Hinweis Whisky

Dieses Thema im Forum "Fragen und Hinweise der Benutzer zum Forum" wurde erstellt von xPyro, 26. Juni 2018.

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Welcher Laphroaig ist am Peatigsten

  1. Quarter Cask

    4 Stimme(n)
    80,0%
  2. Triple Wood

    1 Stimme(n)
    20,0%
  1. Nein, er wurde damals noch nicht gefärbt. Hat sich in Deutschland allerdings nicht sonderlich gut verkauft wegen der fehlenden Altersangabe. Man konnte nur sagen, dass er mindestens 3 Jahre alt ist, da er sich sonst nicht Whisky nennen dürfte.
     
  2. Ist irgendjemand von euch ein "Absintheur" ?

    P.S. Das kann man auch gerne per P.N klären wenn es jemand in diesem Thread stören sollte.
     
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  3. #128 Pyrodaemmi, 20. Juli 2018
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2018
    20180720_153724.jpg 20180720_153742.jpg Ich :) Neben diversen guten Bourbons und Scotch (die rauchigen) habe ich auch eine starke Leidenschaft für guten Rum und eben Absinth.
    In meinem "Barfass" (Geschenk von meiner Dame, ein echtes, gebrauchtes, franz. Rotweinfass mit eingebautem Zwischenboden, Tür und Licht) tummeln sich diverse feinste Absinthe. Allerdings ist eben gerade etwas Flaute, habe leider nur noch einen Verte de Fougerolles 72 und einen Fee Verte Vision stehen ;o) Hatten kürzlich wieder mal einen feinen Abend im Kreise der Absinter ;o). Bin unter anderen Stammgast in der Leipziger Absintheria "Sixtina", deren Hausmarke ist was feines!! Aber auch die anderen 260 versch. Absinthe (sofern verfügbar), sind nicht ohne... So um die 150 von denen haben wir schon probiert.
    Apropo Fass, hier stehen fast ausschließlich verschlossene Flaschen, quasi die Notreserve ;o) In der Hausbar dann der Rest nebst Absinth-Besteck (Gläser, Gabeln, Karaffe, Würfelzucker)
     
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  4. Richtig geiles Fass ! Und auch coole Sache mit dem Absinth. 150 habe ich zwar noch nicht probiert, aber so ca.25-30 Stück sollten es schon gewesen sein. Habe damit ca 2005-2006 begonnen, aber dann lange Zeit gar nichts. Wenn dann meistens immer dieselben auf die ich mich "eingeschossen" hatte.

    Will jetzt mal anfangen die "La Valote" Reihe zu probieren. Eigentlich eine Lücke die so nicht stehen bleiben darf :p

    Hast du von denen schon was durch ?
     
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  5. Ja, von denen hatte ich auch mal die Fee Verte (ich habe es ein bisschen mit der grünen Fee :) ), der hatte aber nur um die 50%. Am liebsten habe ich Sorten um die 65-75%, da diese eine sehr angenehme Schärfe beim Genießen hinterlassen...
    Apropo, nicht jeder Absinth wird ja mit kaltem Wasser trüb wie der gute alte Pernot, aber welche Art von Absinth-Trinker bist Du? Ich gebe immer nur etwas Wasser dazu, eiskalt und in tropfenweise bis die Anis-Sorten umschlagen. gerade so viel Wasser, dass eine klare Schicht von 1-2mm auf dem trüben Absinth verbleibt. Bei den klaren Sorten, welche nicht umschlagen, gebe ich aber auch nur ganz wenig Wasser zu...gerade so viel, das sich der Geschmack entfalten kann. Ich kenne aber auch viele, die geben teilweise mehr als doppelt so viel Wasser als Absinth dazu...das wäre nicht mein Ding. Mein "Bester" war mal einer, der hatte 90 Umdrehungen...aber da muss man dann wirklich Vorsicht walten lassen ;o)
     
  6. #131 Farben im Himmel, 20. Juli 2018
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2018
    Am liebsten sind mir auch die ab 60% aufwärts. Irgendwo zwischen 60-72%.
    Hatte auch schon den Eichelberger Festival Edition mit 83,2%. Aber der hat definitiv zu viel Alkohol.
    Selbst bei ordentlicher Verdünnung schmeckt der meines erachtens nach noch stark alkoholisch im Hintergrund.

