BVPK [Umfrage] kleine Fachkunde Kat.3

Dieses Thema im Forum "BVPK: Mitteilungen & Fragen" wurde erstellt von unkrautEx, 12. Jan. 2014.

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Wie würdet Ihr euch en Detail entscheiden ?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 16. Feb. 2015
  1. Eine Fachkunde ist vom Gesetzgeber nicht gefordert,es gibt schon genug Hürden, jede weitere ist unan

    89 Stimme(n)
    52,7%
  2. Ich bin für eine Gesetzesänderung. Die komplette Kat.4-Fachkunde (26 Großfeuerwerke plus Lehrgang) s

    12 Stimme(n)
    7,1%
  3. Ich bin für eine Gesetzesänderung. Die Kat.3-Fachkunde soll von staatlich geprüften Lehrgangsträgern

    20 Stimme(n)
    11,8%
  4. Wie der vorherige (Punkt Nr.3) , nur 1-tägig mit einigen Helferscheinen vorab.

    8 Stimme(n)
    4,7%
  5. Wie der vorletzte (Punkt Nr.3), nur mehrtägig. Die nötigen Helferscheine werden im Zuge des Lehrgang

    14 Stimme(n)
    8,3%
  6. Ein Tag bei einem staatlich anerkannten Lehrgangsträger sind auch ohne nachgewiesene Vorkenntnissse

    17 Stimme(n)
    10,1%
  7. Die Kat.3-Fachkunde soll freiwillig sein. So kann auf teure(re) Lehrgangsträger und eine Gesetzesänd

    0 Stimme(n)
    0,0%
  8. Die Kat.3-Fachkunde soll freiwillig sein. So kann auf teure(re) Lehrgangsträger und eine Gesetzesänd

    0 Stimme(n)
    0,0%
  9. Die Kat.3-Fachkunde soll freiwillig sein. So kann auf teure(re) Lehrgangsträger und eine Gesetzesänd

    1 Stimme(n)
    0,6%
  10. Die Kat.3-Fachkunde soll freiwillig sein. So kann auf teure(re) Lehrgangsträger und eine Gesetzesänd

    11 Stimme(n)
    6,5%
  11. Ein ganzer Tag ohne zwingende Vorabkenntnisse kann durchaus funktionieren, wenn ein gutes Konzept vo

    14 Stimme(n)
    8,3%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Ich wende mich an Euch, um herauszufinden, wie der Rest der bundesdeutschen Welt sich zu dieser Frage stellt :)

    Ausgangslage:
    Um Kat.3 in D verwenden zu dürfen, bedarf es einer Erlaubnis.
    Der BVPK erleichtert das für den rein nichtgewerblichen Umgang durch die Bereitstellung eines günstigen Versicherungsangebotes zur Erlangung dieses sog. 27ers - aber das wißt Ihr bestimmt alle.
    Die weit überwiegende Mehrheit der Mitglieder mit Erlaubnis sind zwar Kat.4-Fachkundler, aber deswegen ignorieren wir die Kat.3 nicht.
    Mit der Versicherung ist es jedoch noch nicht getan, der Gegenwind bläst von mehreren Seiten
    Für alle, die sich maximale Sicherheit auf die Fahnen geschrieben haben, ist jede Freigabe von Restriktionen ein Grund, besorgt zu sein.
    • Umsätze werden kaum steigen, nur weil in eine zusätzlich erreichbare Kategorie investiert wird, das Schadenspotential aber möglicherweise schon.
    • Viele Kat.4-erfahrene Personen mit hohem Ansehen haben heftige Bauchschmerzen, wenn fachlich unqualifizierte mit mehr als Kat. 2 umgehen.
    • Teile des BVPK befürchten ebenfalls, dass persönlich unbekannte MItglieder planlos Mist bauen könnten, womit sie dem großen Rest die Versicherung und den Ruf kaputtmachen.
      Bisher kennen wir uns alle von gemeinsamen Großfeuerwerksevents, aber das können wir nicht zur Aufnahmebedinung machen.
    • Das Gesetz wird teilweise so ausgelegt, dass zwar Kat.3 fachkundefrei ist, aber bestimmte Kat.2-Gegenstände mangels Fachkunde außen vor bleiben müßten.
      In den anderen Fällen sind die zuständigen Sachbearbeiter nur schwer von der geltenden Gesetzeslage zu überzeugen.
    Faßt man das zusammen, gibt es erstmal so wenig Argumente gegen eine Kat.3-Fachkunde, dass "man" es machen sollte, aber keine Medallie ist ohne Kehrseite:
    Aufwand, Zeit, Kosten, Orga und das Ausarbeiten einer Strategie.
    Da bin ich an dem Punkt für diese Umfrage:
    Wo soll es hingehen, was sind die Wegmarkierungen, an denen die Reise vorbeikommen sollte ?

    Ich bin mal gespannt :)
    Thomas
     
  2. Mir sind die Punkte 7-10 nicht verständlich. Was heißt in diesem Zusammenhang "freiwillig"? Warum wäre dabei keine Gesetzesänderung nötig?

    Der erste und dringenderer Schritt wäre für mich aber auch, wie man mit die Kat. 2-Artikel, auf denen "Abgabe nur an Personen mit behördlicher Erlaubnis" steht, verfährt (Raketen über 20g NEM usw.). Möglicherweise kann man in dem Zug auch die Frage was zu Erwerb und Abbrand von F3 befähigen könnte, behandeln?
     
