SSW Welche SSW nehmt ihr für Silvester her?

Dieses Thema im Forum "Waffen, Geräte, Bestimmungen" wurde erstellt von disher, 10. Dez. 2013.

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Welches Kaliber wird an Silvester verwendet

  1. 6mm

    158 Stimme(n)
    42,9%
  2. .22

    23 Stimme(n)
    6,3%
  3. 8mm

    25 Stimme(n)
    6,8%
  4. 9mm P.A.K

    208 Stimme(n)
    56,5%
  5. 9mm RK

    83 Stimme(n)
    22,6%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Ja, irgendwie braucht man 8 mm nicht mehr wirklich. Ich habe zwar noch zwei Pistolen dafür (Röhm RG 9 und Reck P6s), und noch einiges an Munition.

    Die schieße ich höchstens noch aus nostalgischen Gründen.

    Die Reck werde ich vielleicht noch vor Silvester verabschieden. Aber die Röhm bleibt, zumal sie auch die schwache neue Munition verdaut.
     
  2. Recht hast du, aber lasst bitte die 8mm Kartuschen nicht aussterben, auch wenn sie nicht mehr mit 600bar verarbeitet werden, wie damals. Da ich meine Browning GPDA 8 mit guten 19 Jahren gekauft habe, das war 1989, möchte ich immer noch an Silvester ein paar Magazine damit durchziehen und mich an ihr erfreuen.

    Immerhin lebt sie immer noch, auch wenn sie jetzt fast 30 Jahre alt geworden ist, bestimmt gute 5000 Schuss hinter sich hat und immer noch tadellos funktioniert. Sie schießt ebenfalls noch einwandfrei mit den 400bar Kartuschen von Geco.
     
    sureshot gefällt das.
  3. Ja 8mm war schon toll, war regelrecht entaeuscht als ich die 9mm PAK zuerst ausprobierte (ME Mini Para), kein Vergleich zur 600bar 8mm.
    Leider kam es wie es dann kam.. das 8mm Problem heute sind (neben der Reduzierung auf 400 bar) die Magazine, mit nur einem Magazin macht es einfach nicht soviel Spass, und bei 40-50 Euro fuer ein 7 Schuss Magazin der RG800 bekomme ich 2 x 25 fuer eine 914.
    Das Problem besteht wohl auch bei der GPDA wobei Du ins Stahlmagazin wenigstens 14 Schuss bekommst...
    Aussterben wird das Kaliber wohl nicht so schnell, im Ausland wird 8mm ja noch rege genutzt.
     
  4. Zu meinem Glück habe ich 2 Stahlmagazine für die GPDA 8 Anfang 2000 gekauft. Da konnte man die noch für ca. 15€ bekommen. Heute bezahlt man mal locker 40€ dafür und sind oftmals teurer als die Waffe selbst.

    Die Plastemagazine waren echt eine vollkommene Fehlentwicklung, da die Magazinlippen irgendwann einmal durch die Federung ausgeleiert waren und es nur Klemmer gab. Der passende Werbeslogan, eine "leichte" Waffe entworfen zu haben, war ein echtes Desaster.

    Ich möchte sie nicht missen, vor allem wegen der tiefliegenden, einfachen und kaum sichtbaren Laufsprerre
     
  5. Was waren denn die Vorteile der alten 8mm-Munition? Bessere Steighöhe? Das wäre für mich evtl. ein Argument, aber ist ja eh passé...
    Ich bin tendenziell aber eher Fan kleiner Kaliber (6mm Flobert).
     
  6. Die gute alte 8mm Munition war noch mit 600 bar geladen und hatte mit einer damalig gefertigen SSW mit einfacher Laufsperre (kleiner 45° Steg) ein imposantes Mündungsfeuer. Als Verteidigungswaffe ist das natürlich ein gutes Argument, ich habe sie jedoch nie geführt, da ich dies als zwecklos empfinde.

    Aber mal for fun ein Magazin mit alter 8mm Munition durchzuziehen, macht echt Laune :)

    Heutzutage gibt es gut qualitatives Pfefferspray, was handlicher und einfacher in der Handhabung ist. Brauch' ich aber auch nicht, ich hab' 2 gesunde Fäuste, wenn's drauf ankommt und zudem einen schönen alten Knüppel zuhause ;);)
     
  7. Mein Nachbar hatte vor 25 Jahren mal eine 8mm genutzt um Vögel von seinen Kirschbaum zu verschrecken.

    Einer meiner drei SSW Kindheitserinnerungen die sich eingebrannt hat.
    Die anderen 2: Weihrauch HW 94, und Kal 12 Alarmpatrone

    Kurz gesagt: Die 600bar Munition hatte auch weitaus mehr Wumms :D
     
  8. Die 8 mm war vor Einführung der 9 mm Kaliber das einzige reine Automatik-Pistolenkaliber.

    Die 600 bar Munition war schon teilweise ultra hart, die alte Hirtenberger hatte aus der PPK ein Mündungsfeuer so groß wie eine Bierflasche.