    Meine Favoriten sind bisher die Jade Absinthe. In letzter Zeit habe ich aber meistens Eichelberger unterstützt und dort direkt im Shop bestellt. Der 68 Limitee ist wirklich gut. Und auch der Preis ist angemessen.

    Die Verdünnung landet bei mir meistens bei 1:3 bis maximal 1:4.
    Weniger empfinde ich als zu intensiv und alles über 1:4 als zu arg verwässert.

    Als fertige Trinkstärke hab ich also meistens irgendwas von ca.15-18% Vol Alk
     
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  7. Absinthe, das war das widerliche Zeug das wir einmal in etwas jüngeren Jahren zu viert getrunken haben :confused::Ddie komische halbe Liter pulle die es im kaufland gibt ist so grün und hat glaub 66 Prozent. Ein kurzer mit 2cl runter und dafür hast ein Becher 0,2L Cola zum nachtrinken gebraucht um den Alkohol und den brannt zu ertragen :D:D:D hat wie pure Medizin oder auch besser gesagt wie wick medinight geschmeckt, zumindest dämmert das so in der Erinnerung ist schon über 7 Jahre her
     
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  8. Seid gegrüßt Freunde des Feuerwassers!

    Eigentlich bin ich ein ausgesprochener Biergourmet und brauche auch nichts anderes. In meinem Heimatort gibt es seit einigen Jahren eine kleine Privatbrauerei. Dort beziehe ich mein naturtrübes Tröpfchen mit eingeschränkter Haltbarkeit und all den guten und leckeren Inhaltsstoffen.

    Seit einigen Jahren baut die Brauerei ihre Geschäftsfelder aus und seit 2-3 Jahren gibt es dort nun Whisky. Ich habe mir aus Heimatverbundenheit heraus von jeder Sorte eine kleine Flasche gegönnt. Beim Kosten fiel mir auf, dass es wirklich geschmackliche Unterschiede gibt! Das hat mich doch sehr beeindruckt. Ich dachte Whisky schmeckt immer gleich. Allerdings verstehe ich sonst nicht viel davon.

    Daher hier einfach mal ein paar Fragen an euch Pyrokollegen: Was kann man von dem dort vertriebenen Whisky halten? Wie muss "guter Whisky" schmecken? Kennt ihn sogar schon jemand von euch?

    Anbei der Link zur Homepage:

    Startseite - Sandhill Whisky

    Grüße Lobo
     
  9. Das Zeug aus dem Kaufladen ist vergleichbar mit manchem "Whisky" den es dort auch gibt.
    Oft ist das nur "Fusel" !
    Den echten Absinth wird man da kaum bis gar nicht finden und der hat mit diesem Zeug auch überhaupt nichts gemeinsam ! Außer vlt den hohen Alkoholgehalt, das war´s dann aber auch schon.

    Absintherstellung ist genau wie "Edelwhisky" eine Handwerkskunst für sich und hat eine lange Tradition.
    Als Medizin könnte man es aber durchaus bezeichnen :)
     
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  10. Zweifle ich auch nicht an :) war nur eine kleine Geschichte, aber Medizin brauch ich dann doch nicht alkoholisch :D
     
  11. wie ein guter Whisky schmecken muss, ist schwer zu sagen bzw. gar nicht.
    Das hängt von den Vorlieben und dem Geschmack der einzelnen Person ab.

    Whisky schmeckt komplett unterschiedlich, dass liegt an all den verschiedenen Fsssreifungen.
    Es gibt z.b welche aus Portweinfässern, amerikanische weißeiche, europäische Eiche und div. andere Sherryfässer usw.

    Dann kommt noch der Brennereicharakter hinzu, genauso das Getreide.

    Whisky kann süß und weich schmecken, aber auch rauchig und salzig.
    Würzig dunkelfruchtig usw.



    Ich mag rauchige sehr gerne, aber auch richtige Sherrybomben wie den Glendronach 21 parliament.