  3. Ich finde man sollte die Kat.3 Kategorie als Helferklasse einstufen. Das heist Helfer mit mindesten 15 Helfernachweisen dürfen Kat3 und gedeckte Stopine bis zu 3m und Raketen über 20gr erwerben/ besitzen in Kombination mit einem Bunkernachweis/ Unbedenklichkeit und Versicherung. Dies sollte dann befristet sein( aber mindestens für 1 Jahr) bis zum Lehrgang für den Grossfeuerwerker. Das hätte damit zur Folge baut einer *******e oder ist nicht verantwortungsbewusst ( auch zu Silvester) so disqualifiziert er sich automatisch für Kat 4 bzw. dem Befähigungsschein.
    Man sollte den Helfern mehr Freiraum geben denn sie kenne sich ja mit Grossfeuerwerk aus und sind auch somit geübt im Umgang mit Stopine und grösseren Cakes.
    Bei den normalen Bürgern würde ich eher davon abraten,den den wäre es egal die haben ja nicht das Ziel zum Schein.
     
    Cyrius und eastfighter gefällt das.
  4. @Minos:Unverständlich ist schlecht, sorry.
    Freiwillig ist in diesem Zusammenhang:
    Bisher braucht man keine Fachkunde für Kat.3 und für Kat.2 gibt es eh keine.
    Wenn man nun unterstellt, es wäre eine nötig, dann stellt sich die Frage, ob diese
    a) verpflichtend sein solle - daraus folgt eine Gesetzesänderung oder
    b) ob man sagt: sie macht Sinn, aber es soll eine freiwillge Angelegenheit sein.
    Wenn sie freiwillige wäre, könnten dann Sachbearbeiter sie als Auflage benutzen - könnten wohlgemerkt.
    Der BVPK könnte die Versicherbarkeit davon abhängig machen (falls gewollt). Die Kat.3'ler hätten eine (bisher nicht existente) Möglichkeit, offiziell (wenn auch nicht staatlich anerkannt) eine Qualifikation zu erlangen.
    Diese "kleine" Fachkunde wäre auch ein Argument für die "große" Kat.2 ...

    @Höllenknall:
    Solche Ideen wie 2,99 bis 3,01Meter gedeckte Stoppine passen nicht in das bestehende System.
    Es geht (hier an dieser Stelle) nur um die Fachkunde: Wie sie aussehen soll, wie sie nachgeweisen wird und ob und wer sie braucht.
    Stoppinenumgang ist entweder in Kat.4 angesiedelt oder als Anzündmittel erlaubnisfrei, je nach Zulassung.
    Hier in der Umfrage interessiert mich, was "man" denn so als Hürde für angemessen hält, um Personen eine Erlaubnis "für berechtigt" zu erklären, um eine 200g-Kat.3-Rakete oder eine 40g pro Schuß-Cake nach Anzeige auf dem Abbrenner zu verwenden, oder auch anzeigefrei an Silvester eine 75g-Kat.2-Rakete.
    Wie gesagt: zur Zeit braucht man keine Fachkunde - das finden einige zu lasch und ich frage mich, wie man diesen Leuten (und potentiellen Entscheidungsmitträgern) entgegen kommen könnte - was machbar ist und wie die hmmm "Stimmungen" dafür angelegt sind.

    LG
    Thomas
     
  5. Gut dann habe ich es falsch verstanden. Dann fasse ich mich mal kurz:

    Fachkunde mit Helfernachweisen im Grossfeuerwerksbereich+Versicherung+Unbedenklichkeit+Lagernachweis
     
  6. Alle anderen möglichen Versagengründe, wie Unbedenklichkeit,Versicherung, Lagernachweis, ... sind ja andere Baustelle, da bringt imho eine Diskussion drüber auch nichts, wenn es rein um Kat.3 geht :joh:
    Aber die Fachkunde ?
    Du hälst sie für zwingend erforderlich, richtig ?
    (Und, dass sie gesetzlich vorschrieben sein sollte.)
    Mit wievielen Hefernachweisen vorher ? 5, 10, 26 ?
    Sollte es ein mehrtägiger Lehrgang sein, wie bei Kat.4 ?
    Mein Gedanke ist: da keine großkalibrigen Bomben oder überhaupt irgend etwas verladen wird (gibt es in Kat.3 nicht), bleibt an Inhalten nur Verleiten, die Standsicherheit und das Erkennen von Gefahrenpotential aus oder für die Umgebung, das über die aufgedruckte Anleitung+ Abstände hinausgeht.
    Plus rechtliche Info's über Transport, Aufbewahrung.
    Eben das, was ein Kat.2 - Zündler auch draufhaben "sollte". Was dazukommt, ist eigentlich nur der Abbrennplatz und die Anzeigemodalitäten.
    Da fällt im Vergleich zu Kat.4 so vieles an Inhalten weg, dass ich vermuten würde, dass der Zeitrahmen sich auch massiv verkürzt.

    ???
    Thomas
     
  7. a)Ich halte eine Fachkunde für erforderlich,die sich ja aus dem arbeiten als Helfer so zu sagen erschliesst.
    b)Ich wäre für 15 Nachweise da man bei den ersten 5 Feuerwerken eh erstaml sich reinfinden muss und ,,nur" Mörserschleppt.
    c)ein Lehrgang halte ich für unnötig,eher ein 8 Std. Seminar was Lagerung/Transport angeht.


    ,,Plus rechtliche Info's über Transport, Aufbewahrung.
    Eben das, was ein Kat.2 - Zündler auch draufhaben "sollte". Was dazukommt ist eigentlich nur der Abbrenner und die Anzeigemodalitäten, wie etwas wie ein Ehrenkodex."

