: F4 (max. mit meinem Objektiv)
    ISO: 640 od. 1000
    Autofokus: aus
    Weissabgleich: Auto
    Picture Control: Standard
    Farbraum: sRGB



    kann das so was werden? Ich bitte um eure Tipps.
    Danke
     
  23. Wenn du NTSC statt PAL einstellst, sind 30fps möglich, das ist im Internet üblicher als 25. Und natürlich kannst du bei 25-30 bildern pro Sekunde nicht eine Belichtubgszeit von länger als 1/30 Sekunde einstellen, 1/50 ist typisch.
    Die Blende nicht zu weit öffnen, sonst hat man eine zu geringe Schärfentiefe und ein Teil des Feuerwerks ist unscharf, 4 ist schon in Ordnung, kannst auch noch weiter zumachen.
    Weißabgleich ist immer so ne Sache bei Feuerwerk, manche sagen 3200K, andere gehen auf 5600K, ich würde erstmal 4000K oder so ausprobieren. Auto auf keinen Fall, da muss man beten,sich dass es gut aussieht.
    Manuell fokussieren sollte ja klar sein.

    Ach ja, externes Mikrofon ist ebenfalls ein muss. Persönlich finde ich es schrecklich, wenn der kleinste pups-zerleger schon alles übersteuert, aber ohne selbst den Lötkolben in die Hand zu nehmen geht es nicht anders. Der Audioeingang meiner Kamera ist ziemlich rauschig, selbst ein absoluter einsteiger-recorder wie der Zoom H1 ist um Größenordnungen besser.
     
  24. Danke für deine Antwort...
    ich hab jetzt folgendes eingestellt:

    Video-Norm: NTSC
    Bildgrösse: 1920x1080; 30p (wäre 60i besser?)
    Filmqualität: High
    Manuelle Video-Einst. : on
    Verschluss: 1/60
    Blende: F4
    ISO: 800 od. 1000
    Autofokus: aus
    Weissabgleich: "Kaltweisses Llicht" 4200K (einen direkten K-Wert kann ich an der D5200 wohl nicht einstellen?)
    Picture Control: Standard
    Farbraum: sRGB

    Ich hab ein Externes Mikrofon (Rode VMMICRO VideoMicro) ist das ok?


    Hier ein Ausschnitt aus der Bed. Anleitung
    Farbtemp.JPG

    Farbtemp.JPG