    Deutsche Whiskys sind nicht so sehr mein Fall, da sie oft ein schlechtes Preis/Leistungsverhältnis haben.
    Zudem sind sie oft sehr jung und schmecken irgendwie anders als die Schotten.
    Liegt vermutlich an den Brennblasen.

    Was man im Whisky schmeckt, hat auch überwiegend mit der Nase zu tun und den Assoziationen.

    Am Anfang mag einem der Whisky noch recht alkoholisch vorkommen und man schmeckt vielleicht nicht so viel.

    Das legt sich aber mit der Zeit und man kann immer mehr erriechen und schmecken.
    Zudem brennt der Alkohol auch nicht mehr im Mund.

    Auf YouTube gibt es gute Einsteigervideos mit Empfehlungen und Tipps.
     
    Pyrodaemmi, sheriff-lobo, V3nom und 2 anderen gefällt das.
  12. Besser kann man es fast nicht beschreiben. Da kann ich mich nur anschließen :)
     
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  13. Liegt an den häufig verwedeten Obst- Brennblasen. Echte Pot Stills haben glaub ich nur ein paar Brennereien. Ich persönlich mag die Fruchtnoten im Brennereicharakter nicht so, eher dann vom Fass. Laphroaig z. B hat mit den längsten Vorlauf auf Islay, also wenig Obstler und dafür umso mehr tolles Salz und " Peppis der Snack Speck" - Abgang.
    Möchte mir zur nahenden Geburt unseres Neuzugangs eine schöne Flasche zulegen....Insel...rauchig...aber mit dem gewissen Etwas.
    Mal sehen. Evtl mal was von Kilchoman , die halt sehr jung sind, oder einfach einen klassischen Lagavulin( wobei mich die Färbung und Kühlfilterung, bzw der entsprechend geringere Vol% etwas stört
     
  14. Hallo Lobo!
    Du kannst Fragen stellen. Spontan wollte ich antworten: "42!".
    Deine Frage nach gutem Whisky ist vergleichbar mit der Frage, was ein gutes Kunstwerk ausmacht. Also nur schwer zu beantworten.

    Zunächst ist die Verbindung aus einer Brauerei und einer Whisky-Destillerie sinnvoll, da sich Bier brauen und Whisky destillieren erst ab dem Zeitpunkt voneinander unterscheiden, wenn Hopfen dazu kommt. Dann wird es Bier. Aber bereits bis zu diesem Zeitpunkt hast Du viele Möglichkeiten, den Geschmack zu beeinflussen, das muss ich Dir als Biergourmet sicher nicht erklären.

    Beim Whisky brennen wird der Sud halt nicht mit Hopfen versetzt, sondern gebrannt. Daraus entstehen beim ersten Brennvorgang die Low Wines mit ca. 25 - 30 Vol% Alkohol. Diese kommen in einen Tank, und vermischen sich mit den dort bereits befindlichen Low Wines. Dieser Tank wird nie geleert. Es wird immer nur dazu gefügt und entnommen. Bei alten, schottischen Destillerien können diese Low Wines im Tank 200 Jahre und älter sein. In einem zweiten Brennvorgang bei geringerer Temperatur wird der Whisky dann auf ca. 75 Vol% Alkohol gebracht und in Fässer (in der Regel gebrauchte Bourbon-Fässer) abgefüllt. Diese Fässer werden regelmäßig kontrolliert und bei Erreichen eines bestimmten Reifegrades abgefüllt oder in ein weiteres Fass umgefüllt. Für diese zweite Fassreifung werden gerne gebrauchte Sherry-, Port- oder Weinfässer benutzt.