    Wenn ich mir den Punkt betrachte sind wir weit davon entfernt was zulässig ist wenn ich mir so manche Batteriewände/Kartonagen in heimischen Zimmern ansehe.
    Ich denke der Punkte sollte besonders behandelt werden auch mit Strafrechtlichen Konseqwenz incl. Überprüfungen der befugten die mit Kat.3 umgehen dürfen.

    Sonst sehe ich solche Wände aus Kat 3 schnell dort stehen.
     
  8. Ich habe für 1 gestimmt, möchte aber noch eine Einschränkung machen.
    Und zwar wäre ich für eine Verwendung erst ab 21 Jahren.
    GB
     
  9. Ich habe für 1 gestimmt,
    denn schließlich geht es um Consumenten Feuerwerk was durch die Altersbegrenzung 21Jahre und durch den Erlaubnisschein ausreichend eingeschränkt ist.
    In den meisten Fällen beantragen sowiso nur Freaks diesen Schein da er mit einigen Kosten verbunden ist, die Ämter sich sehr schwer tuen bei der Ausstellung der Scheine und man oftmals eine ganze Menge an Sachkunde dem Sachbearbeiter zur "Überredung" um die Ohren knallen muss.
    Desweiteren werden auch jetzt schon hier und da Hausbesuche bei F3lern gemacht, um vorallem die ordnungsgemäße Aufbewahrung sicherzustellen.
    Versicherung wird zumeist auch vom Amt gefordert.

    Auf den F3 ptG´s befindet sich im Gegensatz zu F4 ptG´s immer eine Beschreibung die auf den Richtigen Umgang mit der jeweiligen Ware hinweist.
    Am Ende stellt man die Gegenstände auch nur richtig auf und zündet am äußersten Ende der Zündschnur an. Da wird nix verladen oder der gleichen.

    Ich persönlich hätte eher Angst vor den Leuten die dann Erlaubnispflichtige ptG an Ahnungslose weitergeben. Und da gibts ja dann auch bei den F4ern schwarze Schafe.

    Natürlich würde ich mich nicht heiss machen wenn es so einen 1 Tages- Aufklärungs-Kurs geben würde. Kann nie falsch sein mit anderen auf einem Lehrgang ins Gespräch zu kommen.

    Generell finde ich sollte man die "Pyrotechniker"- Ausbildung nicht überbewerten (schon alleine der Begriff Techniker).
    Ist irgendwie vergleichbar mit nem Bootsführerschein. Wenn mans will, gehts so...:
    Bisschen Praktikum/Ausbildung mit anschließendem 5 Tage Grundlehrgang mit abschließender Prüfung.
    Mir ist natürlich bewusst das die Konsequenzen, bei einem kleinen Fehler den der Feuerwerker macht, durchaus drastisch ausfallen können allerdings auch nicht häufiger als in allen anderen Gewerken.

    Bin aber generell immer Kompromisbereit, falls sich der Ein oder Andere auf den Pinsel getreten fühlt.
    Ist aber meine Meinung!
     
  10. Tut mir leid, aber ich komme da immer noch nicht mit. :eek:

    In der Praxis sieht es aber doch so aus, dass man an Kat. 3 und bestimmte kat. 2-Artikel nicht rankommt und sie legal nicht abbrennen darf. Außer man ist Pyrotechniker. OK, es scheint eine Hand voll Leute zu geben, die es irgendwie geschafft haben diesen §27er-Schein für Kat 2 (+3) zu bekommen, weil sie eine so sicher nicht gewollte Gesetzeslücke ausnutzten und man auf dem Amt gnädig war oder klein beigegeben hat (die brauchten offenbar keine Fachkunde nachzuweisen?!). Aber normalerweise hat man keine Chance, Kat 3 und bestimmte Kat. 2 ohne die 27 Scheine + Sachknde, Prüfung usw. zu haben. Dann kann man aber auch Kat 4 zünden. Klare gesetzliche Regelungen zu Kat.2 und zu Kat. 3 wären daher dringend erforderlich.


    Aber eine Gesetzesänderung muss doch auf jeden Fall kommen (s.o.) warum nur, wenn sie verpflichtend sein sollte? Was letztlich im Gesetz steht, wäre doch der 2. Schritt. Es muss also eine Gesetzesänderung her. Ich sehe da jedenfalls keine Alternative (oder steht bei mir grad jemand auf dem Schlauch? ???). Wenn Gesetzesänderung, dann stellt sich die Frage, welche Voraussetzungen man mitbringen muss, damit man Kat. 3 erwerben und verwenden darf. Wenn das geregelt ist, kann man aber nicht von freiwillig sprechen, es sei denn man hat eine Wischi-Waschi-Verordnung, die wieder sehr viel Spielraum läßt. Eine solche wäre aus meiner Sicht aber höchst unbefriedigend, da es dann wieder von Sachbearbeiter abhängt, was man alles machen muss.


    Sorry - aber der Abschnitt ist für mich kaum verständlich, obwohl ich ihn mehrmals gelesen habe. Ich kann mir zwar mittlerweile vorstellen, was gemeint sein könnte, aber das würde dann wieder für die wenigen Spezialfälle gelten, in denen eine Erlaubnis für Kat. 2 und 3 erteilt wurde, ohne dass jemand Pyrotechnlker ist. Oder ist es anders gemeint?
     