    Da hat es die Ratterpatronen öfters mal im Becher zerrissen. Aber für die 4fach Multishooter waren die klasse.
     
  9. Daher nutze ich für den Abschuss von Pyroeffekten im Single-Becher ausschließlich neuere Munition von Geco mit 400 bar. Die repetieren auch noch ordentlich in meiner GPDA 8 ohne Klemmer und Versager. Für Multibecher-Schüsse nutze ich andere Waffen, meist im Kaliber 9mm PA.
     
  10. Ich verstehe nicht warum die 8mm stärker ist als die 9mm? Liegt es an der Füllmenge dann oder wie?
     
  11. Die alten 600 bar Kartuschen sind einfach auf einen höheren maximalen Gasdruck geladen als die 9 mm PAK mit 450 bar.

    Die aktuellen 8 mm Patronen, die auch nur noch maximal 450 bar haben, kommen an die 9 mm PAK natürlich nicht mehr hin.
     
  12. Aber was heißt Gasdruck geladen, da ist doch nur nen Zündhütchen mit Nitropulver drin oder spricht man einfach vom Gasdruck der bei Zündung an der Mündung anliegt?
     
  13. Durch das Abbrennen der Pulverladung entstehen heiße Gase, die sich stark ausdehnen und dadurch Druck im Inneren der Patrone und dann natürlich auch im Inneren der Waffe erzeugen.

    Durch diesen Druck, der sich zwischen Hülse und Laufsperre (bzw. dem nach vorne beschleunigten Geschoss bei scharfen Waffen) aufbaut, entsteht ein Rückstoßeffekt, der den Verschluss (Schlitten) nach hinten drückt und dafür sorgt, dass die leere Hülse ausgeworfen wird.

    Für jedes Kaliber gibt es für den zulässigen Druck normierte Höchstgrenzen.

    Der Höchstdruck entsteht meistens schon kurz nach der Zündung, während sich das Geschoss noch im Lauf befindet, bzw. bei Schreckschusspistolen noch während sich der Schlitten nach hinten bewegt.
     
    buuii und fulci gefällt das.
  14. Danke für die gute Erläuterung! :)
     
  15. Genau, will man einen hoeheren Druck bei gleicher Ladungsmenge nimmt man ein Pulver mit vergroesserter Abbrandgeschwindigkeit, vermute die 600bar Kartuschen hatten ein "schnelleres" Pulver drin als die heutigen 450er.
    Wer eine Knallkiste hat oder auch nur bfgguns YT-Videos kennt weiss das die heutige Munition jede Menge unverbranntes Pulver ausspeit. Vermutlich ist das traege Pulver da mitverantworlich...
     
  16. Bei mir wird es dieses Jahr größtenteils 9mm Revolver mit dem HW 37 und Noris Derringer, sowie 6mm RG 300.
    Habe mir vor kurzem zwei Röhm RG 800 zugelegt, weil ich einfach ein mega Fan bin von PPK Nachbauten,
    daher wird dieses Jahr auch mal das Kaliber 8mm getestet. Ich weiss ja nicht wie es aussieht mit aktueller
    8mm Munition ob da noch etwas funktioniert mit den älteren 8mm Waffen? meine RG 800 sind beide aus
    den 90er Jahren sollten somit schon mit 450 Bar funktionieren. Eventuell hat ja jemand Erfahrung mit
    aktueller 8mm Munition und Röhm RG 800 ?. Ansonsten habe ich auch noch die Möglichkeit zu einem
    guten Preis an die ältere 90er/2000er Munition von Umarex/Wadie und MFS zu kommen.


    Anbei mal ein Foto, da sollte man schon gut erkennen wo der Fokus liegt zwecks Munition :D

    [​IMG]
     
    Dirksmart, sureshot, tribun77 und 3 anderen gefällt das.
  17. @FlashPyro wenn die RG 800 PTB 414 sind, sollten sie mit der schwächeren Munition laufen.

    Die MFS Munition (Mercury) in 8 mm ist super, relativ stark und läuft auch in meiner alten Reck P6s PTB 78. Wenn Du die bekommst... zugreifen!
     
  18. Hatte mit Codex und Fiocci recht ernuechternde Erlebnisse letztes Silvester, meine RG800 (414) hatte fast nur Auswurfstoerungen.
    Auch ein Verschluss-Federwechsel brachte keine Abhilfe. Die Waffe hat bislang immer tadelos funktioniert (z.B. RWS, Walther), mit aufgeschraubtem Abschussbecher war es etwas besser aber immer noch nicht so gut wie frueher. Mechanisch ist sie sonst einwandfrei und gut geoelt/geputzt ist bei mir eine Selbstverstaendlichkeit.
    Deswegen gebe ich Sie demnaechst auch - als letzte 8mm - weg...:(
     

  19. Das hört sich ja nicht so gut an, ich werde mal auf die etwas ältere Munition zurückgreifen Umarex/MFS und mal schauen wie es Silvester läuft, habe auch gelesen das aktuelle Geco wohl gut sein soll die werde ich dann auch mal testen.
     
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