    Folgende Faktoren haben Einfluss auf den Whisky:
    -Auswahl der Gerste / Gertenart
    -Keimdauer / Keimtemperatur
    -Trocknungsart der gekeimten Gerste (Heißluft, Torffeuer, Holzfeuer)
    -Trocknungs- / Röstgrad der Gerste beim trocknen
    -Mahlgrad der Gerste
    -Brauwasser
    -Maischebottich (Größe, Form, Material (Holz oder Edelstahl))
    -Brennblase beim ersten Brennvorgang (Form, Größe, Alter)
    -bereits vorhandene Low Wines im Tank
    -Brennblase beim zweiten Brennvorgang (Form, Größe, Alter)
    -Fass der ersten Reifung (Holzart, vorherige Nutzung, Größe etc.)
    -Dauer der Lagerung
    -Ort der Lagerung (Hochland, Flachland, Flussufer, Küste, Insel)
    -evtl. Fass der zweiten Reifung
    -Auswahl durch den Destilleriemeister
    -Trinktemperatur
    -Glasform
    -Verdünnungsgrad

    Sollte ich noch etwas vergessen haben, kann die Liste gerne ergänzt werden.

    Bei einem guten Whisky darf auf keinen Fall der Alkohol hervor schmecken oder gar ein "spritiger" Geschmack entstehen.

    Ein guter Whisky ist immer ein Zusammenspiel aus Optik (Farbe, Klarheit, Viskosität), Geruch, Geschmack und Abgang (welche Aromen bleiben für die nächsten Minuten nach dem Schlucken). Ich finde, ein Whisky ist umso besser, je mehr der oben genannten Einflussfaktoren man sehen, riechen und schmecken kann. Das macht die Komplexität und Tiefe der Aromenvielfalt aus, die sich bei einem guten Whisky bildet. Auf die letzten drei Faktoren hast Du sogar selbst Einfluss. Nimm ein bauchiges Whiskyglas (notfalls einen Cognac-Schwenker) und halte ihn in der Hand, bis sich der Whisky auf Handtemperatur erwärmt hat. Zwischendurch immer mal wieder gegen eine Lichtquelle halten und schwenken, danach daran riechen. Du wirst merken, dass sich der Geruch mit der Temperatur verändert. Beim riechen möglichst gleichzeitig durch Mund und Nase einatmen. (Etwa so, wie Hannibal Lecter die FBI-Mitarbeiterin Clarice Starling in "Das Schweigen der Lämmer" durch die Löcher der Durchreiche wahrzunehmen versucht). Dann den ersten Schluck in den Mund nehmen. Welche Aromen des Geruchs finden sich im Geschmack wieder? Gibt es neue Aromen zu entdecken? Schmeckt der Whisky komplett anders, als es der Geruch suggeriert (kann auch sehr interessant sein)? Den zweiten Schluck etwas länger im Mund lassen. Wie verändert sich der Whisky dadurch? Was bleibt nach dem Schlucken übrig? Wie ist der Abgang, eher weich und warm oder vielleicht etwas rau und nach einem weiteren Schluck fordernd? Verdünn den Whisky danach etwas (vor allem, wenn Du eine Flasche in Fassstärke (65 - 70%) hast) und probiere nochmal. Es werden wieder völlig andere Aromen frei.

    Wenn Dir persönlich das meiste der genannten Kriterien gefällt, ist es ein guter Whisky!

    Der Umfang der Aromen ist sehr vielfältig und reicht von süßen Noten (Vanille, Honig, Schokolade, Karamell, Sahne etc.) über Gräser, Erde, Wald bis hin zu eher herben Noten wie Salz, Rauch, Torf, Tang, Jod, medizinischen Aromen, aber auch diversen Früchten, Kaffee, Sherry, Port, Trockenfrüchte, wie Aprikosen oder Datteln usw.. Die Vielfalt ist fast grenzenlos.

    Richtig gut ist ein Whisky, wenn das zweite Glas noch besser schmeckt, als das Erste.
     
  15. Mitte der 90er war ich in Schottland. Der Stolz jeder Destillerie waren ihre Pot Stills. Diese mussten genau diese spezielle Größe und Form (in jeder Brennerei eine andere) haben, damit der Whisky so schmeckt, wie er soll. Wenn eines der Kupferbleche einer solchen Brennblase durchrottet und ersetzt werden muss, kommt das einer mittleren Katastrophe gleich. Ein Mitarbeiter hat mir gesagt, dass nach dem Austausch eines Bleches die Produktion der nächsten Wochen weggeschüttet wird, weil sie aufgrund des Austauschs nicht zu gebrauchen ist. Glücklicher Weise halten diese Bleche einige Jahrzehnte und werden mit der Zeit immer besser.
     