  11. Muss mich da mal mit einklinken.
    Die einzige Gesetzeslücke die es bei diesem Thema gibt ,ist, das der §20(4) bestimmte Artikel der Kat.2 für Jedermann verbietet aber für Scheininhaber erlaubt. Allerdings wird über den §4 Absatz2 der 1.SprengV geregelt das für diese in §20(4) genannten Artikel eine Fachkunde notwendig sei. Das passt aber nicht mit der Fachkundebefreiung in Kat.3( welche explizit im Gesetz festgehalten ist) für diese Gegenstände zusammen. 75g Rakete in Kat.2 nur mit Fachkunde dagegen 200g Rakete in Kat.3 ohne Fachkunde oder 1g Bks Knallkörper Kat.2 nur mit Fachkunde dagegen 5g Bks Knallkörper in Kat.3 ohne Fachkunde. Hier hatte man wahrscheinlich nur im Auge das man ptG §20(4) dem "Normalo" unzugänglich machen will und hat nicht darüber nachgedacht das der Kat.3er auch Kat.2 verwendet. Ich denke aber das es bald im Gesetz angepasst wird und auch diese keine Fachkunde mehr benötigen.
     
    inflamess gefällt das.
  12. So in etwa ist mir das schon klar, schließlich wurde das alles in mehreren Threads ausführlichst diskutiert, die ich still verfolgt habe. Das ändert aber prinzipiell nichts an der von mir genannten Sachlage: einiges aus Kat 2 (das in § 20 (4) genannte) und alles aus Kat. 3 ist für die allermeisten nicht erwerb- und abbrennbar, wenn man nicht grade Pyrotechniker ist (also mind. 26 Scheine, Lehrgang bestandene Fachkundeprüfung etc. absolviert hat). Insofern sollte unbedingt eine gesetzliche Regelung für Kat 3 und bestimmte Kat. 2-Artikel kommen, denn in der Praxis werden sie wie Kat. 4 behandelt (zumindest was Berechtigung Erwerb, Abbrand anhgeht). Oder sehe ich grade den Wald vor lauter Bäumen nicht oder reden wir aneinander vorbei?
     
  13. Einerseits wäre ich auch für die Einführung einer kleinen Fachkunde, muss jedoch zugeben, das ich nicht die geringste Ahnung habe, wie man so etwas anschieben soll.

    Ich könnte mir nämlich folgendes Szenario vorstellen:

    Simpel ausgedrückt : Jemand bringt diesen Stein ins Rollen, um die Sicherheit zu erhöhen.
    Eine ehrenwerter Grund also , um Entscheidungsträger dazu zu Bringen, mal etwas an den bestehenden Gesetzen zu Schrauben.
    Gehen wir jetzt mal davon aus, diese Person(en) denken nicht in unseren Bahnen ( was wohl der Fall sein dürfte :D) und die Sache gerät ausser Kontrolle.
    Die von uns gewollte Gesetzesverschärfung geht viel zu weit, weil das mit dem Denken u.so.... ne?
    Aufhalten kann man dann nichts mehr, da dort, wo entschieden wird, haben "Wir" mit Sicherheit keinen Einfluss mehr.

    Ich habe meine spezielle Meinung zu einer kleinen Fachkunde, die nicht erst bei Kat.3 beginnen würde, sondern schon eher und vor allem bei all den neueren PtG s, die es noch nicht lange bei uns gibt und die auch noch kaum jemand kennt.
    Ich hoffe inständig, das es dabei bleibt, das man nach Silvester vor allem die altbekannten Sachen herumliegen sieht und nicht irgendwann, irgendwo ein ausgebrannter Single Row zu sehen ist.

    Hoffentlich fliegt uns die liebgewonnene Vielfalt nicht irgendwann um die Ohren, weil alles , wegen vermehrter Unfälle, wieder kassiert wird.
    Dann ist eine Diskusion über eine kleine Fachkunde viel zu spät.
     
  14. Die Miglichkeiten in Kat 2 sind heute extrem hoch.... Schuster bleib bei deinen Leisten.
     
  15. "Pyrotechniker" ist kein Begriff aus dem Sprengstoffrecht. Jeder versteht da was anderes drunter: militärische Pyrotechnik, Technische, ... Der Begriff des Erlaubnis- oder Befähigungsscheininhabers ist auch noch seeeehr weit gefaßt ... letztlich kommt es genaustens drauf an, was man wie darf.
    Im Zusammenhang der Kat.3 gelten die Regeln, die auch für die alte Klasse III gegolten haben und - trotz mehrfacher Änderungen des Gesetzes - unverändert beibehalten wurden. Nach >40Jahren so selbstverständlich von einer "Lücke" und "erschleichen" einer gesetzlich eindeutigen Rechtsfolge auszugehen, finde ich hmm mutig.
    Jo, das war so, weil es keine Kl.III-Artikel gab. Da hatte man tatsächlich keine Chance. Die EU-Kat.3 hat das geändert und so die althergebracht, aber formal unzulässige Vereinfachung ausgehebelt, die nur in praktischer Hinsicht richtig war: Da es keine Kl.III-Artikel gab, mußte ein Pyrotechniker (damit gemeint ein Feuerwerker für Lustfeuerwerk außerhalb der KL.II) immer auch eine Fachkunde haben.

    Kat2 plus ist auf Erlaubnis, bzw. Befähigungsscheininhaber begrenzt, richtig.
    Einer, der Kat.3 verwenden darf, ist zweifelsohne so einer. Fachkunde hin oder her.
    Ein Böllerschütze ist auch einer, in dem Fall immer einer mit Fachkunde (für Böllerschützen).
    Der darf dann ?
    Falls nein: Warum darf der Großfeuerwerker - der hat die Fachkunde nur für Kat. IV. Man kann da leicht mitdenken, wie man drauf kommt, aber:
    Wenn der Großfeuerwerker auch eine 20g-Kat.2-Rakete anzeigen darf - hat er ja keine einschlägige Fachkunde für. Man unterstellt vernünftigerweise und "automatisch", dass die größere Klasse/ Kategorie die kleinere mit einschließt.
    Dieses Prinzip nennt sich rechtswissenschaftlich "maiori ad minus".
    Habe ich den 125ccm-Motorradschein, darf ich auch Mofa fahren.
    Wenn ich die Kat.3-Erlaubnis innehabe, gilt sie auch für Kat.2.

