Großfeuerwerk Schein für Kategorie F3 Feuerwerk

Dieses Thema im Forum "Großfeuerwerk, Indoor-Pyrotechnik, SFX" wurde erstellt von Big Nut, 21. Okt. 2015.

  1. Ist es richtig, dass bei der hier beschriebenen Konstellation (verankerter Stahlschrank auf Balkon) die Mengen für nicht bewohnte Räume zur Anwendung kommen? Oder ist der Balkon hier womöglich ein Gebäude ohne Wohnraum?
     
  2. Ich glaube nicht, da die Wand ja noch zum Wohngebäude zählt und der Balkon schließlich nicht als Gebäude gezählt werden kann.
     
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  3. #4453 Skark, 9. Juni 2021
    Zuletzt bearbeitet: 9. Juni 2021
    Moin,

    ich bräuchte noch einmal ein wenig Hilfe, vielleicht findet sich ja jemand der den Weg schon gegangen ist und ein wenig Schützenhilfe leisten mag.

    Hat schon jemand einen Widerspruch innerhalb eines Monats gegen eingetragene Beschränkungen eingelegt ?

    Welche Kosten sind im Falle einer Niederlage entstanden, sofern es eine gegeben hat ?

    Genauer gehts mir um Punkt 1 und 3.
    Die Zeiten stehen eindeutig entgegen der Verordnung und das undefinierte Schutzgebiet stört ebenso massiv da es hier Schutzgebiete gibt in denen Pyrotechnik kein Problem darstellt.
    Gespräch mit der Sachbearbeiterin hat ergeben dass sie diese Beschränkungen zum Schutz der Nachbarschaft erstellt und das hier im Kreis eben so wäre. Dass die Erlaubnis nicht Regional beschränkt ist hat nicht interessiert.

    Jemand hier der sowas schon durch hat und mich einmal an die Hand nehmen mag ?
     

    Anhänge:

  4. Eigentlich keine, ausser vielleicht Du schaltest einen Anwalt, oder sogar Gutachter ein. Dann musst Du die bezahlen.
     
  5. Ich hab das hier schon einige Male geschrieben... Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht entstehen dir erstinstanzlich grundsätzlich keine Kosten. Es besteht auch kein Anwaltszwang. Du solltest dir aber darüber klar sein, das du schon von vornherein sachlich fundiert argumentieren solltest.
    Ich kenne keinen Fall - in dem ich meine Finger hatte - der bezüglich 27er nach hinten los gegangen ist.
    Da sich dein SB sehr offensichtlich, willkürlich über geltendes (Bundes)recht hinweg setzt, würde ich dir den Schriftweg zu deinem zuständigem Verwaltungsgericht nahelegen.
     
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  6. Der erste Schritt, soweit ich das Beamtendeutsch bisher verstanden habe, wäre ein Einspruch bei der ausstellenden Behörde.
    Den würdet ihr direkt überspringen ?
     
  7. Nicht Einspruch sonder Widerspruch. ;)
    Der Form halber, solltest du den einreichen. Denk dran das ein Widerspruch zwar nicht begründet werden muss - in dem Fall würde ich aber dazu raten.
    Wenn nicht innerhalb einer von dir gesetzten (angemessenen) Frist ein Reaktion erfolgt (welche bei der Vorgeschichte höchstwahrscheinlich negativ sein wird), reichst du Klage ein.
    Das wäre laienhaft erklärt, erstmal die Standart Vorgehensweise.
    Achte auf jeden Fall unbedingt auf die Fristen zum Widerspruch sonst schmettert die Behörde das genüsslich wegen Nichteinhaltung selbiger ab.

    Auch wenn einige jetzt sicher wieder die Geschichten von wegen "verkacke es dir nicht mit deinem SB" und "man sieht sich immer zweimal" oder "man kann es auch übertreiben" bringen werden... Es ist deine Entscheidung! Mit allen Konsequenzen - positiv wie negativ.
     
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