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  16. Michael Jackson (nicht der Musiker, sondern der namensgleiche Schriftsteller) hat übrigens gute Literatur zum Thema Whisky veröffentlicht. Diese Bücher werde mittlerweile zu den Standartwerken gezählt.
     
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  17. Oh ein Whisky-Thema!!! Beide Leidenschaften vereint.

    Ich bin ziemlich breit aufgestellt, mag rauchig, am liebsten richtige Sherry-Bomben, aber auch gute alte exBourbon. Ami-Bourbon geht für mich überhaupt nicht.
    Angefangen hat es bei mir mit einem "Andenken" an eine Japan-Reise (Hibiki 12). Nach einem Schottland-Urlaub mit Brennerei-Besichtigungen bei Aberlour, Tomatin und Talisker war es dann um mich geschehen. Seitdem ist Whisky auch das teuerste Hobby... :rolleyes:

    Meine aktuellen Lieblinge sind die Signatory Vintage Edradour 10 Jahre Sherry Butt, Glenfarclas Family Casks, Glengoyne 21, Talisker DE, alles von Ben Nevis (10er, McDonalds, die neue Whic-Abfüllung, ...), Laga 16 und DE, uvm.
    Spannend finde ich derzeit auch St.Kilian aus Franken mit den hervorragenden Spirits, die in Zukunft hervorragende Whisky's Made in Germany produzieren sollten.

    Absolut großartig und für alle Sherry-Liebhaber zu empfehlen sind die Michel Couvreur Abfüllungen. Schmecken wie alte 60er und 70er Jahre Macallan's. Der Overaged 52% ist der Hammer. Ebenso großartig sind viele Abfüllungen vom Brühler Whiskyhaus (A Dream of Scotland - Old Man of Islay - heftiger PX Lagavulin Vollreifung).

    Im Moment habe ich einen Glendronach 12 (Bottled 2013 - also 18 Jahre alt mit absolut hervorragenden Fässern) im Glas. :cool:
     
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  18. Hab ich auch ein schönes Exemplar in einer älteren Version aus 1996 :p

    Alt, aber durchaus nett :)
     