    2 Verwaltungsrichter aus Bayern sehen das ganz anders und haben damit einen sprengG-erfahrenen Volljuristen (und neben mir auch ne Mange anderer Leute) völlig überrascht, indem sie mit dem Ablesen der Versagensgründe bezüglich JEDER Erlaubnis eine Fachkunde für erforderlich halten, außer für Kat.3.
    Dass es für Kat.2 "plus" genausowenig eine Fachkunde gibt wie für den Rest von Kat.2, es keinen Lehrgang dafür gibt, weil der Gesetzgeber sie für nicht erforderlich hält, störte sie nicht im geringsten. Auch nicht, dass sie selbst anerkannt haben, dass man für Kat.3 keine Fachkunde braucht. Und auch nicht, was in der EU-Richtlinie steht, dass Kat.2 (insgesamt) und auch Kat.3 Endkonsumentenklassen sind.
    Leider hat das Bundesverfassungericht die Beschwerde nicht angenommen.
    Es gibt also reine Kat.2 §7-Erlaubnisinhaber ohne Fachkunde (hier und da ebenfalls "Pyrotechniker" genannt), Böllerschützen (mit der falschen Fachkunde), die Kat.2+ dürfen ...

    @Höllenknall: Eine Fachkunde (hier das Beispiel für Abbrennen von Kat.4) ergibt sich nach dem Gesetz erst dann, wenn man als "Eintritt" zum Lehrgang die 26 Feuerwerke mitbringt (Schritt 1) und dann die Prüfung nach einem staatlich anerkannten Lehrgang besteht (Schritt 2).
    Eine "geteilte" Fachkunde (15 Helferscheine) ist (nach den gesetzl. Vorschriften) keine Fachkunde, sie zählt überhaupt nicht:
    Man hat kein Zeugnis - also gar nichts.
    Das wäre demnach so etwas wie die "freiwillige Fachkunde" - man hat ein Zeugnis ohne staatliche Anerkennung, aber (so wie ich es mir vorstellen könnte) von einem üblichen Lehrgangsträger, der auch die "richtigen" Zeugnisse ausstellt. Begrenzt auf das, was man eben zu Kat.3 (und die Kat.2plus) wissen muß, um alles richtig zu machen. Dazu gehören auch die Aufbewahrungsmengen.
    Ich habe noch nie von einem Kat.2- Silvesterzündler gehört, dem der Umgang damit verboten wurde (was möglich ist), weil er zuviel im Zimmer gestapelt hatte, aber durchaus von Kat.3-Erlaubnisinhabern, die ihre ptG's in Ecel erfassen, um nicht fahrlässig zuviel im Haus zu haben und damit ihre Erlaubnis konkret absehbar zu gefährden.

    @Gispy. Erlaubnisse unterstehen dem Alterserfordernis von 21 regelmäßig.

    Die möglichen Unfälle, egal mit welcher Klasse sind im Verantwortungsbereich des Verwenders auf 2 Dinge zurückzuführen:
    Entweder man will sich nicht an die Regeln halten oder man kennt sie nicht.
    Gegen letzteres kann man was tun: eben diese freiwillige Fachkunde.
    Diejenigen, die sich eh einen Sche*? drum scheren, was man darf und was nicht - gibt es.
    Also entweder keine Erlaubnisse ausstellen, oder das tun, was schon passiert: Die persönlcihe Unbedenklichkeit prüfen und davon ausgehen, dass man so (und zusammen mit den anderen Hürden) 99% der Spinner ausfiltert.

    Mein Gedanke war, (möglicherweise) so eine freiwillge Schulung existent zu machen, dass man sicherstellt, dass so ein Absolvent:
    Weiß, nein: wissen muß, was er tut und die Regeln kennt und darüber hinaus fachlich kompetent angeleitete praktische Erfahrungen gesammelt hat.
    Nur das wie und der Umfang müßten so gestaltet werden, dass nahezu alle damit leben können. Ohne eine breite Akzeptanz ist so ein Schulungszertifikat nichts wert.
    Vorteil wäre, nicht am Gesetz zu rütteln und trotzdem so vernünftig und glaubhaft nachvollziehbar zu machen, dass derjenige (begrenzt auf seine Klasse) eine Prüfung durchgestanden hat und man etwas erwarten kann,.
    Analog eines Fahrsicherheitstrainings, das einen Nachlaß bei der Versicherung nach sich ziehen kann, oder eine verkehrrechtliche Nachschulung auch einen Bonuspunkt einbringt oder ein umfangreicher freiwilliger Erste-Hilfe-Kurs aus 'nem Fahrerlaubnisinhaber noch keinen Notarzt macht, obwohl die 6h-Sofortmaßnahmen am Unfallort schon reichen würden.

    Deshalb diese Umfrage :)
     
  16. Moin.
    Ich habe gerade einige Minuten überlegt,ob ich auch meinen Senf dazugeben soll.
    Hier ist er:
    Ich bin seit Ende November 2013 Inhaber dieser Erlaubnis nach §27-ohne Einschränkungen.
    Warum habe ich diesen bekommen?
    a)weil mich das hiesige Ordnungsamt in Verbindung mit meinem langjährigen Hobby schon seit vielen Jahren kennt und es noch NIE zu negativen Vorfällen kam.
    b) konnte ich alle Auflagen erfüllen,die gefordert worden.
    Worüber wird hier diskutiert?
    Darüber,das ich eine Nico Jumbo anzünden darf?Warum nicht.Wenn alle Gegebenheiten vorhanden sind,sprich das Budget stimmt,die Sicherheitsabstände usw.
    Oder wird über Raketen gesprochen,die mehr als 20 Gramm haben?
    Ok,darf ich auch schießen,werde ich aber nicht.Der Grund dafür ist,das hier die Sicherheitsabstände von 200 Metern ringsrum wohl kaum zu Verfügung stehen werden.
    Oder wird über Batterien diskutiert,die mehr als 600 Gramm NEM haben bei (nur) 30mm Kaliber?Also ein bißchen größer als ein Cat.2 Heron-Cake,die schon fast Cat3-
    Qualität haben.
    Sicherlich kann ich mir vorstellen,das nicht jeder Antragsteller einen 27er bekommt,was auch richtig ist.
     
  17. Bitte nicht so kompliziert!

    Hallo Zusammen,

    ich habe echt mein Durchhaltevermögen bemühen müssen um bis hier her zu kommen ;)

    Erster Vorschlag: Thomas vereinfache doch bitte mal die Umfrage, in etwas so:
    1. Cat III nur für Pyrotechniker
    2. Cat III für Jedermann ohne Auflagen
    3. Cat III mit spezieller Fachkunde
    Wenn sich hier ein eindeutiges Meinungsbild ergibt kann man die nächste Detailstufe abfragen.

    An der Komplexität und der Anzahl wiedersprüchlicher Meinungen zu diesem Thema wird für mich deutlich,
    dass die jetzige Regelung keinesfalls vom Gesetzgeber so gewollt ist.
    Sie ist verwirrend und wird je nach Bundesland anders gehandhabt. (z.T. je nach Sachbearbeiter)

    Denkt nicht so kompliziert, wenn man sich die SprengG und SprengV anschaut wird eines deutlich:
    Der hiesege Gesetzgeber unterscheidet neben den Kategorien (die m.M. sauber definiert sind)
    wer welche wann verwenden darf.
    Dabei ist es ihm auch sehr wichtig zu unterscheiden ob dies gewerblich oder privat geschiet.
    Ich selber habe schon mit vielen Mitarbeitern von Regierungspräsidien, Ordnungsämtern aber auch
    Pyrotechnikern und Herstellern sprechen können. Mein Resümee, was bei einer Neuregelung, Änderung akzeptiert wird ist folgendes:
    • generelles "genehmigen" bei privater Anwendung von Feuerwerk (alle Klasse, alle Befähigungen)
    • keinen CAT II Schein
    • wenn CAT III Schein, dann mit passender Fachkunde
    Überlegt doch mal, wovor haben die Behördenvertreter Angst; Das es eine Vielzahl von "Scheinis" gibt,
    die sich ihre Feuerwerke nicht mehr genehmigen lassen müssen sondern diese nur noch anzeigen!

    Ich selber bin für für einen Cat III Schein mit überschaubaren Aufwand.
    • Praxisnachweis, vielleicht 5 Helferscheine
    • Lehrgang, Wissen über Verwendung und Gesetze vielleicht 2 Tage mit Prüfung
    • Unbedenklichkeit

    Viele Grüße
    Abo
     
  18. Noch einfacher wäre es wenn man Vereine/Interessengemeinschafte wie auf Malta hätte.Wo Scheininhaber,Helfer und Feuerwerksfreunde sich gemeinsam ihrem Hobby witmen.
    Sorry das ich hier abgeschweift bin.Aber bei uns im Raum Dortmund bekommste die Kat3 erlaubnis nicht.
     
  19. Das frage ich mich auch, ich lese immer nur Kat3-Schein. Ja aber den gibt es doch schon, warum der BVBK da jetzt noch eine Fachkunde fordert ist mir bis jetzt ein Rätsel.:dontthinkso:

    Entweder möchte der BVBK an dieser geforderten Gesetzesänderung Geld verdienen, z.B. als Kursleiter:dontthinkso: Oder die Herren Pyrotechniker fühlen sich mal wieder auf den Schlips getreten. Nach dem Motto: "Ähh, die Hobby-Pyros nehmen uns die Aufträge weg, deshalb müssen die Hürden wieder höher" oder: "Wir mussten viel Geld bezahlen und viel lernen, jetzt sollt ihr das gefälligst auch tun."

    Ich weiß es nicht was dieser Quatsch soll, also man kann auch aus einer Mücke nen Elefanten machen und sich die Probleme wo keine sind auch herbeireden:rolleyes:
     
  20. Ich denke der BVBK versucht hier eine einheitliche Lösung für die ganze BRD zu finden.
    Diese Lösung gibt es ja schon(steht alles im SprengG und 1.SprengV), nur halten sich diverse Länder und Ämter einfach nicht daran, bzw drehen diese so hin wie sie es wollen.
    Wenn also irgendwie ein Grundstein gefunden wird, wo kein Beamter einfach so mal kurz dran drehen kann, dann begrüße ich das.