  19. Für mich halte ich es da nicht so als Wissenschaft, wie viele hier und natürlich auch im wirklichen Leben ;o) Aber warum nicht, jeder sollte seine Hobbys mit Leidenschaft genießen und pflegen :) Für mich muss ein guter Whisky (egal ob Irland oder Schottland), Whiskey, Rum, Absinth oder einfach nur ein Kräuter (Brannt, nicht diese Zuckerbomben) einfach nur eines besitzen: Charakter.
    Wie gesagt, ich stehe auch auf einen guten Bourbon. Ich reise beruflich sehr viel und bin ständig in der ganzen Welt unterwegs.
    Aus Mexiko bringe ich mir immer einen feinen Tequila mit.
    Aus Japan war es kürzlich ein feiner Sake und natürlich ein Probierfläschelchen Suntory. So was sind auch immer begehrte Geschenke :)
    In den Staaten bin ich sehr oft, bis zu 7-8 Mal im Jahr. Leider meistens nur Texas. Aber ab und an auch die "richtigen" Southern States.
    Bei dieser Gelegenheit hatte ich zwei mal das Vergnügen, einen Besuch in Lynchburg Tennessee zu machen und beim alten Jack reinzuschauen.
    Seit dieser Zeit bin ich auch für Bourbon offen und liebe die besseren Jackies. Der Single Barrel Select zum Beispiel, jedes Abfülljahr schmeckt anders. Fein! Sogar mal ein relativ normaler Gentleman Jack schmeckt am Feuerchen mit Zigarre richtig fein :) Und jede Flasche kommt genau von dort und wird nirgends anders abgefüllt...
    Bei einer dieser Reisen hatte ich auch mal das Vergnügen, einen waschechten Moonshine zu genießen. Der Qualitätschef einer von mir besuchten Firma hat sein Headquarter in Knoxville Tennessee, direkt am Fuße der Appalachen (Blue Ridge Mountains), eines der heimlichen Zentren der dortigen Schwarzbrenner.
    Wir sind privat sehr freundschaftlich verbunden, er restauriert als Hobby alte Ford Pick-Up Trucks aus den 60ern. Darüber sind wir ins Gespräch gekommen und er hatte mich dann mal zu sich eingeladen. Natürlich kamen wir abends bei Bier und BBQ ganz schnell auf das Thema Whiskey ;o) Und Moonshine :D:):).
    Das kann man auch dort nicht einfach kaufen, dass bekommen nur wenige zu sehen, wer sich halt schon lange kennt. Ist übrigens nicht so überzogen, wie in der Fernsehserie, das blüht einfach im Stillen und Verborgenen und ist mehr so familiär. War irgendwie seit der Prohibition immer präsent und hat sich halt bis heute erhalten.
    Wie auch immer, ich durfte mal drei vollkommen verschiedene probieren. Alle waren ungefärbt (klar wie Wodka) und natürlich kaum gereift da die nie Fässer sehen, hatten aber richtig Charakter! Da schmeckte jeder anders, hat mir echt gemundet... Da war der typische Bourbon-Geschmack (auch ohne Reifung), einer hatte wohl Äpfel mit drin (hat man auch wirklich geschmeckt), einer war eher "ruppig", irgendwie ursprünglich. So wie den stelle ich mir die Whiskeys aus den 19. Jhd. von dort vor...der hat Tote lebendig gemacht ;o) Fein!
    Auf jedem Fall verstehen die ihr Handwerk, ich bin weder blind geworden noch hatte ich am nächsten Tag einen Kater. Also, alles gut ;o) Nur mitnehmen war nicht, ausführen darf man nur versiegelte Flaschen aus den offiziellen Destillerien, ich möchte mir da auch keine Schwierigkeiten mit den dortigen Behörden einhandeln...
    Was ich eigentlich sagen wollte, wirklich gute Tropfen gibt es von überall, nicht nur von der Isle oder aus dem Schwarzwald ;) Überall gibt es das besondere, das mit Charakter, das mit Geschichte. Für jeden etwas. Deswegen kann man da auch niemanden eine Anleitung geben. Entweder man ist Genießer oder man kann es lernen (sofern man will). Deswegen bin ich auch in keinem Whisky-Club oder Verein..
    Und ja, überall gibt es natürlich auch den unsäglichen Supermarkt-Mist. Wer möchte, ich habe immer mehrere Flaschen des Absinth 66 verfügbar (der grüne, den es überall gibt)..., da jeder, der mir was "gutes" tun will, mir so eine Flasche präsentiert ;o) Ich trinke das Zeugs nicht, aber was soll man machen :) Ein Whisky.de Gutschein wäre mir lieber....
    In diesem Sinne: Slàinte Mhath ! :)
     
    xPyro und Mesk28 gefällt das.
  20. Wo kann man den denn erwerben? Hört sich genau nach meinem Geschmack an :)
     
  21. Hast du mal den Johnny walker Single cask travel retail probiert?
    Der kommt mit 50% und schmeckt nochmal besser :)
    Gibts online auch
     
    Pyrodaemmi gefällt das.
  22. Ich versuche mich auch hin und wieder mal an Spirituosen wie Rum oder Whiskey aber irgendwie werde ich nicht so richtig warm damit. Das man die Finger von Jack Daniels und co lassen sollte ist mir klar, weswegen ich dann eher im Fachgeschäft nach meinen ersten Flaschen geguckt habe. Momentan besitze ich nur eine Flasche Rum der Marke "old Monk" den mir meine Eltern aus Indien mitgebracht haben und einen malt-whiskey "Monkey shoulder". Habt ihr irgendwelche Tipps, gerade gegen das Brennen ?
     
  23. Warum? Die machen sehr guten Bourbon? Nicht immer auf andere hören, selbst probieren...
     
    BMW-Freak gefällt das.
  24. Bourbon, Eagle Rare 10

    Whisky vllt. dann was mit 40% und langsam erhöhen.

    Highland Park 12 vllt.

    Schmeckt mir noch immer, ist unkompliziert und weich

    Und nichts aus Indien :D
     
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