    Das sich der BVBK an irgendwas bereichern will glaube ich nicht.
     
    unkrautEx gefällt das.
  21. Klar. doch ich wollte es nicht zu kompliziert machen. Ich dachte, wenn ich einfach "Pyrotechniker" schreibe, weiß jeder, was ich meine (26 Scheine + Lehrgang, Unbedenklichkeitsbescheinigung, Bestehen der Fachkundeprüfung usw. => darf Kat 4 zünden und nebenbei auch Kat. 3 und Artikel der Kat, in deren Genuss Nicht-... ähm... Pyrotechniker ;) ]in D faktisch nicht kommen) wie soll man das sonst "griffig" ausdrücken?). Ok ich hätte Großfeuerwerker schreiben sollen, bin gestern Abend schlicht nicht darauf gekommen. :eek:


    Aber die Gesetzliche Regelung führt doch dazu, dass in der Praxis nur derjenige, der Befähigung hat, Kat 4 zu zünden auch Kat.3 zünden darf. Von Spezilafällen abgesehen. Wer ist schon Böllerschütze? Von den (geschätzt) 50 Mio. volljährigen Einwohnern Deutschlands die Allerwenigsten. Eine spezielle gesetzliche Regelung war aber vermutlich geplant, als man die (damalige) Klasse III einführte. Irgendeine Regelung, die es auch Nicht-Großfeuerwerkern unter bestimmten Voraussetzungen erlauben würde, Klasse III zu erwerben und zu verwenden. Welche das waren kann man nicht beurteilen , da ja nie eine solche Regelung geschaffen wurde. Dadurch dass es mittlerweile PtGs in Kat. 3 gibt und nun auch einiges aus der neuen Kat. 2 dem "Normalo" verwehrt ist, verschärft sich dieser Missstand. Dass man in den Niederlanden auch Raketen zwischen 20 und 40g ohne Schein, in einigen anderen EU-Nachbarstaaten bis 75g ohne besondere Befähigung erwerben und abbrennen darf, man hier in D aber de facto(!) Großfeuerwerker sein muss, um das auch zu dürfen, empfinde ich als großen Missstand.

    Die Einschätzung der beiden bayrischen Verwaltungsrichter klingt für mich auch reichlich sonderbar, aber es zeigt doch auch, dass es klarer Regelungen bedarf.

    Also: Kat. 3 darf erwerben und verwenden wer... (bestimmte Voraussetzungen erfüllt; diese sollten m. E. deutlich unter denen liegen, die ein Großfeuerwerker erfüllen muss, andererseits sollten Hürden aufgebaut werden, dass nicht jeder Kat. 3 erwerben und abbrennen darf. Also z. B. ein absolvierter Lehrgang (+ evetuell Prüfung), der nachgewiesen werden muss, der speziell auf Kat. 3 gemünzt ist. Oder was auch immer). Was wie warum freiwillig sein soll - bitte keine Kann-Bestimmungen in entsprechenden Gesetzen! -, entschließt sich mir übrigens immer noch nicht.
    Bei "Kat. 2 plus" könnte man es vso regeln, dass bestimmte Artikel nur bei Fachhändlern erhältlich sind, die eine Lizenz zu deren Verkauf haben. Die Händler können die Herausgabe verweigern, wenn sie den Eindruck haben Vollidioten vor sich zu haben. Die Lizenz sollte ohne große Hürden zu erhalten sein. Bei 1.3.G eingestuften Artikeln ist es in der Praxis wegen der Lagerproblematik ja schon ähnlich: man kann sie praktisch nur beim Fachhändler bekommen (ohne dass er eine Lizenz erwerben muss) und ich bin auch ganz froh, dass es Flash Bangs nicht bei Aldi zu kaufen gibt. Raketen > 20g NEM + einige weitere Artikel wie Flashbangs nur bei Fachhändlern mit Lizenz - das wäre eine simple Lösung, doch dafür ist in D vermutlich alles viel zu kompliziert.

    Es wäre für mich hilfreicher, wenn Du auf konkret auf meine Fragen eingehen würdest, statt Dich an zugegeben unglücklichen Formulierungen aufzuziehen oder lange juristische Fragen/Probleme erörterst. Letzteres finde ich zwar generell immer interessant, aber in diesem speziellen Fall hilft es mir nicht weiter. An der Umfrage kann ich immer noch nicht teilnehmen, weil ich einige Antwortmöglichkeiten nicht verstehe.


    Ist das der für Kat 2 +3 ohne Fachkundenachweis, über den hier seit Jahren gestritten wird (haben den inzwischen überhaupt mehr als eine Hand voll in diesem Forum? In NRW nicht zu bekommen, weil sich die Ordnungsämter abgesprochen haben, wie mir vor einen Jahr einen sehr erfahrenes Forumsmitglied mitgeteilt hat)?

    Wenn ja: Wohnst Du in einem Dorf wo jeder jeden kennt? In einer Großstadt kann doch niemand beurteilen, wer wie verantwortungsvoll Silvester sein Feuerwerk abbrennt. Außer man fällt unangenehm auf.


    ??? Dein Beitrag ist mir vollkommen unverständlich. ???
     
  22. Also der BVPK möchte eine Bundesweite Regelung für die Kat3 Geschichte, ohne Beamten Willkür usw. Das hört sich ja erstmal Spitze an und würde ich so auch unterstützen. Nur sehen wir uns doch mal an wie sich der BVPK das ganze vorstellt und was die eigentliche Intention dahinter ist.

    Es geht hier offensichtlich nicht darum den Hobbyfeuerwerkern den Zugang zum Kat3-Schein zu erleichtern sondern ganz im Gegenteil, der Interessenverein der Pyrotechniker möchte die Hürden zum Kat3-Schein massive ausbauen.

    Also beim BVPK handelt es sich um einen Interessenverein von Berufsfeuerwerkern, es geht den Leuten eben nicht um die liberalisierung von Feuerwerk für Endkonsumenten.

    Nö, du weißt selber das es mit den Anzeigen "zack-fertig und Ballern" nicht so einfach geht. Ich denke das der Interessenverein der Berufsfeuerwerker ein viel größeres Problem mit den "Hobby-Scheinis" hat. Ihr wollt einfach euren elitären Platz behalten!

    So oder noch schlimmer sieht es dann aus:shocked:

    Mit diesen Hürden wird es faktisch unmöglich an einen Kat3-Schein zu kommen, und genau das will der BVPK!! Zwei Tage Lehrgang mit Prüfung kostet ein vielfaches extra zu den üblichen Behördengebühren. Was in diesem Lehrgang dann vermittelt werden soll ist fraglich, mehr wie ein Sicherheitstraining kann das ja nicht sein. Die höhe ist ja wohl 5(manche Vordern ja noch mehr) Helferscheine. Warum bitte soll ich fünf mal zum Kisten schleppen gehen, und was hat das mit Kat3 zutun? Jeder hier im Forum weiß wie schwierig es ist einen Helferschein ausgestellt zu bekommen. Das ist auch der Grund warum der BVPK diese Hürde instalieren möchte, damit es eben keine Kat3-Scheinis gibt!

    Also für Hobbyfeuerwerker entpuppt sich hier der BVPK als Wolf im Schafspelz. Wer sich für den Kat3-Schein interessiert sollte sich vielleicht doch lieber beim Röder-Club umsehen, da bekommt man Beratung, Erfahrungsaustausch und Unterstützung bei den Behördengängen.
     
  23. Nachfrage

    @Ernst:

    Leider kann ich aus deinem Profil nicht entnehmen, ob du schon einen Cat III Schein hast.
    Ich weis auch nicht welche Erfahrung du gemacht hast, beim Versuch einen solchen Schein zu erlangen,
    würde mich aber Interessieren.

    Deine Einschätzung, wie schwierig es wird, mit den von mir genannten Anforderungen einen Cat III Schein zu erlangen, sind bestimmt nicht so dramatisch, wie du dir das vorstellst.
    Letztendlich wird der Gesetzgeber nur aktiv, wenn sich aus seiner sicht eine Verbesserung einstellt
    und klare Regeln bei der Erlangung eines Cat III Scheins wären für uns Feuerwerksbegeisterte definitiv auch eine Verbesserung.
    Schau dir doch mal die Themen zum Cat III Schein an, die sind voll mit ablehnenden und verweigernden Sachbearbeitern.

    Ärgern tut mich dieser Kommentar:
    Damit implizierst Du, der BVPK würde keine "Amtshilfe" leisten. Das ist definitiv nicht so.
    Gerne darft du hier im Forum nachfragen wem ich gerade hier in Bielefeld schon so geholfen habe,
    auch wenn er kein BVPK Mitglied ist.

    Viele Grüße
    Dirk
     
    Minos gefällt das.
  24. Ich muss ehrlich zugeben das ich nach mehrmaligem lesen ähnliche Gedankengänge hatte wie Ernst. Obwohl ich da mit mir nicht ganz einig bin, weil der Umfragen-Ersteller ja selber erst vor kurzem den 27er Kat.3 erlangt hat. Vielleicht ist es auch nur unglücklich formuliert.

    Wenn es um eine bundesweite Vereinheitlichung geht, ist es der richtige Weg Ämter dazu zuverpflichten ihre Mitarbeiter auf entsprechende Schulungen zu schicken. In den meisten Fällen wo es bei der Beantragung zu Problemen kommt, fehlt es dem Sachbearbeiter an Fachwissen. Nachdem es über die Jahre viele Gebietsreformen gab und daraus auch die ein oder andere Umlagerungen der Kompetenzen vom Gaa auf die Ordnungsämter sind die Mitarbeiter teilweise so dermaßen ausgelastet das von der Beantragung bis zur Ausstellung 1Jahr vergehen kann.
    Woher kommt die Angst und die Bauchschmerzen der Ämter?
    Die Sachbearbeiter haben Angst etwas falsch zu machen( sie sitzen ja mit im Boot wenn es zu Problemen mit dem Scheini kommt) weil ihnen das nötige Hintergrundwissen fehlt. Sie sind meistens sehr dankbar wenn man ihnen freundlich ein wenig zuarbeitet.
    Woran liegt das?
    Ganz einfach, die Gemeinden haben kein Geld für ausgiebige Schulungen und machen dann nur das nötigste.
    Auf Behördenvertreter die teilweise sogar als Dozenten auf Schulungen/Wiederholungslehrgängen tätig sind trifft die selbe Problematik zu.

    Eins noch.
    Mir persönlich ist noch kein Berufsfeuerwerker gegenüber getreten der nur ansatzweise negativ dem Kat.3er gesinnt ist. Meine Erfahrungen sind eher positiv vielmehr hatte ich den Eindruck eines kollegialen Miteinander.
    Die Hackordnung zwischen Profi und Hobbypyro scheint eher eine Krankheit des Forums zu sein.

    Schade eigentlich!
     
    inflamess, audiopyrophil und Abo gefällt das.
  25. Da kann ich dir ganz andere Beispiele nennen, von lediglich Stirnrunzeln bis zu Beleidigungen.

    Was ich aber auch sagen muss, diese sogg "Berufsfeuerwerker", welche mir gegenüber ach so penetrant gegen diesen 27er sind/waren, denken das sie selbst Größus sind und die Feuerwerkerei erfunden haben.
    Deshalb geb ich nix auf die Meinung, solcher Personen.

    Mittlerweile häuft sich die positive Resonanz mir gegenüber, meist weil ich noch manches dazu erkläre.

    Es ist also nicht nur ein Forenproblem, aber hauptsächlich.
     
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